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Rain

10.11.2017

Eine Premiere für den TSV Rain

Am Samstag gilt es für den TSV Rain. Dann sollen, anders als gegen den SBC Traunstein, drei Punkte her. Gegner ist Holzkirchen.
Bild: Szilvia Izsó

Erstmals Heimspiel gegen TuS Holzkirchen

Von enormer Wichtigkeit ist für den Tabellenvierten TSV Rain (36 Punkte) das Verfolgerduell gegen den Aufsteiger und Rang-Sechsten TuS Holzkirchen (30) am morgigen Samstag. Bei der 2:3-Heimniederlage am vorigen Wochenende gegen Traunstein hatten die Rainer unnötigerweise wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze der Bayernliga Süd liegengelassen. Dafür, dass dies heute nicht wieder passiert, wollen der Rainer Cheftrainer Karl Schreitmüller und seine beiden Assistenten Daniel Schneider und Johannes Müller sorgen. Anpfiff der Begegnung im Georg-Weber-Stadion ist um 14 Uhr.

Doch die Aufgabe am heutigen Samstag gegen Holzkirchen, der erstmals in der Vereinsgeschichte in Rain gastiert, wird kein Selbstläufer. Die Gäste gelten als sehr diszipliniert und taktisch gut geschult. Dies ist auch kein Wunder, da sie von einem ehemaligen Nationalspieler trainiert werden: Der 49-jährige Litauer Gediminas Sugzda spielte in der damaligen UdSSR in der U-21-Nationalmannschaft und bestritt später für Litauen ein A-Länderspiel gegen Schottland. Im Hinspiel nahm Rain an der „Haidroad“ beim 4:0-Erfolg die Punkte mit an den Lech.

Beim TSV ist man fest entschlossen, gegen Holzkirchen erneut zu punkten. Dazu ist in erster Linie wieder ein anderes, besseres Abwehrverhalten, als dies zuletzt der Fall war, vonnöten. So war die Schulung des Defensivverhaltens in dieser Woche im Training auch ein Themenschwerpunkt. Eigentlich ist dies untypisch für den TSV Rain – gerade die Abwehr war ja in den vergangenen Jahren immer ein Prunkstück im Mannschaftsgefüge. Doch es gibt eben solche Spiele wie gegen Traunstein, in denen der Gegner einfach aus wenig sehr viel macht.

Personell jedenfalls steht Coach Schreitmüller wieder eine Alternative zur Verfügung. Der zuletzt beruflich verhinderte Andreas Götz brennt auf seinen Einsatz und wird diesen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bekommen, obwohl Fatlum Talla zuletzt als Götz-Ersatz seine Sache hinten links gut gemacht hat. Für Talla bieten sich als Alternative heute zwei Möglichkeiten an: Entweder er spielt auf seiner angestammten Position, der Außenbahn, oder er nimmt zunächst auf der Ersatzbank Platz und kommt als Joker in das Spiel.

Offen ist noch die Besetzung der Innenverteidigung. Hier stehen dem Rainer Trainertrio für zwei Plätze gleich vier Kandidaten zur Verfügung, David Bauer, Marcel Posselt, Jens Schüler und Spielführer Fabian Triebel sind die Bewerber. Blieben noch die beiden Außenbahnen: Hier erwartet sich Schreitmüller wieder wesentlich mehr Betrieb, als dies zuletzt gegen Traunstein der Fall war. Über die genaue personelle Besetzung dieser wichtigen Positionen wollen die Trainer erst kurzfristig entscheiden.

Erfreulicherweise machen noch die beiden Rekonvaleszenten Konstantin Flassak und Matthias Kühling sehr gute Fortschritte im Training. Nach dem jetzigen Stand der Dinge werden beide Akteure noch vor der Winterpause zum Einsatz kommen – ob in der Bayern- oder in der Bezirksliga, wird sich zeigen.

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