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KreisligaNord

06.08.2018

Riedlingen bejubelt den Derby-Sieg

Jubel aufseiten der SpVgg Riedlingen (weiße Trikots), lange Gesichter dagegen beim SV Wörnitzstein-Berg: Der Aufsteiger gewann zum Saisonaufakt der Kreisliga Nord gegen den früheren Bezirksligisten mit 2:1. Über 500 Zuschauer wollten das Donauwörther Derby sehen.
Bild: Szilvia Izsó

Mehr als 500 Zuschauer sehen den 2:1-Erfolg der Spielvereinigung gegen den Ex-Bezirksligisten Wörnitzstein. Altisheim verliert klar, Mertingen holt auswärts drei Punkte

Die neue Nummer eins in Donauwörth ist die Spielvereinigung Riedlingen – zumindest setzte sich die Elf von Spielertrainer Michael Jenuwein im Auftaktspiel der Kreisliga Nord mit 2:1 gegen den Stadtrivalen und Bezirksliga-Absteiger SV Wörnitzstein-Berg mit 2:1 durch. Auch der FC Mertingen feierte einen gelungenen Start, während Altisheim nach einer komplett verschlafenen ersten Halbzeit verlor.

(2:0). Donauwörth hat nach zehn Jahren wieder „sein Derby“ erlebt. Bei der Saisonauftaktbegegnung sprach Oberbürgermeister Armin Neudert die einleitenden Grußworte. Gehören zu so einem Lokalduell auch aggressive Stimmung oder üble Fouls? Nichts von alledem. Es begegneten sich zwei Teams auf Augenhöhe mit hohem Respekt und Fairness. Auch auf den gut gefüllten Rängen vor über 500 Zuschauern war ein freundschaftlicher Umgang zu erkennen. Das Spiel ist jedoch relativ schnell erzählt und mit Fußballweisheiten gespickt. „Machst du deine Chancen nicht rein, wird sich das rächen.“ Und: „Wer mehr Tore schießt, gewinnt das Spiel.“ Genau diese Floskeln musste Bernd Taglieber an der Außenlinie der Wörnitzsteiner miterleben. Nach einer 15-minütigen Phase des Abtastens übernahm sein Team das Spiel, verpasste aber mit einer hochkarätigen Doppelchance von Dominik Marks und Maximilian Bschor die Führung (16.). Riedlingen besann sich immer mehr auf seine Defensivqualitäten, während die Gäste munter ihre Chancen vergaben. Die spielentscheidende Idee hatte Riedlingens Neuzugang Kevin Thiel: Mit seinem Diagonalball auf Michael Jenuwein (35.) leitete er den Sieg ein. Jenuwein setzte sich dann an der Strafraumkante in seiner unnachahmlichen Art durch und schlenzte den Ball zum überraschenden und umjubelten 1:0 in die lange Ecke. Wörnitzsteins Defensive war nach diesem Schlag noch von der Rolle, als der Ball eine Minute später vor den Beinen von Kevin Kuzner landete, der sich nicht lang bitten ließ und nach einem 20-Meter-Sprint eiskalt gegen Wörnitzsteins Torwart Martin Müller zum 2:0 einschob. Vor dem Wechsel parierte auf der anderen Seite Keeper Tobias Behlau klasse gegen Marks per Fuß. Auch in der zweiten Halbzeit reichten die Chancen der Gäste nicht aus, um das Spiel zu drehen. Einzig Konstantin Böhm verkürzte noch auf 2:1 (63.), zugleich der Endstand. (spvgg)

(4:0). Den Auftakt hat man sich in Altisheim anders vorgestellt. Die Männer um Coach Marco Fuchs verloren in Höchstädt aufgrund einer verschlafenen Anfangsphase verdient mit 2:4. In der fünften Minute köpfte Ibrahim Pirincci eine Ecke zum 1:0 ein. Drei Minuten später verwandelte Kapitän Sebastian Wanek einen Freistoß in den Winkel. Kurz darauf eine erste Aktion der Gäste, der Freistoß von Sven Rotzer ging aber flach am kurzen Eck vorbei. Besser machten es die Höchstädter, die einen schnellen Spielzug in Person von Johannes Bußhardt zum 3:0 verwerteten (18.). Von Altisheim war bis dato kaum etwas zu sehen. Die endgültige Entscheidung folgte in der 38. Minute, als Jakob Grimm einen Konter zum 4:0 abschloss. Im zweiten Durchgang plätscherte die Partie vor sich hin, Altisheim war bemüht, Höchstädt machte nicht mehr als nötig. In der 70. Minute wurde Gästestürmer Daniel Deininger im Strafraum gefoult und der Schiri zeigte auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß konnte Matthias Huber im Tor der Höchstädter noch parieren, gegen den anschließenden Kopfball von Nicolas Steidle war er allerdings machtlos. In der 85. Minute stellte Rotzer nach einer tollen Einzelaktion den Endstand her. (dz)

(0:2). Der FC Mertingen hat unter Neu-Trainer Bernhard Schuster einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt. Bereits nach 26 Minuten führten die Gäste mit 2:0. Der Anschlusstreffer für die Gastgeber kam zu spät, erst in der Schlussphase verwandelte Johannes Heindl einen Foulelfmeter. Im ersten Abschnitt war Mertingen tonangebend und ging folgerichtig bereits nach zehn Minuten durch Tobias Mauch in Führung. Der zweite Meitinger Treffer fiel über die linke Seite. Eine Hereingabe wurde für Stefan Spingler aufgelegt, der trocken abschloss – 0:2. Nach dem Wechsel hatte Mertingen zwei gute Gelegenheiten, um den Sack zuzumachen, vergab aber. Dann kam auch der TSV Unterthürheim zu Möglichkeiten. Thomas Mair scheiterte allein vor dem Tor. Nach dem Platzverweis gegen Mertingens Sebastian Schroll in der 77. Minute drängte Unterthürheim, Spielertrainer Christoph Wirth hatte in einer Szene allerdings Pech. Kurz vor Schluss erlief Johannes Heindl einen verunglückten Rückpass, wurde aber von Torwart Adrian Grebien gelegt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Heindl selbst. Doch das war zu spät für den TSV, der FCM nahm die Punkte mit. (dolls)

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