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Fußball-Bezirksliga

18.11.2017

Keine Zeit zum Ausruhen

Erwartet mit dem SV Wörnitzstein-Berg den SSV Glött zu einem wichtigen Spiel im Kampf gegen den Abstieg: Trainer Bernd Taglieber.
Bild: Szilvia Izsó

Donaumünster und Wörnitzstein kämpfen gegen direkte Konkurrenten um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Rains Zweite ist zu Gast in Neuburg beim Spitzenspiel

0:5 hieß es am Ende des Hinspiels zwischen Donaumünster und Hollenbach. Laut Trainer Ewald Gebauer will der SVDE die Blamage im Rückspiel tilgen und mit seinem Team gegen einen direkten Konkurrenten gewinnen. Einen Sieg peilt auch der SV Wörnitzstein an: Zuhause geht es für den SVW mit dem Gegner Glött ebenfalls gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Nach dem 2:2 gegen Ecknach vergangene Woche steht der SV Donaumünster weiterhin über dem Abstiegsbalken. Am Wochenende geht es für das Team von Coach Ewald Gebauer zuhause gegen den Tabellennachbarn TSV Hollenbach, einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. „Nach unserer blamablen Vorstellung im Hinspiel haben wir etwas gut zu machen“, sagt Trainer Gebauer. Das Hinspiel verlor sein Team deutlich mit 0:5. Diesmal erwartet der SVDE ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften dringend Punkte benötigen. „Wir haben im Vergleich zur Vorrunde bereits fünf Punkte weniger, das heißt: Ein Dreier muss her. Wir wollen uns aus den beiden verbleibenden Spielen vier Punkte erarbeiten“, erklärt Gebauer, der in den vergangenen Spielen immer wieder individuelle Fehler kritisieren musste, die zu Gegentoren führten. „In Drucksituationen passt aktuell die Kommunikation auf dem Spielfeld nicht. Das müssen wir verbessern. Zudem müssen wir wieder mehr Tordrang entwickeln“, so die Vorgabe des Trainers vor der wichtigen Partie.

Der SV Wörnitzstein ist rechtzeitig vor der Winterpause wieder in Schwung gekommen. Nach zuletzt vier Punkten in Serie steht der SVW zwar weiterhin auf dem Relegationsplatz, doch der Anschluss nach oben ist hergestellt. „Sehr positiv fand ich zuletzt die mannschaftliche Geschlossenheit. Obwohl wir personelle Schwierigkeiten haben, steht eine willige Einheit auf dem Platz“, sagt Trainer Bernd Taglieber, der auch explizit die Spieler hervorhebt, die sonst eher nicht so regelmäßig zum Einsatz kommen: „Angeführt von unseren Leistungsträgern machen die Spieler aus der vermeintlich zweiten Reihe ihre Sache richtig gut.“ Gegen Glött wartet nun ein Sechs-Punkte-Spiel auf den SVW. Mit einem Heimsieg könnte man diesen direkten Konkurrenten bereits auf acht Punkte distanzieren und gleichzeitig Boden nach oben gutmachen. „Diese Leistungsbereitschaft aus den vergangenen beiden Spielen müssen wir unbedingt wieder auf den Platz bringen. Unser Ziel ist ein Heimsieg“, sagt Taglieber.

In Neuburg steigt am heutigen Samstagnachmittag ein echtes Spitzenspiel. Der Tabellenzweite empfängt den Vierten. Während das Spiel der Neuburger am vergangenen Wochenende in Glött abgesagt wurde, reist die Zweite Mannschaft des TSV mit einem 3:2-Sieg gegen Bubesheim an. Allgemein dürfte das Selbstvertrauen der Tillystädter sehr groß sein, gewannen sie doch die vergangenen acht Spiele ausnahmslos. Die letzte Niederlage datiert noch aus dem September gegen Spitzenreiter Gersthofen. Besonders brisant ist das Duell zudem, weil Rain durch einen Sieg an Neuburg vorbeiziehen kann. Schließlich sind beide Teams punktgleich, wobei Neuburg ein Spiel weniger auf dem Konto hat. An das Hinspiel dürften sich die Rainer gerne erinnern: Beim 1:0-Erfolg vor heimischer Kulisse brachten sie Neuburg die bislang einzige Niederlage in der laufenden Spielzeit bei. (dz)

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