Fußball-Bayernliga

03.04.2018

Duell der Lechstädter

Schon das Hinspiel zwischen Rain und Landsberg war umkämpft. Die Tillystädter zogen schließlich mit 1:4 den Kürzeren.
Bild: Thorsten Jordan

 Der TSV Rain will die Negativserie gegen den TSV Landsberg beenden.

Rain Mit dem Schwung des österlichen 1:0-Sieges beim ASV Neumarkt will der TSV Rain heute um 17.30 Uhr ins Spiel gehen und gegen die bis dato so unangenehmen Landsberger endlich wieder gewinnen. Die viel zu lange Negativserie gegen den TSV Landsberg soll im Duell der beiden Lechstädte gestoppt werden. Dass dieses Ansinnen aber nicht einfach wird, ist dem Rainer Chef-Trainer Karl Schreitmüller und seinen beiden Co-Trainern Daniel Schneider und Johannes Müller durchaus bewusst.

Beide Mannschaften machten am Ostersamstag beste Werbung für das heutige Lech-Derby. Der TSV Rain errang einen wichtigen 1:0-Arbeitssieg im Verfolger-Duell beim ASV Neumarkt. Landsberg spielte auch auswärts, legte eins drauf und gewann beim FC Ismaning fast schon sensationell hoch mit 5:1. Für den TSV Landsberg war dieser Sieg enorm wertvoll, da in der nun beginnenden heißen Saisonphase mit den vielen Nachholspielen über Erfolg oder Misserfolg der ganzen Saison entschieden wird. Und auch heute geht es für die beiden schwäbischen Topvereine um sehr viel. Der TSV Rain braucht jeden Punkt, um noch die Relegationsspiele zur Regionalliga Bayern zu erreichen. Der TSV Landsberg um endlich von den ungeliebten Relegationsplätzen (Rang 15) weg zu kommen. Schließlich will das Team nicht wie in der vergangenen Saison wieder in die Saisonverlängerung gehen.

Landsberg wollte eigentlich eine sorgenfreie Saison spielen. Doch die aktuelle Saison ist dermaßen ausgeglichen, dass Kleinigkeiten über viele Punkte und somit über Platzierungen entscheiden. Als bei Landsberg absehbar war, dass es wieder eine schwere Saison werden könnte, wurde Mitte Oktober ein Trainerwechsel vollzogen. Für den Allgäuer Uwe Zenkner kam der langjährige Schwabmünchner Erfolgstrainer Guido Kandziora. Neben dem bald 50-jährigen wurden in der Winterpause mit Andreas Fülla (Rückkehrer vom FC Memmingen), Adrian Zuka (FC Sonthofen) und dem Kroaten David Mihajlovic (TSG Neustrelitz) gleich drei neue Hoffnungsträger verpflichtet.

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Die Leistung des TSV Rain in Neumarkt konnte unter verschiedenen Aspekten bewertet werden, was wiederum zu verschiedenen Urteilen führte. Unbestreitbarer Fakt war, dass die Mannschaft kämpferisch voll da war und eine sehr gute Defensivleistung an den Tag legte. Die beiden Innenverteidiger David Bauer und Mannschaftskapitän Fabian Triebel verdienten sich für ihre couragierte Leistung gegen die gewiss nicht schlechte ASV-Offensive ein Sonderlob. Da auch beide Außenverteidiger Johannes Rothgang und Marcel Posselt einen guten Tag hatten, blieb Torhüter Kevin Maschke ohne größere Arbeit.

Auf der Gegenseite hatte die Rainer Offensive um Marko Cosic und Maximilian Käser gegen die Neumarkter Defensive ebenfalls einen sehr schweren Stand. So kam es, dass ein Fehler das Spiel entschied. Allerdings nutzte Julian Brandt diesen erstklassig aus, und bescherte seinem Team drei enorm wichtige Punkte. Nicht zufrieden war Rains Trainer Karl Schreitmüller mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft. Allerdings waren die Platzverhältnisse der Jahreszeit entsprechend nicht einfach. (rui)

TSV Rain: Maschke und Hartmann (Tor), Schüler, Triebel, Cosic, S. Müller, Käser, J. Müller, Rothgang, Bauer, Luburic, Brandt, Friedl, Knötzinger, Talla und Posselt.

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