DZ-Fußball-NachleseDZ

25.10.2011

Getrübte Freude

Die SpVgg Riedlingen sichert sich als erstes Team im

Mit sieben Punkten Vorsprung kann die SpVgg Riedlingen an ihrem spielfreien Wochenende zum Abschluss der Vorrunde nicht mehr eingeholt werden und hat damit die Herbstmeisterschaft in der B-Klasse West III vorzeitig perfekt gemacht. Es gibt ein Geheimnis für den Erfolg der Donauwörther Stadtteilmannschaft: „Das Team hat sich vom ersten Spieltag an gesteigert“, verrät Spartenleiter Michael Braunwart. Außerdem sei es Markus Heindl geglückt, eine gute Kameradschaft und Motivation aufzubauen. Der inoffizielle Titelgewinn wird ein wenig getrübt von der Verletzung des Spielertrainers. Heindl fällt mit einem Muskelfaserriss definitiv bis zum Start in die Frühjahrsrunde aus. „Diese Gruppe ist ganz und gar nicht leicht.“ Abteilungsleiter Braunwart ärgert sich, dass dies immer wieder behauptet werde. „Von zwölf Spielen elf zu gewinnen, muss erst mal jemand nachmachen“, sagt er. Kein anderes Team habe so viele Tore, nämlich 54, erzielt „und dabei haben wir nur neun Gegentreffer zugelassen“. Das Saisonziel sei nach wie vor einer der ersten beiden Plätze. Das sind nämlich die Aufstiegsränge. Wieder in die A-Klasse Nord zurückzukehren, dafür kämpften alle, bekräftigt Braunwart, „um auch wieder richtige Derbys zu haben“. (bih)

Vier Monate ausgeholfen

Eigentlich wollte Stephan Kaltner nur noch ein wenig mittrainieren, um sich fit zu halten. Dann aber musste er plötzlich wieder für den SC Tapfheim zwischen die Pfosten. Das war vor vier Monaten, als der etatmäßige Keeper Andreas Wiedenmann zum Bundeswehreinsatz in den Kosovo abkommandiert wurde. So holte sich Kaltner Woche für Woche nicht nur blaue Flecken. Vor allem beruflich war der 30-Jährige gefordert, nachdem ihn Spartenleiter Walter Jall zum „Aushilfsjob“ überredet hatte. Kaltner ist Lokführer bei der Bahn. So galt es fortan, die Einsatzpläne ständig ändern zu lassen, Nachtschichten zu übernehmen und mit den Kollegen ein sehr gutes Verhältnis zu pflegen, damit er beim SCT das Tor hüten konnte. Zu allem Unglück hatten sich auch noch Robert Falch und Simon Maruhn verletzt. Nun ist aber Wiedemann wieder da, Maron auch wieder einsatzfähig und außerdem haben die Tapfheimer noch Georg Hippele. Abteilungsleiter Jall: „Wir sind dem Stephan schon sehr dankbar, dass eingesprungen ist. Das ist ein Musterbeispiel für echte Sportkameradschaft.“ Die gute Stimmung übertrug sich am vergangenen Sonntag offensichtlich auch auf das Team, denn der SCT gewann überraschend klar mit 3:0 beim Titelaspiranten TSV Pfaffenhofen. (bih)

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Zufriedene Brachstädter

„Mit der Vorrunde sind wir mehr als zufrieden.“ Abteilungsleiter Werner Weißenburger von der Spielvereinigung Brachstadt/Oppertshofen hatte zu Saisonbeginn die schlimmsten Befürchtungen, „doch die Mannschaft hat mich angenehm überrascht“. Der fünfte Platz zur Halbzeit der A-Klasse West III sei mehr, als man sich erwartet habe. Nachdem man mit Jürgen Ostermair und Kevin Enesser zwei Spieler, die in der Vorsaison zusammen 35 Tore erzielt hatten, ersetzen musste, sei man eher pessimistisch angetreten. „Die Mannschaft mit den Neuzugängen hat sich aber sehr schnell gefunden“, resümiert der Spartenleiter. „Der Spaß am Fußball ist zurück“, sagt er und führt dies auch auf das Trainer-Duo Roland Neubauer und Michael Kleinle zurück. Mittelfristig träumt man im Kesseltal aber davon, wieder zurück in die A-Klasse Nord zu können. Derzeit laufen nach Angaben Weißenburgers Gespräche mit Spielern, die möglicherweise bereits zur Winterpause zur Spielvereinigung kommen könnten. „Die Partie gegen den Spitzenreiter am Sonntag und das Nachholspiel in Donaualtheim müssen wir noch gut überstehen“, lautet die Kurzfrist-Devise. Auch wenn mit Holzheim der Tabellenführer zu Gast sei, gehe man optimistisch an die Aufgabe, habe die Neubauer-Truppe doch das Hinspiel nur knapp mit 1:2 verloren. (bih)

Knapper Sieg für Leinfelder

Spannend bis zur letzten Paarung verlief die elfte Runde des DZ-Tippspiels. Am Ende setzte sich DZ-Experte Robert Leinfelder mit 9:7 durch, weil er ausgerechnet das 1:1-Unentschieden der Partie VfR Neuburg II gegen SV Feldheim richtig voraussagte. Feldheims Trainer Michael Meßner hatte seiner Elf nämlich einen 2:0-Sieg zugetraut und lag damit falsch – die Leistung seiner Mannschaft und die beachtlichen sieben Punkte im Tippspiel sollten ihn wieder positiver in die Zukunft blicken lassen. (mer)

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