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Fußball-Bezirksliga

11.05.2019

Mit dem letzten Aufgebot nach Holzkirchen

Der TSV Rain II (mit Johannes Hippele, links) muss derzeit mit einer dezimierten Truppe auskommen. Nun geht es für das Team nach Holzkirchen.
Bild: Aumiller

Rain II muss sich massiv ersatzgeschwächt der Aufgabe im Ries stellen. Donaumünster will sich nicht hängen lassen und gegen Bubesheim an die Grenzen gehen

Während der TSV Rain II – wenngleich in Personalnot – in Holzkirchen den nächsten Sieg einfahren will, trifft Donaumünster auf starke Bubesheimer, die mit mindestens einem Remis die Aufstiegsrelegation sichern können.

Die nächste Rote Karte gegen sein Team trübt jedoch die Freude von Trainer Günther Reichherzer, wie der Trainer berichtet: „Zum einen ist das natürlich schlecht für uns, da ein weiterer Spieler ausfällt, zum anderen ist die Entstehung sehr ärgerlich. Denn Matthias Kühling wurde von seinem Gegenspieler auf das Übelste beleidigt, als er diesen fair zur Rede stellen wollte, wurde aus ihm ein Täter gemacht, obwohl er eigentlich das Opfer in dieser Situation war.“ Kühling, der noch den Führungstreffer erzielt hatte, flog in der 56. Minute vom Platz.

Trotz Unterzahl ließ sich die Reichherzer-Elf den Erfolg aber nicht mehr nehmen und ist nun seit vier Partien ungeschlagen. Nun wartet mit dem SV Holzkirchen eine sehr unangenehme Aufgabe auf die Tillystädter. „Für sie geht es um alles, Holzkirchen steht auf dem Relegationsplatz und wird kämpfen, bis das Spiel aus ist“, sagt Reichherzer. Bei seiner Mannschaft hingegen werde das Personal immer weniger, sodass man sich mit dem „letzten Aufgebot“ auf die Reise nach Holzkirchen mache, betont der Trainer. „Wir wollen dort sportlich fair sein und alles geben und werden versuchen die Punkte mitzunehmen. Wenn Holzkirchen meint, wir würden nicht Vollgas geben, weil es bei uns um nichts mehr geht, täuschen sie sich gewaltig. Da werden elf hochmotivierte Spieler auf dem Platz stehen“, verspricht Reichherzer. Den Gegner halte er für eine gewachsene Mannschaft mit einem guten Zusammenhalt, so der Trainer weiter.

Donaumünster-Erlingshofen – SC Bubesheim. Es sind die letzten beiden Spiele der Saison. Für Donaumünster ist der Druck raus, schließlich ist der Abstieg für den SVDE bereits seit zwei Wochen besiegelt. Dennoch zeigte die Gebauer-Elf Charakter und schaffte vergangene Woche ein Remis beim FC Affing. „Im Moment überwiegt immer noch die Enttäuschung über unsere schwache Saison. Das Spiel gegen Affing war ein kleiner Lichtblick, letztendlich hatten wir zu wenige davon“, bilanziert Donaumünsters Trainer Ewald Gebauer. Deutlich höher hängen die Trauben am Samstag beim Tabellenzweiten Bubesheim. Dem SCB reicht allerdings bereits ein Unentschieden, um Platz zwei zu sichern und damit die Aufstiegsrelegation zu erreichen. „Im Mannschaftssport geht es darum, auf dem Platz Spaß zu haben, eine Einheit zu bilden und zu versuchen, jedes Spiel an seine Grenzen zu gehen. Deshalb dürfen wir uns auch jetzt nicht hängen lassen, sondern den Verein auf dem Platz ordentlich repräsentieren“, so Gebauer. (fka, wip)

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