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Turnen

12.11.2018

Monheim turnt auch 2019 in der 2. Bundesliga

Trotz guter Leistung an Ringen und Reck ging der Wettkampf des TSV Monheim (mit Norik Friedel) gegen Eintracht Frankfurt verloren. Damit ist auch der Aufstieg für den TSV in diesem Jahr nicht mehr möglich.

TSV verliert beim Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt mit 31:42. Damit ist die Teilnahme am Aufstiegswettkampf dahin

Die Stabilität und Souveränität des vergangenen Wettkampfes in eigener Halle haben die Turner des TSV Monheim dieses Wochenende auswärts nicht bestätigen können. Diesmal trafen etwas wacklige Monheimer auf starke Frankfurter, die am Ende den Wettkampf verdient gewannen. Dabei fiel die miserable Kampfrichterleistung zwar für den finalen Ausgang der Partie kaum ins Gewicht – beide Mannschaften mussten darunter leiden –, sie trug allerdings abermals sehr zur Erhitzung der Gemüter während des Wettkampfes bei.

Schon im Vorfeld konnte man an der Bundesligatabelle ablesen, dass die Eintracht an Boden und Seitpferd nur schwer zu besiegen sein würde. Dazu kamen einige Fehler und Absteiger auf Monheimer Seite wodurch der Boden mit 8:2 und das Pferdturnen sogar mit 15:0 abgegeben werden musste. An den Ringen schien sich das Blatt zu wenden, nachdem die Jurastädter mit starken Darbietungen und einem 1:11-Erfolg wieder etwas herankamen. Allerdings zeigten sich die Frankfurter wenig beeindruckt und hielten an den verbleibenden Geräten nahezu fehlerfrei dagegen: Sprung 7:6, Barren 7:5, Reck 4:7.

Am Ende war es für die Eintracht Frankfurt ein starker Wettkampf, der von den Kampfrichtern mit der Saisonbestleistung belohnt wurde und dem der TSV Monheim aufgrund vieler eigener Fehler kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Mit nach Hause nehmen die Monheimer zwei gewonnene Geräte (Ringe und Reck) und die erfreuliche Tatsache, dass sich die Verletzten langsam wieder ins Team zurückkämpfen: Julius Rabenstein und Florian Lindner waren am Ende sogar die besten Punktesammler für Monheim nach dem rumänischen Gastturner Robert Pasca.

Mit dem Sieg gegen Monheim sicherte sich die Eintracht zudem den zweiten Tabellenplatz und damit den Einzug ins Finale in der Monheimer Stadthalle. Man wird sich also wiedersehen, wenn auch nicht mehr in Duellen an den Geräten. Der Aufstiegswettkampf am 8. Dezember findet damit ohne Monheimer Beteiligung statt, zumindest in sportlicher Hinsicht, wohingegen das Ausrichterteam abermals viel Herzblut investieren wird, um die Großveranstaltung in gewohnter Manier zu dem mittlerweile deutschlandbekannten Erfolg werden zu lassen. Ein besonderer Dank ging von Monheimer Seite aus an die mitgereisten Fans, die bis zur letzten Übung mitgefiebert und die Turner lautstark angefeuert hatten.

Nächste Woche geht es in den letzten Heimwettkampf der Saison gegen die KTG Heidelberg, derzeit auf Tabellenplatz drei. Eine schwere Aufgabe für den TSV Monheim. (sber)

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