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Fußball

01.09.2018

Mit Selbstvertrauen ins Spitzenspiel

Mertingens Trainer Bernhard Schuster reist mit seiner Mannschaft am Sonntag nach Reimlingen und erwartet dort einen „unangenehmen Gegner“.
Bild: Szilvia Izsó

Tabellenführer Mertingen weiß, was ihn in Reimlingen erwartet. Aufsteiger Riedlingen will in das Spiel gegen Unterthürheim „alles reinlegen“.

Landkreis Vier Spiele. Vier Siege. Tabellenführer. Der FC Mertingen ist aktuell die Mannschaft der Stunde. Entsprechend groß ist das Selbstvertrauen. Beim Topspiel in Reimlingen will der FCM seine Serie ausbauen und die Tabellenspitze verteidigen. Altisheim geht als klarer Außenseiter ins Spiel gegen den Tabellenzweiten Möttingen. Wörnitzstein will den dritten Sieg in Serie in Deiningen, während Aufsteiger Riedlingen den TSV Unterthürheim bezwingen will.

SpVggDeiningen – SV Wörnitzstein-Berg. Nach dem 1:0-Erfolg über Marktoffingen hat der SV Wörnitzstein-Berg den zweiten Sieg in Serie eingefahren. Basis für die jüngsten Erfolge war eine stabile Defensive, die zuletzt zwei Mal ohne Gegentor blieb. „Spielerisch haben wir sicher Luft nach oben, wichtig war jetzt allerdings nur die sechs Punkte zu holen“, sagt Michael Schmidbaur, sportlicher Leiter beim SV Wörnitzstein-Berg.

Sollte es dem SVW auch in Deiningen gelingen, die Schotten hinten dicht zu machen, stehen die Chancen für den dritten Sieg in Serie gut. „Wir erwarten einen tief stehenden Gegner, der gegen uns alles raushauen und auf Konter lauern wird“, so Schmidbaur. Ziel sei ganz klar ein Sieg im Ries: „Wenn wir wach sind und Gas geben, stellen wir jeden Gegner vor Probleme, dann ist in Deiningen auf jeden Fall ein Dreier drin.“

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FSVReimlingen – FC Mertingen. Nach vier Spielen steht der FC Mertingen überraschend an der Tabellenspitze. Kein Wunder, dass Spielertrainer Bernhard Schuster mit dem Saisonstart zufrieden ist: „Wir haben nicht nur alle Spiele gewonnen, sondern auch gute Leistungen gezeigt. Auf die Tabelle schauen wir deshalb sehr gerne, in der Kabine hängt sie aber nicht.“ Am Sonntag geht es für den FCM ins Ries. Gegner ist dort der FSV Reimlingen, der aktuell auf Rang vier liegt. Mertingen will auch dort erfolgreich sein, hat allerdings Respekt vor dem Gegner. „Reimlingen ist ein unangenehmer Gegner, der zurecht im oberen Tabellendrittel steht. Sie haben eine zweikampfstarke Mannschaft mit individuell guten Spielen, gerade in der Offensive“, so Schuster, der besonders Dominik Kohnle und Daniel Böhm als gefährliche Akteure beim Gegner ausmacht. „Kriegen wir es hin, die beiden in Schach zu halten, stehen die Chancen gut, dass wir unseren Lauf fortsetzten können.“

SpVggAltisheim-Leitheim – TSV Möttingen. „Natürlich sind wir mit den Ergebnissen bisher nicht zufrieden, die Saison ist aber noch lang und es gibt genügend Möglichkeiten, Punkte zu holen“, bilanziert Michael Mederle, sportlicher Leiter in Altisheim den Saisonstart. Vor allem die Chancenverwertung hat der Fuchs-Elf in den ersten vier Spielen Punkte gekostet. So steht Altisheim aktuell am Ende der Tabelle und hat nun zuhause gegen Möttingen einen echten Brocken zu Gast.

Die Rieser haben alle vier Spiele gewonnen und dabei pro Partie im Schnitt drei Treffer erzielt. „Möttingen zählt sicher zu den Aufstiegskandidaten. Die Tabelle lügt nicht, wir sind klarer Außenseiter. Eigentlich haben wir vom Papier her keine Chance, aber genau die wollen wir nutzen“, so Mederle. Dabei hofft man auf Altisheimer Seite, dass die Offensive einen guten Tag erwischt und die sich bietenden Chancen besser nutzt als bisher.

SpVggRiedlingen – TSV Unterthürheim. Nach vier Spielen und vier Punkten ist die SpVgg Riedlingen in der Kreisliga angekommen. „Wir hatten ein schweres Auftaktprogramm. Die wichtigste Erkenntnis für uns ist, dass wir wettbewerbsfähig sind. Unterm Strich ist die Punkteausbeute in Ordnung“, sagt Spielertrainer Michael Jenuwein. Zusammen mit seinem Team arbeitet er daran, in den kommenden Wochen noch konsequenter zu verteidigen.

Am fünften Spieltag geht es für den Aufsteiger zuhause gegen den TSV Unterthürheim, ein Team, das in der vergangenen Saison lange gegen den Abstieg gespielt hat und aktuell knapp über dem Abstiegsbalken steht. „Wir wollen alles reinlegen und uns dann für unseren Aufwand belohnen. Es wird mit Sicherheit ein intensives Spiel, bei dem wir am Ende unbedingt drei Punkte wollen“, betont Jenuwein.

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