Fußball

15.03.2013

Miesbauer kandidiert nicht mehr

Norbert Miesbauer will den Vorsitz im Kreis Donau 2014 abgeben.
Bild: Jais

Der Kreisvorsitzende Donau will sein Amt im nächsten Jahr zur Verfügung stellen. Futsal in der Kritik. Lob für die Schiedsrichter

Irsee Der Fußball-Bezirk Schwaben befindet sich im Umbruch. Zwar stehen innerhalb des Bayerischen Fußball-Verbandes erst 2014 die Wahlen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene an, doch bereits jetzt ist viel Bewegung im Funktionärskreis. 17 Mitarbeiter sind innerhalb eines knappen Jahres ausgeschieden, der nächste Wandel kommt spätestens beim anstehenden Urnengang.

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So will Bezirksjugendleiter Fritz Glück ebenso wie der 65-jährige Kreisvorsitzende Norbert Miesbauer (Donau) und Bezirks-Ehrenamtsreferent Helmut Weihele nicht mehr antreten, außerdem ließen der Allgäuer Kreisvorsitzende Franz Schmid sowie Bezirksspielleiter Johann Wagner bei der Mitarbeitertagung in Irsee ihre Zukunft offen. Und auch in den weiteren Gremien gibt es zahlreiche Fragezeichen. Bezirksvorsitzender Volker Wedel dagegen wird derweil noch einmal für vier Jahre antreten, es soll allerdings seine letzte Amtsperiode werden.

Trotzdem war die Stimmung im Bildungszentrum Kloster Irsee keineswegs getrübt, der Zusammenhalt innerhalb der Funktionärsriege war spürbar. Schließlich gibt es eine ganze Reihe an Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen. Wie etwa Fritz Glück berichtete, als er auf einen Schwund von 19 Prozent an Juniorenteams in den vergangenen fünf Jahren einging.

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Hat sich aus seiner Sicht bei den F-Junioren die Einführung von Fair-Play-Ligen so bewährt, dass die Variante ohne Schiedsrichter und mit einem größeren Abstand der Zuschauer zum Spielfeldrand flächendeckend in Schwaben eingeführt wird, bezeichnet Glück die Futsal-Regeln als nicht praxisgerecht. Daher leide die Fifa-Variante des Hallenfußballs gerade in Schwaben unter Akzeptanzproblemen. Eine Feststellung, mit der Glück den Nerv traf. Schließlich gibt es innerhalb des Verbandes Bestrebungen, Futsal als einzige offizielle Hallenvariante laufen zu lassen. Dagegen lief nicht nur Armin Klughammer, „Vater“ des bayerischen Hallenfußballs, Sturm und wies darauf hin, welch ein Erfolgsmodell der Hallensport gerade in Schwaben ist. Rund 220000 Besucher kamen zu der Turnierserie seit ihrer Einführung im Jahr 1980. Allein diesen Winter füllten wieder 7000 Fans die Hallen zwischen Nördlingen und Marktoberdorf.

Schiedsrichter-Obmann Bernhard Veh lobte das Niveau der schwäbischen Unparteiischen, das seiner Meinung nach in der Spitze nur noch schwer zu steigern sei. Trotzdem mache sich sein Gremium verstärkt Gedanken zur Gewinnung neuer und den Verbleib bereits aktiver Referees.

38 Prozent der Vereine leiden unter Mitarbeitermangel

Helmut Weihele schätzt die Ehrenamtskommission als bedeutender denn je ein, schließlich leiden 38 Prozent aller bayerischen Vereine unter Mitarbeitermangel. Hans Dittenhauser berichtete vom weiteren Aufwärtstrend im Frauen- und Mädchenbereich. (wab, jais)

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