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Fußball

07.10.2020

So bewertet der Trainer des TSV Rain die Pleite im Ligapokal 

Alexander Käs, Trainer des Regionalligisten TSV Rain, erwartet mit seiner Mannschaft am Samstag den FC Memmingen.
Bild: Szilvia Izsó

Plus Beim TSV Rain ärgert man sich über die 0:1-Pokalpleite in Memmingen. Der Fokus liegt allerdings klar auf dem Ligaduell der beiden Teams am Samstag.

Natürlich ärgert ihn die Niederlage, auch noch am Tag danach. Schließlich sei man an einem Wochentag um 15 Uhr losgefahren, daheim in Rain war man erst wieder gegen Mitternacht. „Da ist doch klar, dass wir auch was mitnehmen und nicht nur eine Spazierfahrt machen wollten“, sagt Alexander Käs, Trainer des TSV Rain. Ein unmotivierter Ausflug seiner Mannen sei es auch keiner gewesen, von Erfolg gekrönt war er aber nicht.

Beim angesprochenen Spiel handelte es sich nicht um eine Partie in der Regionalliga, sondern um den zweiten Auftritt der Tillystädter im neu geschaffenen Ligapokal. Dort kassierte der TSV am Dienstagabend eine 0:1-Niederlage beim FC Memmingen. Das einzige Tor vor rund 190 Zuschauern erzielte Nico Fundel kurz nach dem Seitenwechsel. Damit steht Rain nach zwei Pokalspielen bei einem Punkt auf dem dritten und letzten Rang in der Gruppe Südwest hinter Memmingen (zwei Punkte) und dem FV Illertissen (vier).

Der TSV Rain und der FC Memmingen spielen gegen den Abstieg

Wie es der Zufall oder eher der Spielplan will, stehen sich Memmingen und der TSV am Samstag bereits wieder gegenüber – dann in Rain und dann geht es auch um Punkte für das Regionalligaklassement. „Die kommende Begegnung hat schon einen höheren Stellenwert“, gibt Käs unumwunden zu. Der FC Memmingen dürfte ähnlich denken. Schließlich befinden sich beide Vereine im unteren Tabellendrittel. Die Allgäuer belegen derzeit mit 19 Zählern Rang 16, der am Ende die Abstiegsrelegation bedeuten würde. Rain hat 24 Punkte auf der Habenseite, allerdings schon zwei Partien mehr absolviert als der FCM. Schon alleine diese Konstellation verspricht Brisanz für das erste Pflichtspiel im Georg-Weber-Stadion seit Ende November 2019.

Alexander Käs verlangt von seiner Elf am Samstag jedenfalls eine Leistungssteigerung. Gerade in der Offensive habe man am Dienstag nicht viel zustandegebracht. „Da müssen wir kreativer werden. Auch beim Ligaspiel in Schalding am Wochenende hatten wir nicht die großen Chancen“, so der Coach. Da aber auch die Memminger nicht allzu oft gefährlich in Erscheinung getreten seien, war die Pokalpartie für Käs eher „ein typisches Null-zu-null-Spiel“, wobei das Gesamtniveau auch eher überschaubar gewesen sei.

Beim FC Memmingen spielt ein ehemaliger Bundesligaprofi

Für das zweite Duell binnen fünf Tagen dürften in der Rainer Startformation einige Wechsel anstehen. „Wir werden vermutlich ein bisschen was ändern. Das ist aber nicht nur leistungsbedingt zu sehen. Wir kommen aus einer langen Pause, jetzt ist gleich eine Englische Woche – da geht es vor allem auch darum, wieder eine frische und fitte Mannschaft auf den Platz zu bekommen“, erklärt der TSV-Trainer.

Ein Hauptaugenmerk werden die Rainer, wie schon am Dienstag, auf Timo Gebhart legen müssen. Der ehemalige Bundesligaspieler (früher unter anderem beim TSV 1860 München, VfB Stuttgart oder 1. FC Nürnberg) hat kürzlich bei seinem Heimatverein FC Memmingen angeheuert und ist dort schon zum Dreh- und Angelpunkt worden. Auch am Dienstag stand der 31-Jährige auf dem Rasen. „Man hat schon gesehen, dass er ein richtig geiler Kicker ist, für diese Liga ein absoluter Ausnahmespieler“, berichtet Käs. Gebhart könne mit seinen individuellen Fähigkeiten ein Spiel alleine entscheiden. „Aber wir haben im Pokalspiel gegen ihn gut verteidigt. Das muss uns natürlich am Samstag noch einmal gelingen“, weiß der TSV-Coach.

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