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Fußball

03.11.2017

Nicht nur die Offensive muss stimmen

Im Angriff machte der TSV Rain seine Sache zuletzt gegen Wolfratshausen gut, doch die drei Gegentore waren Trainer Schreitmüller eindeutig zu viel.
Bild: Gerd Jung

TSV-Rain-Trainer Karl Schreitmüller erwartet von seiner Mannschaft eine Leistungssteigerung. Zu Gast im Georg-Weber-Stadion ist ein gebeuteltes Team.

Rain Vier Wochen ist es mittlerweile her, dass der TSV Rain im heimischen Georg-Weber-Stadion letztmals vor eigenem Publikum antrat. Damals wurden mit dem Aufsteiger TSV Schwaben Augsburg beim 1:1 die Punkte geteilt. In den folgenden drei Auswärtsspielen beim TSV Kornburg (5:2-Sieg), beim Herbstmeister SV Pullach (1:1-Unentschieden) und zuletzt beim BCF Wolfratshausen durch den 4:3-Sieg, waren die Schützlinge um Cheftrainer Karl Schreitmüller, Co-Trainer Daniel Schneider und dem verlängerten Arm auf dem Spielfeld Johannes Müller höchst erfolgreich, und holten sieben Punkte. Dadurch belegen die Rainer nach 19 gespielten Partien mit 36 Punkten Rang drei, drei Zähler hinter Spitzenreiter SV Heimstetten beträgt drei Punkte.

Um diese hervorragende Ausgangsposition nicht zu gefährden, will das Team am heutigen Samstag einen Heimsieg gegen den Neuling Sportbund Chiemgau Traunstein folgen lassen. Von den fünf in diesem Kalenderjahr noch angesetzten Spielen kann der TSV Rain viermal zuhause antreten. Die Gegner heißen da, Sportbund Chiemgau Traunstein, TuS Holzkirchen, SV Kirchanschöring und SpVgg Hankofen/Hailing. Das eine Auswärtsspiel hat es aber noch in sich. Am 18. November gastieren die Rainer beim punktgleichen Tabellen-Vierten DJK Vilzing.

Hinter dem heutigen Gegner Sportbund Chiemgau Traunstein liegen ganz schwierige Wochen. Mit viel Euphorie starteten im Sommer die in den letzten Jahren erfolgsverwöhnten Chiemgauer in die Saison. Ein Platz im gesicherten Mittelfeld sollte es schon sein. Dieses Ziel wurde mit einem glänzenden Saisonstart noch befeuert. Doch nach und nach musste das Team erkennen, dass in der Bayernliga-Süd doch ein anderer Wind weht. Nach einer Niederlagenserie nahmen schließlich der langjährige Erfolgstrainer Jochen Reil und sein Assistent Martin Grigat ihre Hüte. Als Nachfolger wurde der ehemalige Kirchanschöringer Spieler Stephan Schmidhuber verpflichtet. Die beiden Führungsspieler Alexander Köberich und der ehemalige Kapitän Patrick Schön zeigten sich offensichtlich mit dieser Personalie nicht einverstanden und sind seitdem nicht mehr dabei. Trotzdem gelang dem Sportbund am Reformationstag ein extrem wichtiger 2:0-Derbysieg gegen den SV Kirchanschöring. Nun ist für die Chiemgauer wieder Land in Sicht. Die vier Punkte Rückstand auf den 17. BCF Wolfratshausen sind absolut noch machbar.

Beim TSV Rain erwartet Cheftrainer Karl Schreitmüller heute eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel vom Reformationstag: „Wir müssen in der Defensive wieder deutlich besser stehen als dies in Wolfratshausen der Fall war“, so der aus Ebermergen stammende Übungsleiter. Heute stehen für die Defensive wieder die zuletzt absenten David Bauer und Marcel Posselt zur Verfügung. Dafür ist aber Andreas Götz nicht dabei. Der Audi-Angestellte ist beruflich unabkömmlich. Im Mittelfeld könnten sich einige taktische Positionswechsel ergeben. Offen ist auch noch die Besetzung der Außenbahnen. Hier wollten die Rainer Trainer noch das Abschlusstraining am Freitagabwarten.

Aufgebot TSV Rain: Maschke und Hartmann (Tor), Schüler, Triebel, Cosic, J. Müller, Käser, S. Müller, Yohoua, Krabler, Rothgang, Bauer, Luburic, Brandt, Friedl, Knötzinger, Avdic, Talla und Posselt.

Schiedsrichter: Thomas Ehrnsperger (1. FC Rieden)

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