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Fußball

24.01.2018

Rain startet den Angriff auf die Aufstiegsplätze

Die Fußballer des TSV Rain bereiten sich seit dieser Woche auf die Rückrunde der Bayernliga Süd vor, die für sie am 3. März beginnt. 
Bild: Jung, TSV Rain

Der TSV hat die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Bayernliga aufgenommen. Dabei haben Verantwortliche wie auch Spieler ein klares Ziel.

Bevor es für die Fußballer des TSV Rain am Montagabend auf den Kunstrasenplatz zum Trainingsauftakt ging, richtete der Sportliche Leiter Alexander Schroder in den Katakomben unter der Tribüne noch einige Worte an die Mannschaft. Bei der Tagung der Bayernliga Süd am Wochenende in Heimstetten sei bekannt geworden, dass der Tabellenzweite SV Pullach keinen Antrag für die Regionalliga stellen werde. Rang drei in der Tabelle, von dem die Rainer derzeit – bei einer Partie weniger – nur einen Punkt entfernt sind, reiche also für die Aufstiegsrelegation. „Aber wir müssen nicht nur auf den dritten Platz schauen. Wir haben es auch drauf, dass wir Erster werden“, motivierte Schroder die TSV-Kicker, die wenige Minuten später die erste Einheit des Jahres auf dem Platz aufnahmen. Freilich starteten sie nicht bei Null: Die Spieler mussten in den Wochen zuvor schon „Hausaufgaben“ in Form von Läufen und Gymnastikübungen absolvieren.

13 Partien stehen für die Tillystädter in dieser Saison noch an. Das erste Rückrundenspiel ist für 3. März terminiert – dann gastieren die Rainer beim Spitzenreiter Heimstetten. „Das ist der Tag X. An dem wollen und werden wir topfit sein“, kündigt Trainer Karl Schreitmüller an. Gewinnen die Rainer dieses Nachholspiel, klettern sie bereits auf besagten Tabellenplatz drei.

Trainer Schreitmüller sieht noch alle Chancen

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Mit der Hinserie, in der die Tillystädter in 23 Begegnungen 40 Zähler geholt hatten, ist der Coach zufrieden – „auch wenn vielleicht ein Tick mehr drin gewesen wäre.“ Dennoch sieht man beim TSV noch alle Chancen, ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Das gelte laut Schreitmüller auch – oder vor allem – für die Spieler. „Nach der Pause sind alle richtig heiß, das merkt man. Die Jungs wollen voll angreifen. Ich bin der Letzte, der sie dabei bremst“, so der 46-Jährige.

Er wird in den ersten beiden Wochen der Vorbereitung die Grundlagenausdauer in den Mittelpunkt stellen. „Ich lege viel Wert auf Fitness. Wir wollen wieder so bissig sein wie zum Saisonstart.“ Aus den ersten acht Partien holte der TSV fünf klare Siege sowie zwei Remis und musste sich nur einmal geschlagen geben. Was Schreitmüller im zweiten Saisonteil verbessern möchte, ist das Defensivverhalten. „Wir dürfen nicht so viele Gegentore kassieren.“ Des Weiteren will der Trainer mehr Tempo auf den Platz bringen und variabler agieren lassen.

Das sei mit dem vorhandenen Kader auch möglich. „Es gibt nicht nur 13 oder 14 gleichwertige Spieler. Es sind nahezu alle auf einem Level“, betont Schreitmüller. Er kann neben drei Torhütern auf 19 Feldspieler zurückgreifen. Den Verein im Winter verlassen hat Serge Yohoua, der zum Kreisligisten TSV Pöttmes wechselt (wir berichteten). Nicht mehr zur Verfügung steht auch Alexander Schneider. Der 26-Jährige, der in Rains Premierensaison in der Regionalliga 2012/2103 mit 13 Treffern bester TSV-Schütze war, kam aufgrund zahlreicher Verletzungen in den vergangenen Jahren nur noch auf wenige Einsätze. Auch in dieser Spielzeit reichte es nur für eine Einwechslung. Nun muss er den höherklassigen Fußball wohl endgültig ad acta legen. „Das ist mehr als schade“, bedauert Schreitmüller diese Entwicklung.

Konkurrenzkampf ist vorhanden

Dennoch kann sich der Coach auf viel Konkurrenzkampf innerhalb der Truppe freuen. „Es gibt nicht die eine Elf, die gesetzt ist“, kündigt der Trainer an. In den kommenden Wochen stünden genügend Tests an – der erste bereits am morgigen Donnerstag gegen die zweite Mannschaft des FC Augsburg –, in denen sich jeder zeigen könne.

Personell wird sich bis zum Ende der Wechselfrist am 31. Januar nichts mehr tun, wie Sportlicher Leiter Schroder betont: „Die Mannschaft ist intakt, die Stimmung gut.“ Man habe sich dem Funktionär zufolge sogar den „Luxus“ leisten können, zwei Spielern, die sich selbst angeboten hatten (einer aus der Regional-, einer aus der Bayernliga), abzusagen. „Das war kein Thema für uns. Wir haben einen starken Kader mit einer guten Mischung aus routinierten Spielern und Talenten.“ Schroder, selbst lange Jahre Trainer im gehobenen Amateurbereich, weiß, dass zum Erreichen von Platz eins oder zwei aber mehr dazugehört. „Dazu braucht es natürlich auch das nötige Glück.“

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