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Volleyball

19.01.2019

Nur noch eine Chance auf den Klassenerhalt

Obwohl die Donauwörther das Spiel gegen Schwabing streckenweise dominierten, konnten sie nicht punkten. Das Bild zeigt Jocelyn Moreau im Angriff.
Bild: Foge

Männerteam des VSC Donauwörth nach erneuter Niederlage nun unter Zugzwang

Die Volleyball-Herren des VSC Donauwörth mussten zum Beginn der Rückrunde in der Landesliga beim FTM Schwabing I antreten. Die Ausgangsbedingungen konnten nicht unterschiedlicher sein. Die Münchner verloren als Tabellenführer noch kein Spiel und die Donauwörther konnten noch kein Match für sich entscheiden.

Landesliga VSC Donauwörth I – FTM Schwabing I 0:3 (22:25, 20:25, 20:25). Es war doch überraschend, als die Unger Volleys im ersten Satz die Partie dominierten. Mit druckvollen Angaben, vor allem von Zuspieler Richard Rohrer, setzen sie den Gegner von Anfang an unter Druck und führten bis zur Mitte des Satzes deutlich. Aber in der Entscheidungsphase des ersten Satzes und auch der beiden nächsten, wurde der Leistungsunterschied sichtbar und die Unger Volleys verloren dann klar mit 0:3.

Die Unger Volleys hoffen nun am heutigen Samstag um 14.30 beim zweiten Heimspiel, mit Unterstützung der eigenen Fans die ersten Siege feiern zu können. Die Spiele gegen die Donau Holz Volleys und SF Harteck werden wegweisend sein, ob ein Verbleib in der Landesliga realistisch bleibt. Mit nur zwei Punkten und noch keinem Sieg stehen die Unger Volleys momentan auf dem letzten Tabellenplatz. Trainer Jürgen Faber schätzt die Situation folgendermaßen ein: „Wenn wir am Samstag nicht mindestens drei Punkte holen, dann ist der Klassenerhalt unter normalen Umständen nicht mehr realistisch. Wir werden deswegen aber den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern werden uns darauf konzentrieren, die Nachwuchsspieler verstärkt in die Mannschaft zu integrieren – natürlich mit Hauptaugenmerk auf die nächste Saison.“ Zwei von diesen Spielern sind Jonas Gansmeier und Jan Scheffler, die zum Reinschnuppern bereits bei einigen Landesligaspieltagen auf der Bank dabei waren.

VSC Donauwörth: Bauer, Bürge, Eibl, Figiela, Gnad, Moreau, Rohrer, Suess

Bezirksliga VSC Donauwörth I – TSV Schwabmünchen 3:2 (25:27, 25:21, 18:25, 28:26, 15:2); VSC Donauwörth I – TSV Gersthofen 3:2 (25:27, 25:20, 20:25, 25:12, 15:6). Die erste Frauenmannschaft der Unger Volleys wurde vor Spielbeginn von Coach Stefanie Luger gut auf die bisher unbekannten Gegnerinnen des TSV Schwabmünchen eingestimmt. Der erste Satz begann ausgeglichen, wobei der TSV am Ende knapp die Oberhand behielt. Im zweiten Satz setzte sich der VSC bereits zu Beginn durch starke Aufschläge der Zuspielerin Chiara Piva ab und konnte diesen Vorsprung bis zum Ende halten. Während der VSC die Konzentration vor geräuschvoller Kulisse nicht dauerhaft aufrechterhalten konnte und Alexandra Faber verletzungsbedingt ausschied, zeigten auch die Gegnerinnen ihr Können und holten sich nun auch den dritten Satz. Durch klare Spielzüge und druckvolle Angriffe konnten die Damen aus Donauwörth den heiß umkämpften vierten und auch den fünften Satz der Partie für sich entscheiden.

Im zweiten Spiel des Tages gab Neuzugang Lisa Schmidt ihr Debüt als Außenangreiferin der Unger Volleys und konnte ihr Können bis zum Ende der Begegnung unter Beweis stellen. Gegen den Tabellenletzten aus Gersthofen machten es sich die Donauwörtherinnen zu Beginn des Spiels etwas zu leicht und konnten die Euphorie des Tiebreaks aus dem ersten Spiel nicht mitnehmen. So mussten sie bereits den ersten Satz abgeben.

Nachdem Donauwörth den zweiten und vierten, Gersthofen aber noch den dritten Satz gewann, ging es erneut im fünften um den Sieg. Der VSC konnte noch einmal alle Kräfte für den zweiten Tiebreak mobilisieren und diesen mit 15:6 für sich entscheiden. Die Damen aus Gersthofen freuten sich über ihren ersten Punkt der Saison und für die Donauwörtherinnen bleibt so der Platz im Mittelfeld der Tabelle gesichert. (vsc)

VSC Donauwörth: Böhm, A. Faber, L. Faber, Luger, Mayr, Mayer, Piva, Schmidt, Schulz

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