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Fußball-Kreisliga

28.04.2015

Freud und Leid ganz dicht beieinander

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Bild: AZ-Grafik

Wie Eggelstetten das 0:6 vom Wochenende hinter sich lassen will

Rabenschwarz – anders kann das vergangene Wochenende für den SV Eggelstetten wohl nicht betitelt werden. Erst verspielte die Kreisliga-Mannschaft am Freitag eine 3:0-Pausenführung gegen den TSV Oettingen, der noch bis auf 3:3 aufholte. Am Sonntag gab es dann eine herbe 0:6-Klatsche auf heimischem Rasen gegen den aufstrebenden FSV Flotzheim. „Es gibt einfach solche Tage, an denen überhaupt nichts funktioniert“, befand Trainer Stefan Wersinger. Gegen den FSV Flotzheim, der sich mit drei Siegen in Folge aus dem Tabellenkeller befreit hat, sei alles schiefgelaufen, was schieflaufen kann. „Vielleicht war es gut, dass alles in einem Spiel daneben ging und nicht über viele Partien verteilt“, sagte Wersinger.

Für Eggelstetten war dieses Spiel das vierte in neun Tagen. „Das geht an die Substanz“, betonte er. Dies solle das Ergebnis nicht rechtfertigen, aber er und Trainerkollege Marco Fuchs hätten außerdem viele verletzte Spieler zu beklagen: „Wir hatten nur 13 Leute für alle vier Partien zur Verfügung. Momentan kommen wir auf dem Zahnfleisch daher.“ Für die restlichen vier Spiele der Saison dürfte sich die Kader-Situation aber wieder verbessern. Nicht alle Verletzten fallen bis zum Ende der Rückrunde aus. In den nächsten Wochen muss der SVE gegen Pfaffenhofen, Donaumünster und Marktoffingen ran, die derzeit im Tabellenmittelfeld auf den Plätzen sechs bis acht stehen.

Besonders wichtig sei jedoch ein Sieg gegen den Tabellennachbarn Harburg. Wersinger will jedoch nicht zu sehr auf Zahlen schauen: „Wir müssen sehen, dass wir gute Tage erwischen und dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken.“ Motiviert sei die Mannschaft auf jeden Fall. „Jeder Spieler hat das Ziel, auch in der nächsten Saison wieder in der Kreisliga zu spielen“, sagt er. Wichtig sei es nur, mit dem Negativen richtig umzugehen und Spiele wie das gegen Flotzheim schnell abzuhaken.

Flotzheim behält einen kühlen Kopf

Freud und Leid liegt besonders im Fußball häufig dicht beieinander. Während das Leid am Wochenende aufseiten Eggelstettens war, freute man sich aufseiten des FSV Flotzheim (SG Flotzheim/Fünfstetten) über einen regelrechten Torreigen. Vor dem 0:6 gegen Eggelstetten bescherte das Team von Trainer Andreas Probst dem SC Nähermemmingen/Baldingen sogar sieben Buden und kassierte selbst nur einen Gegentreffer.

Flotzheim steht damit auf Rang elf der Kreisliga Nord. Für Probst ist das allerdings kein Grund zum Jubeln: „Solche Spiele geben natürlich Selbstvertrauen, wir wollen aber nicht gleich abheben.“ Schließlich habe das Team vor zwei Wochen noch auf einem Abstiegsplatz gestanden. Probst betont, dass der SV Eggelstetten die ersten beiden Chancen im Spiel hatte und es danach durchaus hätte 2:0 für den SVE stehen können. „Diesmal hatten wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite, das uns in dieser Saison oft gefehlt hat“, sagt Probst. Sein Team sei auch im Tabellenkeller immer ruhig geblieben und habe an sich geglaubt. Dies sei nun belohnt worden.

Flotzheim ist trotz des Aufwärtstrends noch nicht am Ziel angekommen. Zwei Siege fehlen dazu noch, sagt Probst: „Wir stehen im Dunstkreis von vier oder fünf Teams, die um Tabellenplätze über den Abstiegsrängen kämpfen. Das Selbstvertrauen aus den Partien am Wochenende wollen wir nun nutzen.“ In der „heißen Phase“ trifft die Mannschaft etwa auf den Tabellendritten Deiningen und auch die abstiegsgefährdeten Oettingen und Hainsfarth. Probst ist überzeugt, dass sein Team in jedem der Spiele an die Grenze gehen muss, um Punkte zu holen.

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