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Fußball-Bayernliga

21.04.2019

Drei Punkte sind für den TSV Rain Pflicht

Trainer Daniel Schneider (links) und Co-Trainer Johannes Müller (rechts) bewiesen zuletzt Einfallsreichtum, indem sie einen Offensivspieler als linken Außenverteidiger spielen ließen. Nun gilt es, die perfekte Aufstellung für das Spiel gegen den TSV Schwabmünchen zu finden.
Bild: Szilvia Izsó

Der TSV Rain will im Nachholspiel gegen Schwabmünchen am Ostermontag siegen. Doch es gibt einige Verletzte oder angeschlagene Spieler im Rainer Team.

Kräftig durcheinandergewirbelt wurde der ursprüngliche Spielplan des TSV Rain über die Osterfeiertage. Grundsätzlich stand am Karsamstag das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten SV Pullach im Isartal auf der Agenda. Danach wurde das am 25. Spieltag ausgefallene, schwäbische Derby der Rainer gegen den TSV Schwabmünchen auf den Ostermontag terminiert.

Da zwei wichtige Spiele innerhalb von nur drei Tagen von der Belastung her wenig Sinn ergeben, und der TSV Schwabmünchen nicht am Dienstag nach Ostern spielen wollte, wurde das Rainer Gastspiel in Pullach, wie im übrigen zwei andere Spiele auch, auf den Gründonnerstag vorverlegt. Diese drei Gründonnerstagspiele wurden dann vom Verband wegen eines Trainings der Auswahlmannschaft abgesagt. Neuer Termin ist hier der 1. Mai. Somit ist der TSV Rain am Karsamstag spielfrei und empfängt am Ostermontag, ab 14 Uhr den TSV Schwabmünchen im Georg-Weber-Stadion.

Schwabmünchen lässt nach überragendem Start nach

Der TSV Schwabmünchen erwischte in dieser Saison einen überragenden Saisonstart und war acht Spieltage lang sogar Tabellenführer. Doch dann riss diese Serie und seitdem ist die Mannschaft von Trainer Paolo Maiolo und des ehemaligen Rainers Fatlum Talla nur mehr im Mittelfeld, sprich aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz zu finden. Die Toptorjäger der Schwabmünchener sind der ehemalige Gundelfinger Phillip Schmid mit 16 Toren und der derzeit wegen seiner Roten Karte gesperrte Turgay Karvar mit neun Toren.

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Beim TSV Rain kann man derzeit – zumindest was die Ergebnisse betrifft – sehr zufrieden sein. Die Schützlinge von Cheftrainer Daniel Schneider und Co-Trainer Johannes Müller punkten derzeit kontinuierlich und sind demnach seit Beginn der Frühjahrsrunde ungeschlagen. Einziger Kritikpunkt ist aktuell die Chancenverwertung. So hätte das Team die Aufgaben in den vergangenen Wochen deutlich entspannter zu Ende spielen können, wenn es nicht immer so viele Torchancen liegen gelassen hätte. Doch Trainer Daniel Schneider gelobt in dieser Hinsicht Besserung: „Wir arbeiten daran.“ In das gleiche Horn bläst Co-Trainer Johannes Müller, der gegen den TSV Schwabmünchen eine konzentrierte Leistung fordert und das beinhaltet eben auch die Chancenverwertung.

Müller geht sogar noch weiter und fordert von seiner Mannschaft zum Ausklang des Osterfestes drei Punkte: „Wenn wir weiter oben mitspielen wollen, ist ein Dreier gegen Schwabmünchen für uns Pflicht.“

Rains Trainer beweißen Einfallsreichtum

Personell gibt es beim TSV Rain ein paar Sorgenkinder. So ist Außenbahnspieler Michael Krabler seit Wochen wegen einer Grippe nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Johannes Müller und Johannes Rothgang plagen muskuläre Probleme. Ob ein Einsatz der drei Spieler in Frage kommt ist derzeit noch offen. Dagegen fallen der gesperrte Außenverteidiger Andreas Götz sowie die beiden Langzeitverletzten Marco Luburic und Marcel Posselt definitiv aus. Wie dann die Startformation im einzelnen gegen Schwabmünchen aussieht, ist noch offen.

Dass das Rainer Trainer-Team aber stets für Überraschungen gut ist bewiesen Daniel Schneider und Johannes Müller zuletzt mit der Besetzung der Position des linken Außenverteidigers. Der eigentliche Offensivspieler Marco Zupur übernahm den defensiven Part und löste seine Aufgabe gewohnt sicher. Da der TSV Schwabmünchen dem TSV Rain von der Spielanlage her eigentlich sehr gut liegt, gehen die Rainer sehr optimistisch in das schwäbische Derby.

Aufgebot TSV Rain: Maschke und Hartmann (Tor), Bobinger, Schröder, Triebel, Cosic, S. Müller, Bär, Käser, J. Müller, Krabler, Zupur, Rothgang, Bauer, Kurtishaj, Brandt, Belousow und Knötzinger.

Schiedsrichter: Yannick Eberhardt (TSV Moosach-Hartmannshofen)

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