Fußball-Bayernliga

07.10.2018

Gelungener Einstand

Erfolgreiches Duo: Co-Trainer Johannes Müller (links) gelang das 1:0 für den TSV Rain in der 5. Minute gegen Ismaning. Rains neuer CheftTrainer Daniel Schneider konnte angesichts des 2:0-Endstandes zufrieden sein.
Bild: Szilvia Izsó

Der TSV Rain gewinnt das erste Spiel unter dem neuen Cheftrainer Daniel Schneider gegen den FC Ismaning verdient mit 2:0.

Rain Ein gelungenes Debüt feierte Rains neuer Cheftrainer Daniel Schneider im Heimspiel gegen den FC Ismaning. Der 2:0-Heimsieg ging absolut in Ordnung, da sich Rain vier bis fünf weitere gute Torchancen erspielt hatte. Der FCI enttäuschte in Rain nicht und zeigte spielerisch in der ersten Halbzeit einige gute Ansätze. Allerdings ließ die Elf von Trainer Mijo Stijepic jegliche Torgefahr vermissen. Freilich kam dem TSV Rain die frühe Führung durch Co-Trainer Johannes Müller sehr entgegen. Den Sieg stellte dann Marko Cosic durch sein sechstes Saisontor sicher.

Rains neuer Cheftrainer Daniel Schneider nahm gegenüber dem vergangenen Spiel vier Änderungen in der Startformation vor. Dominik Bobinger und Andreas Götz erhielten in den Außenverteidiger-Positionen den Vorzug vor Johannes Rothgang und Michael Belousow. Im Mittelfeld bekam Rene Schröder den Vortritt vor Maximilian Bär. „Eine sehr knappe Entscheidung“, so der Trainer. Schließlich ersetzte in der Offensive Marco Zupur Blerand Kurtishaj.

Die Begegnung begann gut für den TSV Rain. Schneiders Devise, auf den Gegner gleich Druck auszuüben und wenig Platz zu lassen, zahlte sich schon in der fünften Spielminute aus. Johannes Müller eroberte den Ball und lief zielstrebig in Richtung FCI-Tor. Dabei ließ der Rainer Spielgestalter einige Gegner alt aussehen und schob gezielt gegen die Laufrichtung von Torhüter Sebastian Fritz neben den linken Pfosten ein. Bereits zwei Minuten später hatte Rain sogar das 2:0 auf dem Fuß. Nach einem überragenden Zuspiel von Stefan Müller wurde Marco Zupur von Torhüter Sebastian Fritz jedoch zu weit abgedrängt, um den Ball noch im Netz unterzubringen.

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In der Folgezeit gestalteten die technisch guten Gäste das Spiel ausgeglichen, ohne jedoch für große Gefahr vor dem Rainer Tor zu sorgen. Die größere Anzahl der Chancen hatte eindeutig der TSV Rain. Doch die Rainer spielten die Chancen nicht konsequent genug zu Ende. Dies hätte sich in der 28. Minute beinahe gerächt. Nach einer Ecke ging der Kopfball von Manuel Ring nur um Zentimeter am TSV-Tor vorbei. Bis zur Halbzeit blieb es dann bei der verdienten 1:0-Führung des TSV Rain.

„Gewonnen ist noch nichts“

Trainer Schneider war mit der Leistung seiner Mannschaft vor der Pause sehr zufrieden, mahnte jedoch für die zweite Halbzeit, konzentriert zu bleiben: „Gewonnen ist gegen den FCI auch bei der verdienten knappen Halbzeitführung noch überhaupt nichts.“

Schneider erwartete nun mehr Kraft im FCI-Angriff. Doch Rain blieb spielbestimmend, stand hinten gut und ließ kaum Chancen für den FCI zu. Der Gastgeber ging jedoch weiter recht fahrlässig mit seinen Chancen um. Besonders der kampfstarke Maximilian Käser blieb vor dem Gästetor glücklos. Ausgangspunkt des 2:0 war Rene Schröder mit einem klasse Pass in den Lauf von Marko Cosic. Dieser nahm den Ball am Sechzehner kurz an und zog dann direkt ab. Der Ball schlug neben den rechten Pfosten im Netz ein (76.). Eine Viertelstunde vor Schluss war dies die Entscheidung, zumal der FCI nicht mehr für große Gefahr vor dem Rainer Tor sorgen konnte. Neidlos erkannte FCI-Trainer Mijo Stijepic, der ja als aktiver Spieler viele Tore gegen den TSV Rain erzielt hatte, den Sieg als hochverdient an. Damit war er der gleichen Meinung wie Rains Trainer Daniel Schneider. Mit diesem Sieg im Rücken reist der TSV Rain am kommenden Samstag zum TSV Dachau.

TSV Rain: Maschke - Bobinger, Bauer, Triebel, Götz - Schröder (ab 77. Knötzinger), J. Müller - Zupur (ab 71. Bär); Cosic, S. Müller (ab 84. Krabler) - Käser

FC Ismaning Fritz - Siedlitzki (ab 77. Tomasevic), Neuber, Vatany (ab 46. Hauk); Kubina - Puta (ab 61. Ighagbon), Killer - Ring, da Silva, Siebald - Volland.

Tore 1:0 Johannes Müller (5.), 2:0 Marko Cosic (76.) Gelbe Karten David Bauer, Dominik Bobinger, Rene Schröder - Dennis Vatany, Hugo da Silva Lopes, Markus Neuber, Robin Volland Zuschauer 200

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