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Floorball

28.06.2017

Nordheim feiert deutsche Meisterschaft

So sehen Sieger aus: Die U15 der SG SV Nordheim/Ingolstadt reckt den Siegerpokal nach oben, den ihnen der Schirmherr  Armin Neudert (links) wenige Augenblicke zuvor überreicht hatte.
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So sehen Sieger aus: Die U15 der SG SV Nordheim/Ingolstadt reckt den Siegerpokal nach oben, den ihnen der Schirmherr  Armin Neudert (links) wenige Augenblicke zuvor überreicht hatte.
Bild: Finkenzeller

Die U-15-Spielgemeinschaft mit Ingolstadt nutzt den Heimvorteil in der Neudegger Halle und holt sich den Titel. Rund 300 Zuschauer verfolgen das Finale gegen Chemnitz.

Die Spielgemeinschaft SV Nordheim/ESV Ingolstadt hat in der Neudegger Sporthalle die deutsche Meisterschaft der U-15-Floorball-Jugend gewonnen. Während in der Gruppe A die Platzierungen sich nach den ersten Spielen schon relativ klar herauskristallisierten, blieb es in der Gruppe des Ausrichters bis zum letzten Spiel ungewiss, welche Teams ins Halbfinale einziehen.

Die SG Nordheim/Ingolstadt stieg nach der Eröffnungszeremonie durch Sportreferent Jonathan Schädle selbstbewusst und mit hohem Tempo in ihr erstes Spiel gegen die Saalebiber aus Halle. Gegen die konsequente Manndeckung in der Verteidigung der Nordheimer und dem schnellen Zug auf das gegnerische Tor hatte Halle wenig entgegenzusetzen. So konnte als Einstieg ins Turnier der erste wichtige Sieg mit 17:7-Endstand gegen die, am Ende drittplatzierten, Saalebiber aufseiten der SG verbucht werden.

Im zweiten Spiel mussten sich die Nordheimer gegen den deutschen Meister von 2016, die Piranhhas aus Hamburg, mit 7:10 geschlagen geben. In der weiteren Gruppenphase konnte Hamburg noch gegen Bonn siegen, verlor jedoch gegen die Saalebiber. Halle setzte sich mit seinem Sieg gegen Bonn zunächst auf den ersten Platz der Gruppe B. Somit war ein Sieg der Gastgeber gegen die SSF Dragons Bonn als Abschluss der Gruppenphase dringend notwendig. Durch die erneute Treffsicherheit und einem 13:4-Sieg wurde die SG Nordheim/Ingolstadt Sieger der Gruppe B. Punktgleich folgte auf dem zweiten Platz die Saalebiber aus Halle. Der ETV Hamburg musste sich trotz gleicher Punktzahl, aber mit dem deutlich schlechterem Torverhältnis mit dem dritten Tabellenplatz begnügen.

Regionalderby in den Halbfinals

In den Halbfinals kam es dann jeweils zu einem Regionalderby der Ost- und Südmannschaften. Das erste Halbfinale entschieden die Floor Fighters Chemnitz mit 5:3 gegen die Saalebiber für sich. Im Bayernderby traten die Erzrivalen SG Nordheim/Ingolstadt und die Red Hocks aus Kaufering aufeinander. Die größere Laufbereitschaft und Siegeswille lag in dieser Partie aufseiten der Gastgeber und führte so zum 9:6-Erfolg der Spielgemeinschaft – und damit zum Einzug ins Finale.

Rund 300 Zuschauer verfolgten lautstark das Endspiel um die deutsche Meisterschaft zwischen Chemnitz und Nordheim/Ingolstadt und wurden mit einer Partie auf höchstem Niveau belohnt. Nach 14 Minuten lagen die Gäste aus Chemnitz fünf Tore im Rückstand, den sie bis zur Halbzeit auf 3:5 verkürzen konnten. Ihren Vorsprung baute die Spielgemeinschaft zu Beginn der zweiten Halbzeit dann aber zu einem 8:3 aus. Geschwächt durch eine Zehn-Minuten-Strafe konnte Chemnitz nicht mehr aufholen und musste sich nach einem letzten Treffer mit 4:8 gegen die SG Nordheim/Ingolstadt geschlagen geben.

Oberbürgermeister Armin Neudert hatte die Ehre und Freude, in Donauwörth dem neuen deutschen Meister der U-15-Floorball-Jugend vom SV Nordheim/ESV Ingolstadt den Pokal zu überreichen. Auch der Topscorer der Meisterschaft, Nils Sedelmeier, kommt von der SG Nordheim/Ingolstadt, bei der er auch Kapitän ist.

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