Regionalliga Bayern

27.07.2013

Nichts zu verlieren in München

Lange Gesichter beim TSV Rain: Nach drei Spielen steht nur ein Punkt zu Buche. So hatte man sich den Start in die zweite Regionalliga-Saison der Vereinsgeschichte nicht vorgestellt. Ausgerechnet jetzt geht es für das Team der Trainer Tobias Luderschmid (links) und Karl Schreitmüller zum amtierenden Meister, 1860 München II.
Bild: Izso

Der TSV Rain hat mit einem Punkt aus drei Spielen einen Fehlstart hingelegt. Heute steht das Auswärtsspiel beim aktuellen Meister, dem TSV 1860 München II, an

Rain Vielleicht kommt das Gastspiel des TSV Rain am heutigen Samstag beim amtierenden Regionalliga-Meister TSV 1860 München II gerade zur rechten Zeit. Nach den drei sieglosen Auftaktspielen ist die Erwartungshaltung am Lech eher gering. „Wir sind ganz klarer Außenseiter“, sagt Rains Trainer Tobias Luderschmid. Die kleinen Löwen haben bisher erst zwei Begegnungen absolviert und dabei vier Punkte geholt. Spielbeginn ist heute um 14 Uhr im Stadion an der Grünwalder Straße in München.

Verwundert reibt man sich die Augen, wenn man auf den aktuellen Spielplan der Regionalliga Bayern guckt. So mussten wegen dem verspäteten Ende der Renovierungsarbeiten im Grünwalder Stadion zwei Spiele des TSV 1860 München II nach hinten verlegt werden. Die Spiele gegen den 1. FC Schweinfurt 05 (17. September) und das Derby beim FC Bayern München II (6. August) finden erst in Kürze statt. Im Gegenzug wurde aber das Spiel gegen den FV Illertissen auf den vergangenen Mittwoch vorgezogen. Die Löwen gewannen dabei vor 1754 Zuschauern gegen den aktuellen Spitzenreiter mit 2:0.

Wie üblich war die Fluktuation bei 1860 im Sommer wieder sehr groß. Auf der Trainerbank löste der Ex-Hamburger Torsten Fröhling Meistertrainer Markus von Ahlen ab. Zwölf Spieler, darunter auch Torjäger Markus Ziereis (zum Zweitligisten FSV Frankfurt), gingen. 15 Neue, darunter acht den eigenen Junioren entwachsene Spieler, kamen. Top-Neuzugang ist der letztjährige Regionalliga-Torschützenkönig Andreas Neumeyer vom SV Heimstetten.

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„Gegen so einen starken Gegner werden wir unser System anpassen müssen“, so Luderschmid. Heißt im Klartext: Drei Sechser vor der Abwehr – in der Vorwoche gegen die Kickers Würzburg waren dies Maximilian Lutz, Den Lovric und Matthias Riedelsheimer – wird es heute höchstwahrscheinlich nicht geben. „Sonst sind wir über außen anfällig, und da hat Sechzig seine Stärken.“

In Rain hatte man sich natürlich einen besseren Auftakt erhofft. „Die Stimmung ist nicht gerade gut, da brauchen wir nicht um den heißen Brei herumreden. Momentan sitzt der Frust schon tief“, redet der Trainer Klartext. Mit der augenblicklichen Punktausbeute sei nicht nur er unzufrieden, sondern auch Spieler und Verantwortliche. Es werde von außen zwar kein zusätzlicher Druck erzeugt, betont Luderschmid, „aber nach so einem Start ist im Verein natürlich was los. Schließlich ist das hier vierte Liga“.

In den kommenden Wochen werden die Gegner jedoch nicht einfacher. Am Mittwoch kommt zwar mit dem SV Schalding-Heining ein eher unbekannter Name ins Georg-Weber-Stadion, aber danach geht es hintereinander gegen die zweiten Mannschaften des 1. FC Nürnberg, von Greuther Fürth und des FC Ingolstadt. „Wir müssen den verpatzten Start abschütteln und versuchen, Punkte zu holen. Alles andere zählt nicht“, so Luderschmids Devise. (mwe, rui)

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