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DKMS

16.02.2018

Sie geben Krebskranken neue Hoffnung

Julia Bergdolt ist mögliche Lebensretterin für einen 21-Jährigen.
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Julia Bergdolt ist mögliche Lebensretterin für einen 21-Jährigen.
Bild: Kilian

Zwei junge Menschen aus dem Donau-Ries-Kreis spenden Stammzellen.

Kaisheim/ Mönchsdeggingen Vor der Typisierungsaktion in Huisheim meldet die DKMS, dass zwei junge Leute aus dem Donau-Ries-Kreis Stammzellen für Leukämiekranke gespendet haben. Die haben nun die Chance auf ein neues Leben.

Julia Bergdolt aus Mönchsdeggingen und Manuel Lösch aus Kaisheim hatten sich bereits vor ein paar Jahren im Rahmen der Aktion „DKMS-Fußballhelden“ per Wangenabstrich in die weltweite Datei aufnehmen lassen – Julia Bergdolt als Fußballerin beim TSV Mönchsdeggingen und Manuel Lösch als Schiedsrichter der Gruppe Nordschwaben.

Nun bekamen beide die Nachricht, dass sie als genetischer Zwilling für eine Spende infrage kommen. Mitte Januar war es im Klinikum Nürnberg dann soweit.

Bei Julia Bergdolt wurden die nötigen blutbildenden Stammzellen mit einer Punktionsnadel aus dem Beckenknochen entnommen. Die Spenderin betont laut DKMS, dass die Knochenmarkspende nichts mit der Wirbelsäule zu tun hat. Der Arbeitgeber stellte die Erzieherin gerne für die Aktion frei. Der Beutel mit den Stammzellen ging nach Amerika und war für einen 21-Jährigen bestimmt.

Manuel Lösch entschied sich für eine periphere Spende aus dem Blut. Dabei wurden überschüssige blutbildende Stammzellen aus dem Blut gefiltert. Mit kleinen Spritzen mit einem Medikament war die Stammzellbildung bei dem Student zuvor stimuliert worden. Nach fünf Stunden waren in der Klinik genügend Zellen im Beutel und konnten mit einem Kurier nach Italien gebracht werden. Empfänger war ein 61-Jähriger. (dz)

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