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Handball

01.04.2015

Meister fertigt VSC-Frauen ab

Gundelfingen liegt gegen Donauwörth schon nach 15 Minuten überdeutlich vorne. Überraschend souveräner Sieg der Reserve

Die beiden Donauwörther Frauenteams haben die Hallenrunde mit einem Sieg und einer Niederlage beendet. Während die Bezirksoberliga-Mannschaft beim Meister in Gundelfingen keine Chance hatte, überraschte die zweite Mannschaft mit einem deutlichen Sieg in Haunstetten. Die Abschlussbilanz des Donauwörther Frauenhandballs kann sich sehen lassen: als Aufsteiger ein zweiter Platz in der Schwabenliga und ein ungefährdeter fünfter Rang für die VSC-Reserve.

TV Gundelfingen I – VSC Donauwörth I 29:14 (15:5)

Bereits nach einer Viertelstunde war das Spiel zwischen dem bereits seit Wochen als Meister feststehenden TVG und dem VSC entschieden. Die Gastgeberinnen präsentierten sich mit ihrem großen Anhang zum Saisonabschluss noch einmal in Topform, waren körperlich haushoch überlegen und ließen in Abwehr und Angriff keine Schwächen erkennen. Immer wieder fand das hervorragend eingespielte Gundelfinger Team Lücken in der Abwehr der Gäste und nützte die herausgespielten Chancen gnadenlos aus (12:1). Zwanzig lange Minuten benötigten die Gäste, um ihren zweiten Treffer zu markieren, bevor es beim Stand von 15:5 in die Pause ging. Im zweiten Durchgang kamen die VSC-Spielerinnen dann etwas besser zurecht – mehr als den Abstand zu halten, vermochten sie jedoch nicht (20:10). Als aber dann die Gärtnerstädterinnen das Tempo noch einmal verschärften, schafften sie fünf Tore in Folge und gingen als souveräner Sieger vom Platz. (geba)

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Es spielten: Espach und Unglert (im Tor), Huber (2), Müller (2/2), Gayr, Glashauser (3/2), Geis, Neuhaus, Kretzschmar, Grießmeier, Hitzler (1) und Weigl (6/1).

TSV Haunstetten IV – VSC Donauwörth II 16:24 (3:12)

Nach dem äußerst knappen 20:19-Heimsieg in der Vorrunde hatten die Gäste in der Bezirksliga mit einer umkämpften Partie auf Augenhöhe gerechnet. Es kam aber ganz anders, denn die Nordschwäbinnen übernahmen gegen Haunstetten sofort das Kommando, sorgten während der ersten Viertelstunde bereits für klare Verhältnisse (7:1) und gingen mit einer deutlichen 12:3-Pausenführung in die Kabine. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs bestimmten die Donauwörtherinnen klar die Partie (14:4).

Besonders eindrucksvoll waren die Auftritte der beiden VSC-Torjägerinnen Lena Kretzschmar und Ellen Neuhaus, die mit zusammen siebzehn Treffern mehr Tore erzielten als das gesamte Team aus Haunstetten.

Nach etwa fünfzehn Minuten drosselten die Gäste das Tempo, experimentierten und gestatteten so den Haunstetterinnen eine Ergebnis-Kosmetik. (geba)

Es spielten: Unglert (im Tor), Sprater (1), Beck (1), Hieber, Becker, Neuhaus (8), Hitzler (2), Weigl (3) und Kretzschmar (9).

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