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08.06.2017

Klare Sieger und eine kuriose Premiere

Der rennende Feuerwehrmann Steve Roidl startete beim Dorflauf in Ebermergen.
Bild: Müller

Ein Starter schwitzt mit Helm beim Ebermergener Dorflauf

Bei der 31. Auflage des Dorflaufs in Ebermergen hat es klare Sieger gegeben. Den Hauptlauf über fünf Kilometer gewann Benedikt Owert von der TG Viktoria Augsburg. Bei den Frauen lag einmal mehr Katharina Kaufmann (TSV Oettingen) vorne. Auf der kurzen Strecke zeigte im Nachwuchs-Wettbewerb Tim Staufer (TSV Ebermergen) seine Klasse. Schnellstes Mädchen war Chiara Göttler (Triakids Harburg). Den größten Applaus unter den insgesamt gut 100 Startern bekam allerdings ein Läufer, wie man ihn in Ebermergen noch nie gesehen hatte.

Im Hauptlauf setzte sich Benedikt Owert in 16:17 Minuten durch. Er kam damit nahe an die 16-Minuten-Grenze. Diese hat in diesem Jahrtausend auf der hügeligen Strecke in Ebermergen noch kein Läufer geknackt. Auf Rang zwei folgte Karlheinz Kurtz (17:23, SV Mauren) vor dem praktisch zeitgleichen Alexander Jung (TSV Harburg).

Katharina Kaufmann kam nach 20:19 Minuten ins Ziel und lag damit 13 Sekunden vor Anna Ferber (LG Warching). Dritte wurde Martina Bickelein (21:14, TSV Oettingen). Tim Staufer, Jahrgang 2002, siegte über die rund 2,5 Kilometer in 9:46 Minuten vor Felix Kerlies (10:48) und Marius Widemann (10:57). Chiara Göttler (11:33) lag vor Stine Schreitmüller (11:38) und Julia Weiland (12:01).

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Bei einer Temperatur von gut 25 Grad wagte sich auch Steve Roidl auf die Strecke – und zwar in (fast) voller Feuerwehr-Montur. Er trug Einsatzjacke und -hose, einen Helm auf dem Kopf und eine Sauerstoffflasche auf dem Rücken. Seit rund einem Jahr bestreitet der 38-Jährige, der in der Freiwilligen Feuerwehr Tagmersheim aktiv ist, sogenannte Treppenläufe in Hochhäusern. Da gibt es auch Wettbewerbe eigens für Feuerwehrleute. Roidl war bereits bei Treppenläufen in Düsseldorf, München und Holland am Start.

In Ebermergen kämpfte er sich über die fünf treppenfreien Kilometer in 29:19 Minuten auf den 65. Platz. „Trockene Luft“, lautete anschließend sein Kommentar.

Bei der Siegerehrung in der TSV-Turnhalle durfte er sich dann über eine Flasche Sekt als Sonderpräsent freuen. Als Mannschaftssieger zeichneten Volker Wagenknecht und Christian Weiland vom Organisationsteam des TSV Ebermergen den TSV Harburg gleich doppelt aus: Der mit den Gastgebern eng verbundene Nachbarverein bot sowohl bei den Erwachsenen (13) als auch bei den Kindern (25) die meisten Teilnehmer auf. (dz)

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