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Fußball-Bezirksliga

23.05.2015

Donauwörth braucht Schützenhilfe

Wemdings Trainer Jens Meckert plagen Personalsorgen.
Bild: Brugger

FCD unter Zugzwang. Wemding punktgleich auf dem Relegationsrang

Die Tabelle der Bezirksliga Nord zeigt eine besonders heikle Situation – besonders für die DZ-Teams. Für Wemding und Donauwörth geht es um den Klassenerhalt, sie sind punktgleich auf den Rängen 13 und 14, auch Ehekirchen hat 33 Zähler. Sind nach dem heutigen Spieltag immer noch Mannschaften punktgleich, zählt der direkte Vergleich, Wemding wäre gegenüber Holzkirchen und Donauwörth dann im Vorteil.

– Donauwörth

Nach drei Niederlagen in Serie ist der FC Donauwörth zu dem denkbar ungünstigsten Saisonzeitpunkt auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. Im letzten Saisonspiel stehen die Kreisstädter nun zwischen Hoffen und Bangen.

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Nachdem der FC Donauwörth auch gegen Mitkonkurrent Holzkirchen verloren hat, liegt der Klassenerhalt nun nicht mehr in den eigenen Händen. Trotzdem will der FC noch einmal alles in die Waagschale werfen und in Aystetten gewinnen. Dann können die Nordschwaben auf die anderen Plätze schauen und mit dem Rechnen beginnen.

Donauwörth muss aufgrund des direkten Vergleichs auf jeden Fall mehr Punkte als Wemding oder Ehekirchen holen, um die aktuell punkgleichen Teams zu überholen. Den direkten Vergleich würde man dagegen gegen Holzkirchen gewinnen, die Rieser liegen allerdings einen Punkt vor dem FCD, haben aber mit Meister Meitingen kein einfaches Los.

Ein Funken Hoffnung ist beim FC Donauwörth also noch vorhanden, dazu muss die Cantürk-Elf allerdings erst einmal die eigenen Hausaufgaben in Aystetten erfolgreich erledigen. (wip)

Vor dem großen Finale war bei TSV-Coach Jens Meckert noch keine große Anspannung auszumachen. „Das kommt vermutlich erst am Samstag“, so Meckert. Auch für ihn ist es mitunter der spannendste Abstiegskampf, den es in der Bezirksliga bislang gegeben hat. Der Trainer nimmt seine Spieler vor der heutigen Partie in die Pflicht: „Wenn ich jetzt noch etwas sagen muss...“ Von den Akteuren verlangt er heute beim bereits abgestiegenen Neuling „absoluten Willen und Laufbereitschaft bis zur letzten Minute“. In Untermaxfeld bekomme man traditionell nichts geschenkt, auch wenn es für die Heimelf um nichts mehr gehe. Der 2:1-Sieg vergangenen Samstag in letzter Minute gegen Dinkelscherben müsste noch einmal einen Schub geben, hofft Meckert.

Heute plagen ihn allerdings Personalsorgen. Manuel Fensterer ist nach seinem Platzverweis gesperrt, David Meyer beruflich verhindert. Zudem ist noch offen, ob Rudolf Dahms und Christian Turzer rechtzeitig fit werden. „Wenn es am Ende nicht reicht, dann haben wir es auch nicht verdient“, meint Meckert pragmatisch. (unf)

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