Schießen

26.01.2018

Mertingen zielt im Derby genauer

Seine 398 Ringe waren der Höhepunkt im Bayernliga-Derby zwischen Mertingen und Staudheim: Thomas Muxel. Damit ließ er seiner Kontrahentin Sandra Specht (386) keine Chance. Am Ende behielten die Gemütlichkeitschützen um Muxel mit 3:2 die Oberhand.

Gemütlichkeit kommt in der Luftgewehr-Bayernliga zu einem Erfolg gegen Staudheim. Einem Akteur gelingen dabei bärenstarke 398 Ringe. Winterlust feiert zuvor ebenfalls einen Sieg

Die Luftgewehr-Schützen aus Mertingen und Staudheim sind am fünften Schießtag der Bayernliga Süd-West zu Donauperle Bergheim gereist. Dort stand auch das direkte Duell der beiden Vereine aus dem Verbreitungsgebiet unserer Zeitung an.

(1913:1941) Im ersten Wettkampf nach der Winterpause trat Mertingens erste Garde trotz frisch absolviertem Trainingslager in Starzach nicht in gewohnter Höchstform an. „Wir sind wohl übertrainiert“, so Barbara Riedel und Andre Sauter nach dem Wettkampftag mit einem Schmunzeln. Beim ersten Wettkampf gegen die Königlich privilegierte FSG Dießen konnte lediglich Thomas Muxel auf Setzplatz eins mit 394 Ringen klar einen Punkt gegen Stephan Sanktjohannser mit 389 Ringen holen. Marie-Christin Thurner, Barbara Riedel und Andre Sauter verloren ihr Duell klar. Lediglich Verena Schröttle auf Setzplatz fünf verpasste ein Unentschieden gegen ihren Konkurrenten Alexander Reiner nur um einen Ring.

(1919:1932). Staudheims Sandra Specht an Position eins begann furios: Neun Zehner in Folge brachten ihr frenetischen Jubel der mitgereisten Fans ein. Doch eine kleine Unaufmerksamkeit und eine Acht komplettierten die erste Serie. Dies war ein kleiner Knacks im Schießfluss. Specht errang in den restlichen Serien noch 96, 98 und 97, also gesamt 389 Ringe. Gegen ihre Gegnerin, die aktuell die Einzelwertung in der Bayernliga anführt, war aber nichts zu holen: Sie verlor gegen 394 Ringe von Schmaus. Auf Platz zwei machte es ihr Mannschaftskollege Markus Dietmayr besser. Er setzte sich Serie für Serie von seiner Gegnerin ab. Mit 99/97, 98/96, 98/95 und 97/97 hatte er alles im Griff und glich zum 1:1 aus. Stefan Lindel kämpfte sich an Position drei in den Wettkampf. Erst in der vierten Serie gelang ihm allerdings der Durchbruch mit 99 Ringen. Er holte den zweiten Punkt für Winterlust und gewann mit 383:377 Ringen. Auf Startplatz vier spulte Jürgen Herde sein Programm ab. Mit 390 Ringen Gesamtergebnis war somit seine Leistung mehr als konsequent, er bezwang seine Gegnerin (382). Auf Platz fünf hadert Martina Lindel aktuell mit ihrer Anschlagsumstellung. Sie verlor mit 378:381 Ringen, was allerdings am Gesamtsieg für Staudheim mit 3:2 nichts mehr ändern konnte.

(1932:1933). Am Nachmittag stand das Derby an. Mertingens Marie-Christin Thurner (393 Ringe) entschied ihren Wettkampf gegen Markus Dietmayr (390) für sich. Verena Schröttle schoss mit 386 Ringen dasselbe Ergebnis wie am Vormittag, was gegen den starken Staudheimer Jürgen Herde mit 391 Ringen allerdings nicht gut genug war. Thomas Muxel zeigte Bestleistung und holte mit einem hervorragenden Ergebnis von 398 Ringen den entscheidenden Punkt für Mertingen. Dagegen hatte die Staudheimerin Sandra Specht mit nicht zu verachtenden 386 Ringen schlichtweg keine Chance. Stefan Lindel erzielte mit 383 zehn Ringe mehr als sein Mertinger Pendant Andre Sauter und punktete für Staudheim. Maria-Theresia Eckert, die statt Barbara Riedel für Gemütlichkeit antrat, gewann ihr Duell knapp mit einem Treffer Vorsprung gegen Martina Lindel (383:382). Somit endete der Wettkampf gegen die Winterlust Staudheim 3:2 für die Mertinger. (sisi, lin)

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20IMG_4165.tif
Fußball

Das Glück „erarbeitet“

ad__starterpaket@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live,aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Zum Web & Mobil Starterpaket