Bayernliga

12.08.2018

Kurtishaj rettet einen Punkt

Der späte Ausgleich gelang Blerand Kurtishaj für den TSV Rain noch in der 87. Minute. Zuvor hatten sich die Rainer gegen Hankofen-Hailing schwergetan.
Bild: Gerd Jung

In der 87. Minute gelingt dem TSV Rain gegen Hankofen noch der Ausgleich zum 2:2. Am Mittwoch steht dem ersatzgeschwächten Team schon das nächste Spiel bevor.

Rain In der Spielanalyse der Begegnung zwischen dem TSV Rain und der SpVgg Hankofen-Hailing waren sich die Trainer beider Teams einig – es gab einen verdienten 2:2-Endstand. Beide Übungsleiter mussten in diesem immer wieder interessanten Vergleich zwischen dem schwäbischen und dem niederbayerischen Spitzenteam auf eine ganze Reihe ihres Personals verzichten. So waren bei Rain sieben Spieler und bei den Gästen sogar acht Akteure aus diversen Gründen absent. Dadurch bedingt war es auch kein Wunder, dass beide Seiten nur sehr schleppend in die Begegnung kamen. Nach dem Seitenwechsel bekamen die 260 Zuschauer immerhin vier Tore geboten.

Rain ging zwar zunächst etwas entschlossener ans Werk, doch Hankofen-Hailing versteckte sich nicht und hatte schon in der vierten Spielminute eine gute Aktion. Noah Winter verfehlte aber eine Flanke von Außenbahnspieler Daniel Hofer im Zentrum knapp. Auf der Gegenseite lenkte Hankofens guter Keeper Mathias Loibl einen Direktschuss von Marcel Posselt zur Ecke ab. (9.). Die bis dato beste Chance des Spiels sahen die Zuschauer in der 23. Minute, als Julian Brandt freistehend am linken Pfosten vorbeiköpfte. Rain tat sich aber weiterhin sehr schwer gegen die taktisch gut eingestellten und vor allem sehr diszipliniert spielenden Gäste. Gegen Ende der ersten Spielhälfte wurden dann die Hankofener mutiger, ohne sich allerdings klare Torchancen zu erspielen. Rains Trainer Daniel Schneider forderte in der Halbzeitpause weiterhin Geduld von seiner Mannschaft, um dann im geeigneten Moment zuzuschlagen.

Rain verpatzt den Auftakt in die zweite Halbzeit

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Doch offensichtlich waren die Platzherren gedanklich noch gar nicht auf dem Platz – schon stand es 0:1. Nach einem Abwehrfehler drang Daniel Hofer über rechts in den Strafraum ein und nutzte das Geschenk zum 0:1 in der 48. Minute konsequent aus. Sieben Minute später zeigte dann SpVgg-Torhüter Mathias Loibl, dass er zu den besten Torhütern der Bayernliga-Süd gehört. Nach einer schönen Flanke von Michael Krabler wehrte er den Kopfball von Marko Cosic mit einem überragenden Reflex ab. Doch nur eine Minute später bediente Julian Brandt seinen Kameraden Michael Krabler mit einem feinen Pass. Aus halblinker Position wuchtete der Münsterer das Spielgerät zum umjubelten 1:1 in die Maschen.

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Doch auch Rain konnte sich über den Gleichstand nicht lange freuen. Weitere vier Minuten später patzte die Rainer Defensive ein weiteres Mal. Tobias Lermer wurde nicht konsequent genug attackiert und nutzte den Freiraum zum 1:2. Jetzt war eine Reaktion von Rain gefordert, und diese kam auch. Das Team des Trainerduos Daniel Schneider und Johannes Müller baute in der Schlussphase einen enormen Druck auf das Gästetor auf und zwang Hankofen somit zu Fehlern. Zudem konnten die Rainer mit Michael Knötzinger, Blerand Kurtishaj und Stefan Müller richtig gute Qualität auf den Platz bringen. Dies zahlte sich in der 87. Spielminute aus, als Kurtishaj nach einem schönen Zuspiel von Brandt Gästekeeper Loibl mit einem Lupfer überwand.

Während der TSV Rain am kommenden Mittwoch zum schweren Auswärtsspiel beim TSV Kottern reist, können die Hankofener ihren spielfreien Tag auf dem Straubinger Gäubodenfest genießen.

TSV Rain Maschke - Rothgang (ab 64. Knötzinger), Bobinger (ab 81. S. Müller), Triebel, Schröder - Bauer, Posselt - Krabler, Cosic, Brandt - Zupur (ab 68. Kurtishaj)

SpVgg Hankofen/Hailing Loibl - Schwarzmüller, Lazar, Beck, Gänger - Lemberger, Rabanter - Hofer, Winter (ab 69. Wagner), Lermer (ab 83. Schmidbauer) - Liefke (ab 75. Weber)

Tore 0:1 Daniel Hofer (47.), 1:1 Michael Krabler (57.), 1:2 Tobias Lermer (61.), 2:2 Blerand Kurtishaj (87.) Gelbe Karten Julian Brandt, Rene Schröder, David Bauer - Tobias Lermer, Daniel Hofer Zuschauer 260

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