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Autocross

19.09.2013

MCK-Piloten nutzen den Heimvorteil

Jürgen Wiedenmann fuhr sein erstes Rennen in der Klasse 7 und belegte gleich Rang drei.
Bild: Izso

Viele gute Platzierungen auf dem Kesseltalring in Brachstadt. Siege für Jürgen Fick und Mathias Jenning

Tapfheim-Brachstadt Der große Triumph von Andreas Fürst hat das 25. Autocross in Brachstadt überstrahlt. Der Amerdinger in Diensten des gastgebenden MC Kesseltal (MCK) holte sich mit seinem Sieg die deutsche Autocrosstrophäe (wir berichteten). Doch auch weitere Piloten des Ausrichtervereins erzielten gute Ergebnisse.

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Im Rahmen der deutschen Autocrosstrophäe hatte Jürgen Fick in der Klasse 1 Serientourenwagen seine Konkurrenz voll im Griff und sicherte sich Platz eins in den Qualifikationsrennen und auch im Finale. Ralf Starz und Karl Malz starteten zum ersten Mal bei den „Supertourenwagen zweiradangetrieben“ und wollten sehen, wie weit sie in der deutschen Autocrosselite mithalten können. Starz konnte sich sehr gut gegen die starke Konkurrenz behaupten und wurde Zweiter. Pech hatten dagegen Malz, der wegen eines Getriebeschadens ausfiel, und Jochen Roßkopf, der in den Qualifikationsrennen noch vorne mit dabei war, sein Auto im Finale aber auf das Dach legte.

In der Klasse 4 belegte Erich Faul im Finale Rang zwei. Karl-Heinz Baumgärtner verhakte sich beim Überqueren der Ziellinie mit einem anderen Fahrzeug und wurde mit einem hauchdünnen Vorsprung Dritter. Natalie Straub musste im Finale kurz nach dem Start wegen technischer Probleme aufgeben.

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Martin Fürst hatte in Klasse 5 mit leichten Elektronikproblemen zu kämpfen. Er konnte in dem gut besetzten Starterfeld dennoch Platz zwei einfahren. Sabrina Straub wurde Vierte. Einen weiteren zweiten Platz verbuchte Michael Straub in Klasse 6, nachdem er in den Qualifikationsrennen noch der Schnellste gewesen war.

Einige Fahrer haben Pech mit technischen Defekten

Beim süddeutschen Autocrosspokal waren in der Klasse 1 (Supertourenwagen bis 1400 Kubikzentimeter) sechs Kesseltaler am Start. In einem großen Feld mit 17 Fahrzeugen wurde Michael Mengele Zweiter, gefolgt von Jürgen Steger und Benedikt Rößner.

Hans-Jürgen Baltzer hatte mit einem technischen Defekt im Finale Pech und belegte Platz neun. Swen Götz und Christoph Meyer mussten vorzeitig wegen Motorschäden aufgeben.

Bei den Supertourenwagen bis 1600 Kubikzentimeter (Klasse 2) war Karl Malz in den Qualifikationsrennen ganz vorn, konnte am Finale wegen Getriebeschadens aber nicht teilnehmen. Mathias Jenning mit seinem VW Golf 1 gewann die Klasse 3 der Supertourenwagen bis 1800 Kubikzentimeter.

Sein erstes Rennen fuhr dabei Jörg Kurtz: Er behauptete sich mit seinem Mazda sehr gut, wurde dann durch Reifenschaden im Finale auf Rang sieben zurückgeworfen. Pech hatte Markus Geier, der den ersten Lauf gewann, im zweiten Rennen aber wegen eines Getriebeschadens aufgeben musste.

In der Klasse 7 (Supertourenwagen allradgetrieben) fuhr Jürgen Wiedenmann sein erstes Rennen. Im Mazda 323 seines Bruders kam er von Lauf zu Lauf besser zurecht und sicherte sich den dritten Platz.

In der Klasse 8 (Spezialcross bis 1600 Kubikzentimeter) traten vier MCK-Piloten in einem Feld mit insgesamt 14 Fahrzeugen an. Frank Wiedemann raste mit seinem Faul-Eigenbau auf den zweiten Platz und zeigte den allradgetriebenen Fahrzeugen, dass man auch mit Heckantrieb ganz vorne dabei sein kann. Karl-Heinz Baumgärtner wurde mit seinem Crosskart Vierter.

Micha Dollinger bestritt sein zweites Rennen in dem Spezialcross seines Vaters Gerhard, konnte mit der Konkurrenz gut mithalten und wurde Fünfter. Thomas Schadl hatte bereits im ersten Qualifikationsrennen einen Schaden am Antrieb, der nicht mehr repariert werden konnte. (dz)

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