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Fußball-Bezirksliga

17.11.2018

Klare Rollenverteilung im Landkreis-Duell

Johannes Hippele steht beim Derby gegen Donaumünster wieder im Kader des TSV Rain II.
Bild: Izsó

Am vergangenen Spieltag setzte es herbe Pleiten für Rain II und Donaumünster. Wem gelingt die Wiedergutmachung?

Die Leistungen des SV Donaumünster/Erlingshofen (SVDE) und der U23 des TSV Rain am vergangenen Wochenende waren keine Werbung für das Lokalderby, das am morgigen Sonntag stattfindet. Beide Vereine erlitten derbe Niederlagen. Der TSV Rain II war nach einer schwachen Gesamtleistung beim starken TSV Hollenbach chancenlos und unterlag folgerichtig mit 0:4. Dem SVDE erging es sogar noch schlechter. Die spielstarke U23 des TSV Nördlingen gewann im Tapfheimer Ortsteil sogar mit 6:0.

Gelegenheit, diese Scharten auszumerzen, bietet sich beiden Teams im Derby. Falls es die Witterung zulässt, wird im Georg-Weber-Stadion gespielt, andernfalls auf dem Kunstrasenplatz. Geleitet wird das Spiel, das um 14 Uhr angepfiffen wird, von Schiedsrichter Florian Pioch vom SV Achsheim. Für Donaumünster ist das Spiel in Rain einer der letzten Strohhalme, nach dem das Team greift, um den drohenden Abstieg eventuell doch noch abzuwenden. Nach einer wahren Horror-Hinrunde gelang dem SVDE erst am letzten Vorrundenspieltag gegen das Schlusslicht TSG Thannhausen der erste Saisonsieg. Dieser fiel mit 7:3 überaus deutlich aus. Zum Rückrundenauftakt folgten zwei Unentschieden, wobei das 3:3 beim souveränen Spitzenreiter FC Ehekirchen herausragte. Der aufkommende Optimismus wurde dann am vergangenen Wochenende gegen den TSV Nördlingen II allerdings jäh beendet.

Nach dem vergangenen Spieltag ist es noch einmal schwieriger geworden, die Klasse zu halten. Da gab es nicht nur die Klatsche in Nördlingen, sondern der SSV Glött siegte zudem auch noch. Zehn Punkte beträgt der Rückstand mittlerweile wieder. Hinzu kommt auch noch ein sehr negatives Torverhältnis im Vergleich mit den direkten Kontrahenten. Wenn wir vor der Winterpause nicht mehr punkten, wissen wir, dass wir so gut wie weg sind“, so Trainer Ewald Gebauer vor der Partie gegen Rain II, der als Tabellenvierter selbstverständlich der Favorit sei.

Beim TSV Rain II ist man grundsätzlich zufrieden mit dem bisher Erreichten. Rang vier mit 29 Punkten ist eine durchaus ordentliche Bilanz. Leistungsschwankungen wie zuletzt in Hollenbach müssten bei jungen Spielern akzeptiert werden, so der Tenor. Gegen Donaumünster erwartet Trainer Günther Reichherzer ein schwieriges Spiel für sein Team. Zumal Leistungsträger wie Matthias Kühling oder Niko Schröttle derzeit nicht hundertprozentig fit sind. Kühling wird vermutlich ganz ausfallen. Dafür ist Alexander Drabek genauso wieder im Aufgebot wie Johannes Hippele. (rui, wip)

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