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Fußball-Kreisliga

14.10.2017

Kann Altisheim den Spitzenreiter stoppen?

Spielvereinigung tritt in Holzkirchen an. Mertingen will seine Serie ausbauen

Der SV Holzkirchen eilt in der Kreisliga Nord von Sieg zu Sieg. Am Sonntagnachmittag fordert die SpVgg Altisheim die Rieser heraus und will dabei ihre Außenseiterchance nutzen. In bestechender Form präsentierte sich zuletzt auch Mertingen. Der FCM will daher seine Siegesserie gegen Maihingen ausbauen. Keine Punkte heißt es dagegen weiterhin in Wemding. Vielleicht platzt der Knoten am Wochenende in Höchstädt.

In der englischen Woche gab es für Altisheim nur einen Sieg, dann folgten zwei Niederlagen. „Wir haben mit dem Heimsieg gegen Unterringingen gut begonnen. Die Niederlage in Höchstädt war unnötig, die gegen Möttingen allerdings verdient“, bilanziert Michael Mederle, sportlicher Leiter in Altisheim. Am Sonntag wird es für die Bobinger-Elf nicht einfacher: Gegner ist der Tabellenführer SV Holzkirchen, der in allen neun Spielen der Saison bisher ungeschlagen blieb. „Unser letzter Sieg gegen Holzkirchen liegt über fünf Jahre zurück, es wird also mal wieder Zeit für Punkte. Allerdings ist Holzkirchen klarer Favorit“, so Mederle, der dennoch Außenseiterchancen sieht: „Auch gegen Wertingen hat uns niemand was zugetraut. Wir müssen den Kampf annehmen und versuchen, das Spiel des Gegners zu unterbinden.“ Trainer Dominik Bobinger kann zumindest personell nahezu aus dem Vollen schöpfen.

Der FC Mertingen ist aktuell die Mannschaft der Stunde in der Kreisliga Nord. Alle drei Spiele hat der FCM in der englischen Woche gewonnen und das mit einem Torverhältnis von 10:1. Der stellvertretende Spartenleiter Alfred Kleinle betonte jedoch bereits, dass man deshalb nicht über den Wolke schwebe und den Ball flach halten wolle. Dennoch geht das Team von Trainer Donatas Burbulevicius mit breiter Brust in die kommende Heimpartie gegen den FC Maihingen, der aktuell auf Platz acht steht. Ziel ist es, nun auch die vierte Partie in Folge zu gewinnen. Zwar ist die Verletzung von Torjäger Stefan Spingler ein Verlust für den FCM, doch die aktuell zweitbeste Offensivmannschaft der Liga konnte dies zuletzt kompensieren. Doch auch wenn der FCM aktuell im Höhenflug ist, das Saisonziel hat sich nicht verändert: „Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, so Kleinle.

Dass der TSV Wemding auch vergangene Woche gegen den direkten Konkurrenten Unterringingen verloren hat, war ein harter Schlag für den in der Vergangenheit häufig erfolgsverwöhnten Verein von der Robertshöhe. Der Bezirksligaabsteiger steht weiterhin sieg- und punktlos am Tabellenende. Auch Spartenleiter Manfred Spenninger hadert mit dem Schicksal: „Die Hoffnung allein reicht nicht. Wir müssen jetzt einfach mal ein Spiel gewinnen. Egal wie, es müssen Punkte her.“ Am Wochenende geht für das Team von Trainer Maik Mokos auswärts gegen den SSV Höchstädt. Auch dort wird es für den TSV nicht einfach, Ziel ist es, hinten wenig zuzulassen und die eigenen Chancen konsequenter zu nutzen, um die Negativserie nach neun Spielen zu stoppen. (wip)

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