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Triathlon II

20.07.2016

Im Ziel gibt es nur glückliche Gesichter

Michael Schober stellte sich ebenfalls dem berühmten Ironman in Roth.
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Michael Schober stellte sich ebenfalls dem berühmten Ironman in Roth.

Michael Schober feiert in Roth Debüt auf der Langdistanz. Wilds starten als Staffel

Die Challenge Roth, die zusammen mit dem Ironman auf Hawaii die wohl traditionsreichste Triathlonveranstaltung weltweit ist, lockte 3500 Einzelstarter und 500 Staffelteams am vergangenen Wochenende auf die klassische Ironmandistanz von 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen. Warme und windige Bedingungen bildeten den Rahmen für den sogenannten längsten Tag des Jahres. Mit dem Schwimmstart um 6.30 Uhr führte die 226 Kilometer lange Strecke die Teilnehmer durch den Landkreis Roth, bis hin zum Zielschluss um 22 Uhr. 260000 Zuschauern feuerten die Teilnehmer an. Auch heuer mischten sich unter die Starter fünf Athleten aus dem DZ-Verbreitungsgebiet.

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Mit Michael Schober und Stefan Ferber (siehe Interview) wagten sich heuer erstmals zwei Debütanten über die Langdistanz. Nach mehr als einem Jahr Vorbereitung und unzähligen Trainingskilometern in den Beinen galt es für beide am längsten Tag des Jahres ihre Form abzurufen. Michael Schober vom TSV Harburg wechselte nach einer schnellen Schwimmzeit von 1:05 Stunden auf den anschließenden Radkurs, den er in 5:37 Stunden abspulte. Dies entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 32 Stundenkilometern. Schober war beim abschließenden Marathon bis Kilometer 28 auf der Laufstrecke auf Kurs einer schnellen Endzeit unter elf Stunden, musste dort jedoch aufgrund von auftretenden Krämpfen seinem Tempo Tribut zollen und bei den abschließenden Laufkilometern das Tempo rausnehmen. Den Zielbogen in der Rother Innenstadt erreicht er letztendlich glücklich nach 11:14 Stunden auf dem 1092 Gesamtplatz.

Familie Wild in der Staffel erfolgreich

Im Ziel gibt es nur glückliche Gesichter

Nicht mehr wegzudenken aus der Triathlonszene im Landkreis sind Mitglieder der Familie Wild: Auch heuer stellten sich einer besonderen Herausforderung und gingen als Familienstaffel für das La Carrera Triteam Rothsee an den Start der Challenge.

Theresa Wild meisterte die Auftaktdisziplin im Main-Donau-Kanal (1:06 Stunden), Carola Wild absolvierte die 180-Radkilometer in 5:33 Stunden und Wolfgang Wild sorgte mit einer Marathonzeit von 3:18 Stunden für eine schnelle Endzeit von genau zehn Rennstunden. In der Staffelwertung belegen sie somit den 133 Gesamtrang von 500 Staffeln.

Eine besonders starke Leistung zeigte in Roth der Weltmeister Jan Frodeno, der den bestehenden Weltrekord von Andreas Raelert aus dem Jahr 2011 über die Langdistanz bei der diesjährigen Challenge mit einer Zielzeit von 7:35 Stunden um knappe sechs Minuten deutlich unterbieten konnte. (dat)

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