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Fußball

15.10.2019

Donaumünster will sich „oben festbeißen“

André Fuchs gefällt der Blick auf die Tabelle, schließlich steht sein Donaumünsterer Team nur einen Zähler hinter dem zweitplatzierten Wörnitzstein.
Bild: Izsó

Plus Der SVDE macht durch einen glücklichen Sieg einen Sprung in der Tabelle. Doch Trainer André Fuchs bleibt realistisch. Der FC Mertingen II verfolgt große Ziele.

Im Fußball gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft – eine Weisheit, die sich am Wochenende einmal mehr bewahrheitete im Spiel des SV Donaumünster-Erlingshofen. Zwar hatte der SVDE bereits in der ersten Hälfte gegen den TSV Oettingen ein paar gute Möglichkeiten, doch insgesamt gesehen, waren die Rieser einen Tick besser. Das muss auch Trainer André Fuchs anerkennen: „Oettingen hat besser gestanden und hatte offensiv die besseren Aktionen.“ Dass dennoch ein knapper 1:0-Sieg für den SVDE heraussprang, verdankt das Team vor allem dem nötigen Quäntchen Glück – oder auch dem Pech aufseiten des TSV Oettingen. Denn nach einer Flanke hatte Gästespieler Lukas Stowasser den Ball ins eigene Tor geköpft. „Der Schiedsrichter hatte erst auf Abseits entschieden, sich dann aber noch mit dem Assistenten besprochen und das Tor doch noch gegeben“, berichtet Fuchs.

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Mehr zum Thema: SV Donaumünster-Erlingshofen siegt mit Glück

Donaumünsters Luca Gröbl hatte in der 80. Minute noch die Gelb-Rote Karte gesehen wegen wiederholten Foulspiels. Doch Donaumünster gelang es mit viel Kampfgeist, die knappe Führung über die Zeit zu bringen und drei Punkte einzufahren. In der Tabelle der Kreisliga Nord machte das Team dadurch einen Sprung vom Tabellenmittelfeld nach oben – auch weil Maihingen patzte. Donaumünster liegt nun punktgleich mit Reimlingen nur einen Zähler hinter den zweitplatzierten Wörnitzsteinern. „Schön, wenn man jetzt auf die Tabelle schaut. Aber diese Liga ist so ausgeglichen, bei zwei Siegen hintereinander ist man oben mit dabei, bei zwei Niederlagen hängt man wieder im Mittelfeld“, sieht Fuchs die Lage realistisch. „Wenn wir so spielen wie etwa gegen Altisheim (3:1-Sieg, Anmerkung der Redaktion) – nicht so wie gegen Oettingen –, dann können wir uns oben festbeißen“, ist er sich sicher.

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Bis zur Winterpause will sein Team nun so viele Punkte wie möglich holen, auch wenn Fuchs bewusst ist, dass dies schwer wird. Schließlich hat der SVDE noch ein strammes Programm vor sich mit Topteams wie Maihingen und Tabellenführer Kicklingen. Nun gehe es vorrangig darum, dass die Verletzten wieder zurück in den Kader kommen und „dass wir auf uns schauen“.

Mertingen Im vergangenen Jahr schaffte der FC Mertingen den historischen Aufstieg in die Bezirksliga. In dieser Saison will die zweite Mannschaft des FCM es der Ersten nachmachen und auch den Aufstieg feiern. Bisher sieht es ganz gut aus. In der B-Klasse Nord II liegt das Team von Trainer Stefan Schaber momentan auf den zweiten Tabellenplatz, einen Punkt hinter Oettingen II. Gegen diese Mannschaft kassierten die Mertinger vorletztes Wochenende ihre bisher einzige Niederlage. „Das haben wir uns selber zuzuschreiben, da wir zur Halbzeit schon höher als 2:0 hätten führen müssen“, so Schaber. Am Ende gab es eine bittere 2:5 Niederlage.

Vergangenen Sonntag lief es wieder besser. Ein souveräner 3:0-Heimsieg gegen Hainsfarth II stand am Ende auf dem Ergebnisbogen. „Wir gingen als Favorit in die Partie und haben das auch deutlich auf den Rasen gebracht“, erklärt Schaber, der seit zwei Jahren Mertinger Zweite betreut. Ganz bewusst habe man sich im Verein dazu entschieden das B-Klassenteam zu fördern, um vor allem den Mertinger Nachwuchsspielern etwas zu bieten. „Wir arbeiten eng mit Bezirksliga-Trainer Bernhard Schuster zusammen und tauschen uns regelmäßig aus“, so Schabert. So kommen zum Training bis zu 40 Leute. „Wir haben uns vor zwei Jahren dazu entschieden eine starke zweite Mannschaft aufzubauen und kein Reserveteam zu sein. Der Aufstieg in die A-Klasse wäre der nächste Schritt“, so der Übungsleiter. Er selbst wird dabei von seinem Co-Trainer Pascal Schuster unterstützt – auch nicht selbstverständlich in der B-Klasse.

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