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Fußball

04.04.2018

Feldheims Torwart rettet mit Hand und Fuß

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2 Bilder
Torwart René Fuchs muss normalerweise den Kasten sauberhalten. Doch am Osterwochenende verließ er seine Position und traf für den SV Feldheim gegen Langenmosen zum 2:2-Ausgleich.
Bild: Simon Bauer

Torwart René Fuchs sichert Feldheim mit einem späten Treffer einen wichtigen Punkt. Als Torschütze war er schon häufiger gefragt. Wie ein Gespräch beim SV Kaisheim die Wende bringt.

Niederschönenfeld-Feldheim Wenn ein Torwart zum Torjäger wird, ist das immer eine große Sache. Wenn das Tor dann noch aus dem Spiel heraus fällt und dem Team in letzter Minute noch den Ausgleich beschert, dann ist das noch viel bemerkenswerter. Genau das hat Torhüter René Fuchs im Spiel gegen die DJK Langenmosen geschafft.

Dabei hatten die Feldheimer zuvor ein ziemlich „komisches Spiel“ erlebt, wie sich Fuchs erinnert: „Wir haben 1:0 geführt und lagen dann durch zwei doofe Fehler 1:2 hinten. Wir haben dann alles nach vorne geworfen und bekamen zwei Ecken. Durch eine schöne Kombination mit meinem Bruder (André Fuchs, die Redaktion) kam ich etwas schneller als der gegnerische Torwart an den Ball und musste ihn mit dem Fuß nur noch über die Linie drücken.“ Für den 26-Jährigen ist ein geschossenes Tor nichts Neues, „ich schieße normalerweise Elfmeter“, sagt er. Der Treffer war jedoch der erste für ihn seit langer Zeit, der aus dem Spiel heraus fiel: „Das ist schon etwas Besonderes.“ Der dadurch erzielte Punkt könnte für den SVF noch sehr wichtig im Kampf um den Klassenerhalt werden, das ist dem Torhüter klar.

Der SV Feldheim steht derzeit mit 21 Punkten auf dem elften Tabellenrang, dahinter liegen drei direkte Abstiegsplätze. Doch das Team ist guter Dinge, dass es für mindestens ein weiteres Jahr in der Kreisliga Ost reichen wird. „Wir haben Hoffnung, dass einige Verletzte wieder zurückkommen“, erklärt Fuchs. Er selbst gehört zu den Rückkehrern. Nach einer Operation an der Hand, hatte Fuchs am Samstag zum ersten Mal nach fünf Monaten wieder gespielt.

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Der gegen Langenmosen erkämpfte Punktgewinn sei sehr wichtig für die Moral der Truppe gewesen. Fuchs ist sich sicher, „mit unserem Teamgeist packen wir den Klassenerhalt. Bei der Trainingsleistung, die wir gerade abliefern, habe ich da gar keine Angst“.

Bereits das nächste Spiel ist für den SVF von großer Bedeutung: Das Team kickt gegen den FC Gerolsbach, der mit nur drei Zählern mehr auf dem Konto (24) auf dem neunten Platz rangiert – ein direkter Konkurrent. „Ein Heimsieg ist für uns Pflicht. Vor allem da unsere Verfolger Stätzling und Untermaxfeld gegeneinander spielen“, erklärt Fuchs, „da könnten wir uns Luft verschaffen“. Angesichts der Wichtigkeit des Spiels würden seine Teamkollegen zu einem weiteren Tor von René Fuchs also sicher nicht Nein sagen.

Ein Gespräch bringt beim SV Kaisheim die Wende

Ein Gespräch hat die Wende gebracht! „Wir haben uns zusammengesetzt und über alles geredet“, berichtet Timo Fackler. Er ist Abteilungsleiter beim SV Kaisheim. Dort kann man sich nach dem „gemeinsamen Reden“ im Sportheim wieder Hoffnung auf den Aufstieg machen. Seit sieben Spieltagen ist die Truppe von Trainer Andreas Maier ungeschlagen. Zwischendurch hätten mal „alle gemeint“, es laufe von allein, erzählt Fackler.

Nun würden wieder alle an einem Strang ziehen, was sich schon allein an der regen Trainingsbeteiligung ablesen lässt. Dabei sind Spielertrainer Maier, Mario Jessberger und Timo Fackler, der auch selbst immer wieder die Fußballschuheschnürt, momentan angeschlagen. Daniel Blei und Axel Reitsam werden in dieser Saison als Langzeitverletzte nicht mehr eingreifen können. „Unser Ziel ist es, zumindest den zweiten Platz zu halten“, sagt Fackler.

Sein Blick richtet sich dabei auf die „Wochen der Wahrheit“, die noch im April anstehen: der SV Mauren als Drittplatzierter wird dabei ebenso ein Gegner sein wie der Spitzenreiter Eintracht Tagmersheim-Rögling-Blossenau. Derzeit fehlen den Kaisheimern noch zwei Punkte zur T.R.B. „Wir hoffen, dass wir weiterhin in der Erfolgsspur bleiben“, sagt Fackler. Auch die nun anstehende Begegnung vor eigenem Anhang gegen den Sportclub D.L.P 2 müsse mit Konzentration angegangen werden.

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