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Regionalliga Bayern
12.09.2021

Der TSV Rain gibt die rote Laterne in der Regionalliga ab

Marko Cosic, Abdel Abou-Khalil, Dominik Bobinger und Stefan Müller (von links) bejubeln das 1:0 des TSV Rain in Eichstätt.
Foto: Gerd Jung

Mit einem 1:0-Auswärtssieg beim VfB Eichstätt klettert der TSV Rain im Tabellenkeller. Gefreut wird sich aber nur kurz: Am Dienstag geht es schon wieder weiter.

Dass noch nichts verloren ist, hatten die Verantwortlichen des TSV Rain immer wieder betont. Nach dem 1:0-Erfolg der Rot-Weißen im benachbarten Eichstätt gilt das nun auch umgekehrt: Gewonnen ist noch lange nichts.

Dank eines Eichstätter Eigentors in der Schlussviertelstunde und den damit verbundenen drei Punkten ist Rain auf den 18. Platz geklettert, hat zum ersten Mal in dieser Saison die rote Laterne abgegeben. „Wir haben uns natürlich kurz gefreut“, sagt Trainer Christian Krzyzanowski. „Aber im Training am Sonntagmorgen ging der Fokus gleich wieder auf die nächste Woche.“ Schon am Dienstag muss Rain wieder ran, beim Heimspiel kommt Aufsteiger Eltersdorf an den Lech. Der liegt derzeit nur einen Platz vorm TSV – die nächste Gelegenheit also, sich in der Tabelle nach vorne zu kämpfen. Das wäre auch weiter nötig: Nach wie vor liegt Rain auf einem Abstiegsplatz.

Regionalliga Bayern: Der TSV Rain schlägt den VfB Eichstätt mit 1:0

Gegenüber dem emotionalen Auftritt beim Totopokalspiel am Dienstag wechselte Krzyzanowski in Eichstätt sein Team kräftig durch, auf fünf Positionen nahm er in der Startelf Veränderungen vor. Nach zähem Beginn und einsetzendem, teils heftigen Regen, nahm das Spiel langsam Fahrt auf. In der 20. Minute der erste Aufreger vor dem TSV-Tor: Fabio Pirner zog aus elf Metern ab und prüfte Kevin Schmidt im Rainer Tor, der mit einer Glanzparade seinen Kasten sauber hielt.

Engagiert und intensiv wurde die Partie von beiden Teams weitergeführt. Auch die im schwarzen Auswärtsdress gekleideten Gäste kamen zu ihrer Großchance (31.) durch Jonas Greppmeir, der aus drei Metern am Eichstätter Schlussmann Felix Junghan scheiterte, den Abpraller klärte auf der Linie im letzten Moment Teoman Akmestanli. Sechs Minuten vor der Pause schoss noch Semir Gracic einen Freistoß aus 18 Meter knapp neben dem linken Pfosten ins Aus. Die Blumenstädter hatten im ersten Abschnitt die besseren Chancen, ohne zwingend zu sein. Folgerichtig wechselte man die Seiten torlos.

Ein Eigentor entscheidet das Spiel in Eichstätt zu Gunsten des TSV Rain

Intensiv ging es auch in der zweiten Halbzeit weiter. Auf nassem, tiefem Boden steckte keine Mannschaft zurück, das Nachbarschaftsduell wollte jeder gewinnen. Folgerichtig musste Schiedsrichter Schreiner fünf gelbe Karten verteilen, unter anderem für den Wemdinger Jonas Halbmeyer, der im Sommer aus Nördlingen nach Eichstätt gewechselt war. Die Gäste standen weiterhin hinten gut und machten es den gegnerischen Stürmern schwer. Phlilipp Federl hatte nach 65 Minuten die Führung für die Hausherren auf dem Fuß, klasse angespielt scheiterte er frei an Schmidt. Zwei Minuten später segelte ein hoher Ball von Akmestanli nur knapp am Rainer Kasten vorbei. Die Gäste kamen nur noch sporadisch in die gegnerische Hälfte – doch dieses eine Mal sollte reichen.

Elf Minuten vor Spielende Freistoß für die Tillystädter durch Marko Cosic. Aus 30 Meter zirkelte er den Ball ins Zentrum. wo Johannes Kraus ins eigene Tor verlängert. Die Gastgeber versuchten in der Schlussphase mit allen Mitteln, die drohende Niederlage abzuwenden, konnten aber die gut stehende Abwehr nicht mehr in Verlegenheit bringen. (mit cup)

VfB EichstättTSV Rain 0:1 (0:0)

Eichstätt Junghan – Kraus, Lamprecht, Waffler, Akmestanli – Federl, Halbmeyer (80. Cinar), Pirner (90. Selz) – N´gatie (76. Neumayer), Kügel, Heinloth (76. Stoßberger) – Trainer: Mattes

Rain Schmidt – Mehl, Gracic, Gerlspeck, Bobinger – Schröder, S. Müller, Kurtishaj (75. Krabler) – Greppmeir (58. Abou Khalil) (90. Lopez Guerena), Cosic (86. Königsdorfer), Härtel (82. Bischofberger) – Trainer: Krzyzanowski

Schiedsrichter Schreiner (Pfarrkirchen) Zuschauer 480 Gelb N’Gatie, Lamprecht, Halbmeyer, Heinloth, Stoßberger – Schröder, Bischofberger

Tor 0:1 Kraus (78. Eigentor)

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