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Bayernliga-Schießen

06.12.2018

Mertinger Schützen als Verfolger im Titelrennen

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Mit starken Wettkämpfen konnten die Mertinger Schützen (von links) Maria-Theresia Eckert, André Sauter, Verena Schröttle, Alexander Straßer, Katharina Hafner und Thomas Muxel auf Tabellenführer FSG Bund München III aufschließen.

Die Gemütlichkeit-Schützen gewinnen zweimal, während der Spitzenreiter aus München patzt. Staudheim nach Sieg und Niederlage mit ausgeglichener Bilanz.

Beim Heimkampf in der aktuellen Bayernligarunde der Luftgewehrschützen hatte das Team von Winterlust Staudheim Aufsteiger BSG Offingen und zwei alte Bekannte zu Gast: die Singoldschützen aus Großaitingen und die gauinternen Konkurrenten von Donauperle Bergheim. Gemütlichkeit Mertingen war zweiter Gastgeber des vergangenen Wettkampftages. Zu Gast war der Bund München, die HSG München sowie Maria Steinbach.

Gemütlichkeit Mertingen gewinnt beide Begegnungen

Beim ersten Wettkampf mussten die Mertinger gegen die große HSG München antreten. Der Setzplatz eins wurde ein internes österreichisches Duell, für Mertingen stand Thomas Muxel, Vorarlberg, gegen die Nummer eins der HSG München, Florian Eberlberger aus dem Salzkammergut, an der Feuerlinie. Eberlberger konnte den Wettkampf mit 392:389 für sich entscheiden.

Mertingens Katharina Hafner setzte sich gegen Mariia Babenko mit 388:380 souverän durch. Die Dreierpaarung Alexander Straßer gegen Katharina Peuker verlief sehr einseitig, denn mit 391:382 Ringen hatte der Mertinger Straßer leichtes Spiel. André Sauter hatte mehr Mühe, denn sein Gegner Marcin Szyja war immer dicht auf. Auch Sauter gewann seinen Wettkampf mit 387:385. Verena Schröttle konnte sich nicht gegen Andrea D‘Agostino behaupten, sie musste ihren Wettkampfpunkt mit 381:389 abgeben. Am Ende konnten die Mertinger Dank der gewonnenen drei Einzelpunkte die erhofften zwei Mannschaftspunkte mitnehmen.

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Der Nachmittagswettkampf ging gegen die Schützen aus Maria Steinbach. Die Aufstellung blieb für Mertingen fast gleich, nur auf Position fünf kam Maria-Theresia Eckert für Verena Schröttle an die Feuerlinie. Muxel konnte dank eines bravourösen Wettkampfes die Partie auf hohem Niveau 395:392 für sich entscheiden. Katharina Hafner musste ihren Punkt an ihre Gegnerin Carmen Faller nur knapp mit 387:389 Ringen abgeben. Leichtes Spiel hatte Straßer gegen Verena Mendler, mit 390:379 hatte Straßer jederzeit die Situation im Griff. Ebenso erging es André Sauter, sehr gut in Form entschied er früh diesen Wettkampf mit 390:380 Ringen gegen seinen Gegner Jakob Wild. Maria-Theresia Eckert konnte ebenso ihren wichtigen Einzelpunkt gewinnen mit 373:366 Ringen.

Winterlust Staudheim im Pech gegen Offingen

Die Schützen von Winterlust Staudheim starteten gegen die BSG Offingen. Sandra Specht und ihr Gegner schossen auf hohem Niveau Am Ende holte Specht ganz knapp mit 391:390 Ringen ihren Punkt. Jessica Preckel hatte dagegen etwas Pech. Eine kleine Schwäche in Serie drei mit 95 Ringen genügte, dass ihr Gegner an ihr vorbeizog. Sie verlor mit 388:389. Martina Lindel haderte etwas mit ihren Schüssen. Trotz einem extrem schnellen Schießrhythmus in der letzten Serie mit guten 97 Ringen reichten ihre 378 Ringe letztlich gegen 383 ihres Gegners nicht. Stefan Lindel holte mit konstanten Serien Ring für Ring an Vorsprung heraus und schaffte den Ausgleich zum 2:2 mit 382:376.

Nun musste Jürgen Herde für die Entscheidung sorgen. Er schoss sehr gut, doch die Zeit wurde ihm zum Verhängnis. Bei jedem Wettkampf werden die letzten zehn und fünf Minuten durch die Schießleitung angesagt. Dies versetzte ihn etwas unter Stress und er musste letztendlich mit 388 Ringen ins Stechen. Mit 10:9 gewann hierbei Offingen. Ärgerlich für Staudheim, da das Team im Mannschaftsergebnis (1927:1926) besser war als die BSG.

Nachmittags ging es für Winterlust Staudheim gegen die ehemaligen Bundesligaschützen aus Großaitingen. Gäste-Schützin Barbara Bleicher erzielte mit 398 Ringen ein hervorragendes Ergebnis. Da hatte Specht für Staudheim keine Chance. Mit 386 Ringen ging der Punkt an Großaitingen. Preckel gewann dafür mit 387:384. Herde wiederholte seine 388 Ringe vom Vormittag und hielt seinen Gegner mit 382 Ringen souverän in Schach. Auch Martina Lindel nahm ihrem Gegner mit 386:383 Ringen den Punkt ab. Stefan Lindel sorgte für den Siegpunkt. Er gewann mit 387:383 Ringen. Der 4:1-Sieg war somit perfekt.

Für die Bayernliga-Schützen geht es nun in die Winterpause, bevor es am 13. Januar weitergeht. (dz)

Bayernliga

1. FSG Bund München III 14:2

2. Gemütlichkeit Mertingen I 14:2

3. HSG München I 10:6

4. SV Staudheim I 8:8

5. BSG Offingen I 6:10

6. Singoldschütz Großaitingen 6:10

7. Donauperle Bergheim I 4:12

8. SV Maria Steinbach I 2:14

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