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Volleyball

05.12.2019

Gegner müssen VSC-Herren gratulieren

VSC-Trainer Jürgen Faber (rechts) übernahm am vergangenen Spieltag die Rolle des Liberos und trug dabei zum Doppelerfolg der Donauwörther Volleyballer bei. Nun geht es für die Mannschaft in die Winterpause.
Bild: Szilvia Izsó

Donauwörth kommt in der Bezirksliga zu zwei Siegen und wahrt so seine weiße Weste vor heimischem Publikum. Auch die erste Damenmannschaft überzeugt mit einem Doppelerfolg

Auswärts noch punktlos, zuhause aber eine Macht sind die Volleyball-Herren des VSC Donauwörth. Beim Ersten Damenteam gab es ebenfalls zwei Siege zu verzeichnen.

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VSC Donauwörth – TSV Nördlingen 3:1, VSC Donauwörth – Lechrain Volleys 3:1. Die VSC-Herren gewannen auch die Partien drei und vier vor heimischem Publikum. Björn Dehler hatte einen Einsatz als Damentrainer und somit musste Stammlibero Michael Schmid als Diagonalangreifer aushelfen, da die Alternative Marcin Figiela noch verletzt ausfiel. Trainer Jürgen Faber übernahm nach seinem Kreuzbandriss die Rolle des Liberos. Er war mit der Leistung seiner Männer zufrieden: „Wir machen gerade einen großen Umbruch durch, da Oliver Bürge, Peter Suess und Julian Bauer beruflich oder privat bedingt kürzertreten. Dies steckt keine Mannschaft so leicht weg. Aber die jungen, nachrückenden Spieler füllen diese Lücke immer besser aus und gewinnen eine größere Konstanz in ihrem Spiel.“ Die Unger Volleys haben jetzt bis Ende Januar Winterpause, in der vor allem die weitere Integration der jungen Spieler aus der zweiten Mannschaft forciert wird. Spielführer Richard Rohrer formuliert die Rückrundenziele: „Möglichst schnell ins gesicherte obere Mittelfeld kommen und die jungen Spieler immer mehr integrieren.“

VSC Donauwörth Eibl, Gansmeier-Döbler, Faber, Haindl, Hoppe, Gnad, Michanikl, Moreau, Rohrer, Schmid.

Gegner müssen VSC-Herren gratulieren

VSC Donauwörth – FSV Marktoffingen 3:1 (25:23, 25:17, 20:25, 25:22), VSC Donauwörth – TV Bad Grönenbach 3:1 (25:23, 19:25, 25:18, 26:24). In zwei emotionalen Spielen konnten die VSC-Damen nach einer längeren Durststrecke wieder zwei Siege und somit weitere sechs Punkte sammeln. Gegen Marktoffingen blieb Donauwörth im ersten stark umkämpften Satz standhaft. Den zweiten Satz musste man aufgrund der eigenen Schwächephase in Aufschlag und Annahme abgeben. Satz drei ging verdient an den VSC. Im vierten Durchgang wurde es nochmals emotional. Aufgrund von umstrittenen Entscheidungen des Schiedsgerichts und anschließender Beschwerde vonseiten des VSC erhielt der Coach der Donauwörther zunächst eine Verwarnung, angezeigt durch eine Gelbe Karte. Im Anschluss wurde die Rote Karte gezogen, was beim Spielstand von 21:19 mit einem Punkt für die Gegner sowie dem Aufschlagrecht be-straft wurde. Trotz der aufgeheizten Atmosphäre behielten die Unger Damen einen kühlen Kopf und entschieden das Match für sich.

Gegen Bad Grönenbach konnten sich die Damen im ersten Satz knapp durchsetzen, wohingegen der zweite Satz klar abgegeben wurde. Nach dem klar gewonnenen dritten Durchgang konnten die Donauwörtherinnen auch den vierten Satz für sich entscheiden. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft,“ bestätigt Trainer Dehler. „Sie haben sich die sechs Punkte verdient erkämpft.

VSC Donauwörth Böhm, Faber, Mayer, Mayr, Schmidt, Schrott, Schwarz, Seliger, Thren.

VSC Donauwörth – TSV Inchenhofen 1:3 (25:27, 25:15, 11:25, 20:25), VSC Donauwörth – SpVgg Auerbach 1:3 (25:23, 20:25, 18:25, 16:25). Gegen den TSV Inchenhofen musste Satz eins nach einem kurzen, aber entscheidenden Tief abgetreten werden. Anders im zweiten Satz, den die VSC-Damen durch konstante Spielweise und Blockarbeit gewannen. Dieser Aufschwung schaffte es aber nicht in den dritten und vierten Satz. Für die Revanche gegen Auerbach traten die VSC-lerinnen entschlossen aufs Spielfeld. Auch mit veränderter Aufstellung fanden die Damen II gut in das Spiel und gewannen den ersten Satz. Nachdem der nachfolgende Satz knapp verloren wurde, konnten die VSC Unger Volleys in den Sätzen drei und vier ihr Potenzial nicht mehr ausschöpfen.

VSC Donauwörth – FC Affing II 3:2 (25:16; 14:25; 17:25; 25:19; 15:10), VSC Donauwörth – TSV Aichach 1:3 (25:23; 14:25; 20:25; 23:25). In Affing gewann der VSC trotz stark dezimierten Kaders Satz eins, anschließend mussten sie allerdings zwei Durchgänge verloren geben. Im vierten Satz zeigten sie wieder ihr Können, wodurch sie sich den Tiebreak erkämpften, den sie ebenfalls gewannen.

Auch gegen Aichach konnte man den ersten Satz für sich entscheiden. Mangels Konzentration konnten die Donauwörtherinnen trotz starker Aufschläge und Angriffe keinen weiteren Durchgang für sich entscheiden. (dz)

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