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Segelfliegen

13.06.2018

Senger fliegt am energiesparendsten

Mit einem prüfenden Blick in den Himmel bereitet sich SFG-Pilot Stefan Senger auf den Start mit seinem Elektro-Segler „Antares“ vor.
Bild: Monika Senger

Ein Pilot der SFG Donauwörth-Monheim gewinnt beim Green Speed Cup.In der Bundesliga macht dem Club allerdings eine Regeländerung zu schaffen.

Donauwörth-Zirgesheim Energiesparendes Fliegen steht im Mittelpunkt des Flug-Wettbewerbs „Green Speed Cup“. Stefan Senger von der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim holte am vergangenen Wochenende in der Elektroklasse den Sieg.

Beim Green Speed Cup, in der Nähe von Berlin ausgetragen wurde, geht es anders als bei anderen Flugwettbewerben nicht um Geschwindigkeit oder um die weiteste Strecke. Ziel ist es vielmehr, auf einer vorgegebenen Flugstrecke das beste Verhältnis von Geschwindigkeit zu verbrauchter Energie zu erzielen.

Für SFG-Pilot Stefan Senger ist energieeffizientes Fliegen schon lange ein Anliegen. Er besitzt als einer von wenigen Piloten in Deutschland ein Segelflugzeug mit Elektromotor, die „Antares“. Damit kann das Flugzeug aus eigenem Antrieb starten, später wird der elektrogetriebene Propeller eingeklappt und das Flugzeug ist als Segler unterwegs. Rund 3000 Meter hoch könnte Senger mit der „Antares“ steigen, bis die in den Tragflächen verbauten Akkus wieder an die Steckdose müssen.

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In Strausberg traten neben der „Antares“ weitere Motorsegler und Motorflugzeuge an. Die zwei vorgegebenen Wertungsstrecken über 330 und 380 Kilometer sollten mit möglichst wenig Energieeinsatz absolviert werden - die Piloten mussten also auch die Vorteile von Rückenwind oder thermischen Aufwinden nutzen.

Mit einer Motorlaufzeit von lediglich fünf Minuten pro Wettbewerbsflug und Durchschnittsgeschwindigkeiten von rund 100 Stundenkilometern holte Senger den Sieg in der Elektro-Klasse sowie in der Gesamtwertung aus Elektro- und Verbrennerklasse.

Sengers schnellster energiearmer Flug ging auch die Wertung der achten Runde der Segelflug-Bundesliga mit ein. Gemeinsam mit David Bauder, der bei schwierigem Wetter vom Stillberghof aus startete, holte er jedoch nicht mehr als einen Ehrenpunkt – der Flug eines dritten Piloten wurde aufgrund einer Änderung im Bundesliga-Reglement nicht gewertet. Seit dieser Saison werden nur Flüge gewertet, die innerhalb eines Radius von 15 Kilometern um den Startflugplatz enden. In der Tabelle liegt der Verein jetzt auf Rang zwölf.

Die Bundesliga-Tabelle nach 8 von 19 Runden:

1. LSR Aalen (BW) 117 Punkte

2. LSG Bayreuth (BY) 115

3. AC Lichtenfels (BY) 110

9. LSV Burgdorf (NI) 71

10. FLG Blaubeuren (BW) 67

11. SFZ Königsdorf (BY) 64

12. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 61

13. AC Nastätten (RP) 55

14. FV Celle (NI) 55

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