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Tischtennis

24.06.2019

Gold für Simone Heiß bei der deutschen Meisterschaft

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Tina Knöpfle (links) und Simone Heiß standen bei den deutschen Meisterschaften der Leistungsklassen im Doppel ganz oben auf dem Podest.

Die Ebermergenerin in Diensten der SpVgg Riedlingen siegt im Doppel bei den Titelkämpfen der Leistungsklassen. Zudem geht eine Bronzemedaille in den Landkreis.

Gleich drei Tischtennisspielerinnen aus dem Landkreis Donau-Ries haben an der deutschen Meisterschaft der Leistungsklassen im niedersächsischem Dinklage teilgenommen. Mit einer Gold- und einer Bronzemedaille war das Turnier durchaus erfolgreich.

In der Königsdisziplin, der Leistungsklasse A, trat Tanja Beck aus Heroldingen als Nachrückerin für eine kurzfristig ausgefallene Spielerin an. Die für den TSV Ebermergen aktive Spielerin musste eine Klasse höher an den Start gehen und hatte keine großartigen Chancen. Sie spielte aber befreit auf und konnte in ihren drei Einzeln einen Satz gewinnen.

In der Doppelkonkurrenz zusammen mit der Hamburgerin Viet Thanh Tran konnte sie im Spiel gegen die Bruch-Schwestern aus Schwabhausen keinen Satz gewinnen. Dass Beck an diesem Turnier teilnehmen durfte, war für sie schon ein Erfolg.

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Aus im Achtelfinale

Durchaus erfolgreicher lief es bei der Oberndorferin Pia Hallmann, die für den TSV Herbertshofen in der Leistungsklasse B an den Start ging. Im Einzel-Wettbewerb konnte sie durch ihre zwei Siege und einer Niederlage die Vorrunde auf dem zweiten Platz abschließen. In der anschließenden K.o.-Runde musste sich Hallmann nach vier engen und hart umkämpften Sätzen ihrer Gegnerin aus Baden-Württemberg beugen und schied damit im Achtelfinale aus.

Im Doppel konnte sie an Seite von Vanessa Hartl aus Fürstenfeldbruck in der ersten Runde durch einen klaren Drei-Satz-Sieg das Viertelfinale erreichen. Dort erspielten sich die beiden gegen das norddeutsche Doppel aus Hamburg und Schleswig-Holstein einen Zwei-Satz-Vorsprung und sicherten sich letztendlich im fünften Satz den Einzug ins Halbfinale. In diesem Spiel gegen die spätere Gewinner-Paarung aus Mecklenburg-Vorpommern konnten Hallmann und Hartl ihren 2:1-Satzvorsprung nicht zum erwünschten Sieg nutzen und erreichten den dritten Platz.

Schlechteres Satzverhältnis

In der Leistungsklasse C war Simone Heiß für die SpVgg Riedlingen vertreten. Die Ebermergenerin belegte im Einzel trotz zweier Siege und einer Niederlage nur den dritten Platz in der Vorrundengruppe. Somit schied sie nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses gegenüber zwei weiteren Spielerinnen aus.

Im anschließendem Doppel-Wettbewerb zusammen mit Tina Knöpfle (PSV Königsbrunn) war es ein schwerer Weg. Bereits in der ersten K.o.-Runde traf das bayerische Doppel auf die Nummer eins gesetzte Paarung aus Hessen. In zum Teil sehr engen Sätzen konnten sie einen 1:2-Satzrückstand drehen und schließlich einen knappen Sieg in fünf Sätzen verbuchen.

Das Finale gedreht

Auch die zweite Runde war nichts für schwache Nerven: Durch einen Vier-Satz-Sieg, bei dem drei Durchgänge erst in der Verlängerung entschieden wurden, war eine Medaille bereits gesichert. Im Halbfinale wartete ein weiterer Hochkaräter aus Hessen – Knöpfle und Heiß konnten aber dennoch überzeugend auftreten und stellten mit einem sicheren 3:0-Sieg die Weichen auf Goldkurs.

Im Finale gegen die Doppelpaarung aus Schleswig-Holstein kamen die beiden zuerst nicht richtig ins Spiel und mussten einen Satzverlust hinnehmen. Aufgrund dessen stellten die beiden ihre Spielweise um und konnten die folgenden drei Sätze für sich entscheiden. Durch diesen 3:1-Erfolg konnten die beiden die einzige Goldmedaille für den Bayerischen Tischtennis-Verband gewinnen und als deutscher Meister im Doppel heimkehren.

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