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Fußball-Bayernliga

24.11.2017

Gemeinsam zum Erfolg zurückfinden

Vor der Winterpause soll auf jeden Fall noch ein Heimsieg gelingen: Gemeinsam mit ihrer Elf wollen Cheftrainer Karl Schreitmüller (rechts) und seine beiden Co-Trainer Daniel Schneider (links) und Johannes Müller dieses Vorhaben mit umsetzen.
Bild: Izsó

 Der TSV Rain will gegen den SV Kirchanschöring wieder siegen. Warum der gegnerische Spielertrainer TSV-Coach Karl Schreitmüller tief beeindruckt.

Rain Für die am letzten Wochenende erlittene 0:2-Niederlage im Spitzenspiel bei der DJK Vilzing möchte sich der TSV Rain heute gegen den SV Kirchanschöring revanchieren (14 Uhr). Die Gäste aus dem Rupertiwinkel haben sich aber gegenüber dem Hinspiel, dass der TSV Rain sicher mit 5:2 gewann, deutlich stabilisiert und stehen in der Defensive mittlerweile sehr sicher. Offensiv hat der SVK mit Tobias Schild eine richtige Granate in seinen Reihen. Neun Tore hat das Eigengewächs mittlerweile schon erzielt, und ist somit im Kampf um den Klassenerhalt ein ganz wichtiger Faktor für den SVK.

Für das Rainer Trainerteam, um Cheftrainer Karl Schreitmüller kann es heute nur ein Ziel geben: Der sechste Heimsieg muss gelingen. Natürlich sind die aktuellen Platzverhältnisse Gift für technisch starke Teams wie den TSV Rain. Hinzu kommt die fehlende Frische des Teams, doch auch das ist kein Problem des TSV Rain alleine, sondern betrifft alle Teams der Bayernliga-Süd im gleichen Maße. Mittlerweile liegt der letzte Heimsieg des TSV Rain schon acht Wochen zurück. Er wurde am 30. September gegen den 1. FC Sonthofen beim 3:1-Sieg erzielt. Danach erreichten die Rainer gegen die beiden Neulinge TSV Schwaben Augsburg und dem TuS Holzkirchen jeweils ein 1:1-Unentschieden. Das Heimspiel gegen den dritten Neuling Sportbund Chiemgau Traunstein ging mit 2:3 in die Binsen.

Personell konnte Karl Schreitmüller in dieser Woche nicht seinen kompletten Kader im Training begrüßen. Marko Cosic, Michael Knötzinger und Fatlum Talla waren krank, und Michael Krabler konnte wegen einer Fußverletzung nicht wie gewohnt trainieren. Am Wochenende werden aber die meisten dieser Akteure wieder dabei sein. Der zuletzt aus Studiengründen fehlende Mannschaftskapitän Fabian Triebel ist gegen Kirchanschöring wieder im Kader, genauso wie Marco Luburic, der am vergangenen Samstag eine Prüfung schreiben musste. Von seinem Team erwartet Trainer Karl Schreitmüller, dass endlich wieder einmal aus dem Spiel heraus ein Tor erzielt wird. Denn sämtliche Tore in den vergangenen Wochen entsprangen Standartsituationen.

Auch der SV Kirchanschöring hatte es in dieser Saison nicht immer leicht. Er musste im Sommer einen gehörigen Aderlass von wichtigen Spielern hinnehmen. Für viele Experten galten die Rupertiwinkler somit als sicherer Abstiegskandidat. Diese These wurde durch einen Fehlstart noch unterstützt. Doch der neue, 32-jährige Spielertrainer Yunus Karayün konnte das Blatt bald wenden. Zwar leidet der SVK nach wie vor an seiner Heimschwäche. So konnte das Team von 13 Heimspielen nur gegen den TSV Kornburg gewinnen. Doch diese Schwäche machte Kirchanschöring immer wieder durch nicht erwartete Auswärtspunkte wett.

Da der SVK dem TSV Rain immer vorspielt, sah Rains Trainer Karl Schreitmüller praktisch jedes Spiel der Gäste. Tief beeindruckt ist Schreitmüller vor allem vom österreichisch-türkischen Spielertrainer: „Karayün leistet sich praktisch im ganzen Spiel keinen Fehlpass, und ist ein überragender Stabilisator seines Team“, so der Rainer Übungsleiter. Zudem spielt Yunus Karayün jetzt auf der Sechs und somit deutlich defensiver als dies noch zu Saisonbeginn der Fall war. Es ist also ein interessantes Spiel werden, heute im Georg-Weber-Stadion.

Aufgebot TSV Rain Maschke und Hartmann (Tor), Schüler, Triebel, Cosic, S. Müller, Käser, J. Müller, Krabler, Kühling, Rothgang, Götz, Bauer, Luburic, Brandt, Friedl, Knötzinger und Posselt.

Schiedsrichter Florian Böhm (TSV Wolfratshausen)

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