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Rollstuhlbasketball

05.02.2015

Ein dankbarer Gegner

Pandas I siegen gegen verletzungsgebeutelte Tübinger. Niederlage gegen Ravensburg

Vor heimischem Publikum kamen die Regionalliga-Pandas des BVSV Donauwörth ihrem Ziel, dem Klassenerhalt, ein großes Stück näher. Die nordschwäbischen Rollstuhlbasketballer unterlagen zwar SKV Ravensburg mit 40:55, bezwangen jedoch Aufsteiger RSKV Tübingen deutlich mit 78:40.

BVSV Panda Donauwörth I – SKV Ravensburg I 40:55 (17:23)

War es Nervosität? Ein schlechter Biorhythmus? Oder einfach nur Pech? Vermutlich von allem etwas beeinträchtigte nahezu alle Akteure beider Teams beim Korbwurf. Für die Zuschauer ein total ungewohntes Bild, dass sowohl ihre Pandas wie auch die Gäste aus Ravensburg während der ersten Halbzeit derart viele äußerst gut herausgespielte Wurfchancen nicht verwandeln konnten. Umso erstaunlicher war es, dass die Schützlinge von Trainer Anton Mayer in der Mitte des letzten Viertels nur vier Punkte zurücklagen.

Als die Oberschwaben dann wieder einen Gang höher schalteten, konnten die Pandas nicht mehr mithalten.

BVSV Panda Donauwörth I – RSKV Tübingen I 76:40 (34:18)

Im Spiel gegen den Aufsteiger RSKV Tübingen wollten die Regionalliga-Pandas ihren Fans beweisen, dass sie das Treffen nicht verlernt hatten. Das aufgrund einiger Verletzungen kurzfristig stark verjüngte Tübinger Team war für die routinierten Gastgeber ein dankbarer Gegner. Der körperlichen Dominanz und totalen Lufthoheit unter beiden Körben hatten sie nichts entgegenzusetzen. Zudem traf das Donauwörther Oberbayern-Trio, Georg Sager, Leonhard Appel und Thomas Fischer nun wieder deutlich besser und mit guter Quote. Die Zuschauer konnten sich am Ende der unterhaltsamen Partie über einen 76:40 Erfolg freuen.

Mit nach wie vor ausgeglichenem Punktekonto rangieren die Regionalliga-Pandas auf dem vierten Tabellenplatz und stellen damit das Mittelfeld dar. Man könnte auch sagen, dass sie die Spreu vom Weizen trennen. Wer gegen Donauwörth gewinnen kann, spielt mit um den Aufstieg. Wer hingegen verliert, ist mitten drin im Abstiegskampf. (kb)

Für Donauwörth spielten: Anton Grill (13/8), Georg Sager (0/19), Heinz Stöhr (4/3), Leonhard Appel (13/28), Patricia Kimmel, Siegbert Wünsch und Thomas Fischer (10/18).

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