Schießen-Bayernliga

10.11.2017

Spannung bei Gemütlichkeit

Beim Sieg von Gemütlichkeit Mertingen über Großaitingen gewann auch Andre Sauter sein Duell. Mertingen liegt aktuell in der Bayernligatabelle auf Rang fünf.

Mertingens Luftgewehrteam bezwingt Großaitingen denkbar knapp. Den entscheidenden Punkt holt ein Mann, der eigentlich der „Zweiten“ angehört. Staudheim verliert

Die Luftgewehrmannschaften der Bayernliga Süd-West haben ihren dritten Wettkampftag absolviert. Dabei feierte Gütlichkeit Mertingen beim schon zweiten Heimwettkampf der noch jungen Saison einen Sieg bei einer Niederlage, während Winterlust Staudheim zwei Pleiten hinnehmen musste – und das trotz zweimaligem Vorsprung in der Gesamtringzahl. In der Tabelle belegen die Teams aus dem DZ-Gebiet damit die Ränge fünf (Mertingen, 6:6 Punkte) und sechs (Staudheim, 4:8), was aktuell für beide den Klassenerhalt bedeuten würde.

1:4 (1921:1955). Mertingen trat mit Rene Heinloth, Stammschütze der Zweiten Luftgewehrmannschaft, auf Platz fünf im Gepäck an. Barbara Riedel und Verena Schröttle mussten beide pausieren, weil sie an einem Lehrgang teilnahmen. Davon kehrte Verena Schröttle mit dem frisch bestandenen Trainerschein C in der Tasche gerade noch rechtzeitig zurück. Gegen die überaus starken Dießener hatten die Gastgeber aber kaum eine reelle Chance. Stephan Sanktjohanser (397 Ringe), Maximilian Ulbrich (396), Johannes Ulbrich (391) und Eva-Maria Stainer (381) ließen ihren Mertinger Gegnern Thomas Muxel (393), Marie-Christin Thurner (381), Maria-Theresia Eckert (381) und Andre Sauter (382) – zugegebenermaßen alle nicht in Bestform – weit hinter sich. Heinloth verbuchte den einzigen Punkt des Wettkampfes für Mertingen. Dabei lieferte er sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem Gegner Alexander Reiner. Beide schossen zeitgleich Ring um Ring, immer dicht aneinander, bis Heinloth den Wettkampf schließlich mit 384:381 Ringen für sich entscheiden konnte.

II 3:2 (1918:1915). Auch im Wettkampf am Nachmittag gegen Großaitingen machte Heinloth es mehr als spannend. Muxel und Sauter hatten ihre Kämpfe bereits mit 390 und 391 Ringen für sich entschieden. Thurner versagten im wahrsten Sinne des Wortes in letzter Minute die Nerven: Sie blieb trotz höchster Anstrengung zwei Ringe hinter ihrem Gegner Franz Kächele zurück. Eckert konnte ihre Serien zwar im Laufe des Wettkampfes kontinuierlich und souverän (89-91-93-97) steigern, verlor jedoch trotzdem gegen Florian Drexel (387). Nun lag es also erneut an Heinloth: Er nutze die vorgegebene Schießzeit von 50 Minuten bis auf die letzte aus, beendete seine vierte Serie mit einem Zehner, erreichte insgesamt 381 Ringe und holte somit den dritten Punkt und den Sieg für Mertingen. (dz)

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(1925:1934). Jürgen Herde zeigte, dass er sich vor keinem Favoriten zu verstecken braucht. Er brillierte mit 391 Ringen. Dagegen war seine Gegnerin machtlos (386). Auch Stefan Lindel auf Position vier schoss gut. Mit 388 Ringen konnte auch er seinen Punkt gewinnen. Martina Lindel kam auf 379 Ringe – zwei zu wenig für ihren Gegner. Sandra Specht und Markus Dietmayr auf den Spitzenpositionen legten einen ordentlichen Wettkampf hin (beide 388). Gesamt hatte Staudheim somit 1934 Ringe auf dem Konto – das bis jetzt beste Bayernligaergebnis der noch jungen Saison. Doch das alles half nichts: Die Positionen eins und zwei von Steinbach schossen 390 und 392 Ringe.

– Winterlust Staudheim 3:2 (1921:1929). Die 388 Ringe von Herde genügten wieder zum Einzelpunkt gegen 379 seiner Gegnerin. Und auch Stefan Lindel holte seinen zweiten Einzelpunkt (385:374) von Philipp Rosenbauer. Martina Lindel (379) musste ihren Punkt gegen 384 ihres Gegners abgeben. Dietmayr auf Position zwei (388) wiederholte sein Ergebnis vom Wettkampf zuvor. Doch sein Gegner holte sich mit vier Mal 98 Ringen den Einzelpunkt. Specht konnte sich zum Vormittag um einen Ring steigern. Doch dies reichte nicht, um den Schützen der HSG in Schach zu halten (392). (lin)

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