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Fußball-Kreisklasse

12.05.2015

Endspiele vor dem Saisonfinale

Das Hinrundenspiel zwischen Gundelsheim und Großsorheim endete 1:1. Wenn die Teams am Wochenende aufeinandertreffen, will sich keiner der beiden mit einem Punkt begnügen.

Gundelsheim und Großsorheim treffen in Sechs-Punkte-Partie aufeinander

Noch zwei Spieltage stehen für die Fußballer an, doch nur wenige Mannschaften aus dem DZ-Verbreitungsgebiet können bereits sicher den Klassenerhalt oder sogar den Titel feiern oder müssen sich mit dem Abstieg abfinden. In der Kreisklasse Nord I wird das kommende Wochenende für den TSV Gundelsheim und den SV Großsorheim wohl mehr als richtungsweisend. Der TSV steht auf Rang elf mit 23 Punkten, der SVG direkt dahinter mit drei Punkten weniger auf dem Relegationsrang. Am Sonntag treffen die beiden Konkurrenten aufeinander. Für Gundelsheims Abteilungsleiter Klaus Berger ist das Spiel sogar noch wichtiger, als das Saisonfinale in Mönchsdeggingen: „Es ist definitiv ein Sechs-Punkte-Spiel. Mit einem Sieg sind wir wohl durch.“ Berger wolle nicht alles auf das letzte Spiel gegen Mönchsdeggingen setzen. Angenehmer sei es natürlich, mit dem sicheren Klassenerhalt im Gepäck beim derzeit Tabellenletzten anzureisen. Die Gundelsheimer trafen schon vor zwei Jahren in einem Entscheidungsspiel auf die Mönchsdegginger. Sie verloren und stiegen aus der Kreisklasse Nord II ab. „Das Spiel ist uns noch in schlechter Erinnerung geblieben“, betont Berger. „Das brauchen wir nicht noch einmal.“ Die Mannschaft wolle nun auf die am Sonntag beim 2:0 gegen Megesheim gezeigte Leistung aufbauen. „Wir spielen nicht schlecht“, sagt Berger, „wir verlieren nur oft unglücklich.“

Im Kader werde es keine großen Veränderungen geben. Offensivkraft Christoph Pfleger kann sein Team wohl erst in der neuen Saison wieder unterstützen. Den 29-Jährigen plagt immer noch sein Rücken. Nach zwei Spielen für die Gundelsheimer Reserve ist klar, dass er die restlichen zwei Partien nicht bestreiten kann, sagt Berger.

Bäumenheim und Tapfheim haben es in der Kreisklasse Nord II noch schwerer. Beide müssen an ihren letzten Spieltagen gegen Tabellenführer Wertingen II ran. Die Kontrahenten trennt nur ein Punkt, Bäumenheim steht auf dem Relegationsrang, Tapfheim einen Platz darüber. Der SCT erwartet neben Wertingen noch einen weiteren harten Brocken, den Tabellenvierten Bissingen. Bäumenheim tritt am Wochenende dafür gegen den TSV Unterringingen an, der mit drei Punkten hinter ihnen lauert. Für Trainer Axel Bumberger ist die Partie ein Endspiel: „Das wird sehr schwer, denn Unterringingen muss punkten, ihnen genügt ein Punkt nicht.“

Gegen Wertingens zweite Mannschaft rechnet sich Bumberger ebenfalls eine Chance aus. Dass sein Team nun drei Spiele in Folge gewonnen hat und einen guten Rhythmus hat, führt er vor allem auf die Rückkehr der verletzten Spieler zurück. „Wir haben keine Langzeitverletzten mehr, wir haben ja zeitweise mit sechs oder sieben Leuten weniger auskommen müssen“, sagt er. Vor einigen Wochen sei der TSV Bäumenheim „so gut wie weg“ gewesen. Nun habe sich die Mannschaft zurückgekämpft. Unter Zugzwang stehe in der Liga allerdings nicht nur Bäumenheim, ist sich Bumberger bewusst: „Die halbe Liga steckt doch gerade im Abstiegskampf!“ Auch Mörslingen, Ebermergen und sogar Genderkingen sind rechnerisch noch nicht sicher. Doch Bäumenheim wolle sich zuerst nur auf sich selbst und die anstehenden Spiele konzentrieren, wie Bumberger betont: „Erst einmal müssen wir unsere Hausaufgaben machen, dann können wir schauen, was die anderen machen.“ (sut)

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