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DZ-Fußball-Nachlese

18.09.2012

Reihen lichten sich beim Spitzenreiter

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Bild: AZ-Grafik

Kreisligist SpVgg Altisheim stehen nur noch 13 Spieler zur Verfügung. Beim TSV Monheim wird Trainer Franz Lindner von einem Duo ersetzt

Donauwörth Die Stimmungslage bei der SpVgg Altisheim-Leitheim könnte derzeit eigentlich bestens sein. Nach dem 6:0-Kantersieg im Spitzenspiel gegen Maihingen stürmte man an die Spitze der Kreisliga Nord. Aus fünf Spielen steht die stolze Bilanz von elf Punkten und 14:2-Toren zu Buche. „Es darf jetzt aber überhaupt nichts mehr passieren“, meint allerdings ein angesichts der personellen Lage spürbar bedrückter Spartenleiter Harry Seuberth. Für die erste Mannschaft stehen momentan nur „maximal zwölf bis 13 Spieler zur Verfügung“. Sechs Stammkräfte fallen als Langzeitverletzte dauerhaft aus und werden erst im Jahr 2013 wieder auf dem Platz stehen können. „Uns ist die gesamte Abwehr weggebrochen“, berichtet Seuberth, denn bei allen Ausfällen handelt es sich um wichtige Kräfte für die Defensive. „Wir wollen aber nicht jammern“, meint der Spartenleiter mit Blick auf die Tabelle. Denn: „Wir haben immer noch eine schlagkräftige Truppe, die tollen Fußball spielt.“ Dazu sei der Zusammenhalt durch die Verletzungsmisere noch stärker geworden. Mit einem kompletten Kader könnte man wesentlich offener in Richtung Aufstieg argumentieren, meint Seuberth. Aber auch so werde das Team von Trainer Harry Grimm wohl weiter eine gute Rolle spielen, vermutet er. Doch selbst das 6:0 gegen Maihingen konnte am Sonntagabend nicht unbeschwert gefeiert werden: Bei seinem Tor zum 5:0 zog sich nämlich Martin Knechtel einen Innen- und Kreuzbandriss zu, was praktisch das frühzeitige Saisonende bedeutet. „Das hat die Stimmung natürlich brutal gedrückt“, so Seuberth. (unf)

TSV Monheim mit neuem Trainerduo

Am vergangenen Wochenende hatte der TSV Monheim in der Kreisklasse Nord II spielfrei. Ruhig ging es zuletzt am Sportgelände am Mandele trotzdem nicht zu. Nach dem verkorksten Saisonstart mit nur einem Punkt aus vier Spielen hatte der erst zu Saisonbeginn neu verpflichtete Trainer Franz Lindner seinen Rücktritt erklärt. Von TSV-Seite wurde jedoch schnell reagiert und bei einer extra einberufenen abendlichen Sitzung präsentierte man dem Team das neue Trainer-Duo: Zumindest bis zur Winterpause übernehmen Andreas Pelzer und Andreas Seifert die sportliche Führung. Für den Sportlichen Leiter Matthias Streczelcyk war klar, dass eine interne Lösung gefunden werden musste: „Uns war wichtig, dass ein neuer Trainer mit der Mannschaft und den Gegebenheiten vertraut ist. Somit waren Pelzer und Seifert natürlich erste Wahl. Für Seifert ist es bereits die dritte Amtszeit als Trainer und er ist tief mit dem TSV verwurzelt. Pelzer hat als Neuzugang von Beginn an Verantwortung innerhalb der Mannschaft übernommen und ist mit seiner Erfahrung natürlich ebenfalls bestens geeignet.“ Pelzer ist zwar erst seit einem halben Jahr für die Monheimer am Ball, bewies dabei aber sein Können und soll mit seiner Erfahrung und spielerischen Klasse der jungen Mannschaft Stabilität verleihen. „Franz Lindner hat eine intakte Mannschaft mit enormem Potenzial übergeben. Nur konnten wir dieses in den ersten Partien nicht auf dem Platz umsetzen. Jetzt gilt es, an den positiven Ansätzen anzuknüpfen und Fehler auszumerzen. Ziel muss es sein, das Selbstvertrauen der Mannschaft wieder herzustellen und uns aus dem Tabellenkeller zu kämpfen“, so Pelzer. Zur Seite steht ihm mit Andreas Seifert ein echtes TSV-Urgestein. „Meine Erwartungen gehen dahin, dass kurzfristig wieder Leben und positive Stimmung in die Mannschaft kommt“, so Seiferts Hoffnungen. Eine erste Bewährungsprobe für das neue Trainer-Duo steht am kommenden Sonntag an, wenn beim nächsten Heimspiel der TSV Gundelsheim zum Derby gastiert. „Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung der Monheimer Fans, damit wir gemeinsam da unten rauskommen“, appelliert Seifert. (unf/cat)

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Sportgericht wartet auf Schiedsrichtermeldung

Die unschönen Szenen, die es am Vorsonntag nach dem Schlusspfiff der B-Klassen-Begegnung TSV Harburg II gegen Fatih Spor Bäumenheim (1:1) gegeben hat, werden möglicherweise nun doch noch ein sportgerichtliches Nachspiel haben. Schiedsrichter Günter Bissinger (SV Großsorheim) hat jedenfalls eine Meldung ans Sportgericht gegeben, wie dessen Vorsitzender Harald Schnitzlein gestern gegenüber der DZ bestätigte. Er hat nun die beiden Vereine um eine Beurteilung der Vorfälle gegeben. Dann will er entscheiden, ob es zu einem Verfahren kommt. Was den Spielabbruch der A-Klassen-Partie des TKSV Donauwörth in Wechingen anbelangt, wartet der Sportgerichts-Chef unterdessen immer noch auf eine Meldung des Schiedsrichters Karl Hahn (Großelfingen). Er hatte das Spiel in der 40. Minute beim Stande von 3:1 für die Heimelf abgepfiffen, nachdem er sich bedroht gefühlt habe, wie er sagte. Auch der notwendige Spielgerichtsbogen ist bei Harald Schnitzlein noch nicht eingegangen. Ihm liegt lediglich eine „vorübergehende Stellungnahme“ des TKSV vor. (bih)

FC Marxheim/Gansheim sieht Silberstreif am Horizont

Fünf Niederlagen und zwei Tore – das ist die Bilanz des zum Saisonstart in der B-Klasse Nord als Aufstiegsaspirant gehandelten FC Marxheim/Gansheim nach fünf Spieltagen. „Die Talfahrt wäre beinahe gegen Spitzenreiter Hausen/Schopflohe gestoppt worden“, ärgert sich Vize-Vorsitzender Helmut Zastrow. Am Ende musste sich das Team von Trainer Klaus Barra mit 0:1 geschlagen geben. „Der Trainer sitzt ganz fest im Sattel“, beugt Zastrow jeglicher Spekulation vor. Besserung scheint nämlich in Sicht: Der Übungsleiter kann nämlich wieder auf die Stuber-Brüder und Andreas Rödl zurückgreifen, die ihre Verletzungen auskuriert haben. Das mache Hoffnung. „Es ist wie eine Seuche“, meint Zastrow, der einräumt, dass man das Saisonziel, „vorne mitzumischen“, kaum mehr wird erreichen können. Zastrows Sohn Felix, in der Vorsaison Garant für eine gute Trefferausbeute, fällt vermutlich bis Weihnachten aus. Er hat nun noch vier Wochen Sportverbot und kann erst danach wieder ins Training einsteigen. Panik herrsche angesichts des letzten Platzes nicht, „zumal wir einen Silberstreif am Horizont sehen“. (bih)

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Bilder von Spielen am Wochenende

donauwoerther-zeitung.de/bilder

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