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Nachlese

27.05.2015

Stadt ehrt die Meister-Mannschaft

Als Zeichen seiner „Regentschaft“ über die Torjäger in der Bayernliga Süd verlieh Geschäftsstellenleiter Sepp Meier (links) auf der Rainer Meisterfeier Sebastian Kinzel eine Wurstkette. Ob Kinzel auch in der kommenden Saison in der Tillystadt spielt, ist offen. Höherklassige Vereine haben Interesse, unter anderem soll es sich dabei um den TSV 1860 München handeln.
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Als Zeichen seiner „Regentschaft“ über die Torjäger in der Bayernliga Süd verlieh Geschäftsstellenleiter Sepp Meier (links) auf der Rainer Meisterfeier Sebastian Kinzel eine Wurstkette. Ob Kinzel auch in der kommenden Saison in der Tillystadt spielt, ist offen. Höherklassige Vereine haben Interesse, unter anderem soll es sich dabei um den TSV 1860 München handeln.
Bild: TSV Rain

Die Fußballer des künftigen Regionalligisten TSV Rain tragen sich in das Goldene Buch ein. Zwei Spieler verlassen den Verein, die Zukunft von Sebastian Kinzel ist weiter offen

„Heute können wir mit Recht stolz sein auf die erste Mannschaft unseres TSV Rain, die den Meistertitel in der Bayernliga errungen hat und damit sofort wieder in die Regionalliga aufsteigt“, sagte Bürgermeister Gerhard Martin bei einem festlichen Empfang im Bayertorsaal. Er gratulierte dem Team, das er als „das sportliche Aushängeschild unserer Stadt“ bezeichnete, aber auch Trainer Jürgen Steib, Kapitän Sebastian Mitterhuber, den vielen Ehrenamtlichen, Abteilungsleiter Erhard Sandmeir, dem TSV-Vorstand und den Sponsoren, speziell dem Hauptsponsor Dehner. „Viele leisteten ihren Beitrag zu diesem stolzen sportlichen Erfolg“, betonte er. „Wir sind alle stolz auf die geschlossene Mannschaftsleistung, die zu diesem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte geführt hat“, erklärte auch TSV-Vorsitzender Hans Ruf. Anton Fuchs, Vorsitzender der Marketing-Gesellschaft, stellte den anwesenden Ehrengästen die 22 Spieler der Mannschaft vor und bedankte sich beim sportbegeisterten Bürgermeister und dem gleichermaßen sportbegeisterten Stadtratsgremium sowie bei allen Sponsoren, speziell bei den Firmen Dehner und Zott. Dehner-Geschäftsführer Dr. Hansjörg Flassak gratulierte „zur tollen Leistung, was natürlich auch den Sponsor freut.“ Zweiter Bürgermeister Leo Meier gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der gute Teamgeist auch weiterhin anhalten möge. Dann trugen sich alle Anwesenden ins Goldene Buch der Stadt Rain ein und versammelten sich anschließend auf dem Balkon zu einem Erinnerungsfoto. (ma)

Schuster und Schröttle gehen in die Landesliga

Derweil wurde bekannt, dass zwei Akteure den TSV Rain im Sommer verlassen werden. Matthias Schuster – der 19-Jährige war vor der soeben beendeten Spielzeit vom TSV Aindling nach Rain gewechselt und brachte es dort auf fünf Einsätze in der Bayernliga – geht zum TSV Meitingen, der als souveräner Meister der Bezirksliga Nord in die Landesliga aufgestiegen ist. Schuster wird damit auch weiterhin mit Simon Schröttle, 22, zusammenspielen, der ebenfalls nach Meitingen wechselt. Nachdem Schröttle in der Regionalliga-Abstiegssaison noch 19 Mal für die Rainer „Erste“ aufgelaufen war, kam er in dieser Saison überwiegend in der U23 in der Bezirksliga zum Einsatz. (mwe)

Wechselt der Torjäger vom Lech an die Isar?

Einen gültigen Vertrag bis Juni 2016 bei den Tillystädtern hat Sebastian Kinzel. Der 26-Jährige war mit seinen unglaublichen 51 Treffern in 35 Spielen einer der Garanten für den Wiederaufstieg in die vierthöchste deutsche Fußball-Liga. Dass diese Quote höherklassige Vereine auf den Plan ruft, ist wenig überraschend. Es gibt Angebote aus der Zweiten und Dritten Liga, sagt Kinzel. Beim Spitzenspiel gegen Pipinsried Ende April (2:2) war Thorsten Fröhling, Cheftrainer des TSV 1860 München, einer der 1200 Zuschauer im Georg-Weber-Stadion. Dort sah er einen Kinzel-Treffer per Elfmeter. Die „Löwen“ gelten als interessiert, allerdings ist noch unklar, in welcher Liga 1860 in der kommenden Saison aufläuft. Die Münchner müssen in der Relegation gegen Holstein Kiel ran, nur der Sieger nach Hin- und Rückspiel darf künftig in Liga zwei antreten. Verschiedene Zeitungen aus der Landeshauptstadt hatten schon berichtet, Kinzel würde Rain nur bei einem „Granatenangebot“ verlassen. Aber ob die „Löwen“ bei einem Abstieg ein solches abgeben können? (mwe)

Niederlagenserie besiegelt den Tapfheimer Abstieg

„Der Stachel sitzt noch tief“, Simon Straß, Spartenleiter beim SC Tapfheim, hatte auch gestern noch mit dem Abstieg seines Teams aus der Kreisklasse Nord II zu knabbern. Durch das 0:5 auf eigener Anlage gegen den TSV Bissingen sowie die gleichzeitigen Punktgewinne des TSV Bäumenheim und des TSV Unterringingen rutschte der SCT noch auf einen direkten Abstiegsplatz. Einige Wochen zuvor sah die Truppe von Spielertrainer Fabian Knötzinger schon fast das rettende Ufer. „Am Ende waren wir einfach zu schlecht und haben nicht mehr gepunktet“, gibt Straß ehrlich zu. Die letzten fünf Spiele im Saisonfinale gingen alle verloren. Die Ursache, dass beim 0:5 gegen Bissingen praktisch gar nichts klappte, sieht Straß in den Köpfen der Spieler. Auch in den unteren Ligen könne Nervosität die Beine lähmen. Zudem geriet der SCT früh in Rückstand und hatte einen an diesem Tag sehr starken Gegner. „Wir werden aber auch wieder aufstehen“, macht Straß dem SCT-Anhang Mut. Nach den bislang geführten Gesprächen wird wohl der Großteil der Mannschaft zusammenbleiben, um in der A-Klasse eine gute Rolle zu spielen. Trotzdem möchte man den Abstieg auch als Chance sehen und die Jugend stärker einbinden, erklärt der Spartenleiter. (unf)

Münster ist heute Abend zum ersten Mal gefordert

Ob der SV Münster in der kommenden Spielzeit weiterhin Kreisklassist ist, entscheidet sich erst in der Relegation. Drei Runden muss der SVM – zum ersten Mal seit über 20 Jahren hat der Verein wieder ein Entscheidungsspiel – erfolgreich gestalten, um in die Kreisliga Ost zurückzukehren. Der Anfang wird heute Abend absolviert, ab 18.30 Uhr tritt die Mannschaft in Inchenhofen gegen den Tabellenzweiten der Kreisklasse Aichach, den FC Gerolsbach, an. (dz)

Wörnitzstein feiert den Sprung in die A-Klasse

Hoffen und Bangen lag am Samstag beim SV Wörnitzstein nah beieinander. Die Mannschaft von Trainer Fabian Härtl gewann zwar gegen Fatih Spor klar mit 6:0, aber erst durch den späten Marxheimer Treffer zum 1:1 gegen Möttingen II war Platz zwei und damit der Aufstieg in die A-Klasse perfekt. „Wir haben vorher gesagt, wir feiern auf jeden Fall – egal, wie es ausgeht“, sagt Vorstandsmitglied Clemens Humbauer. Als dann Gewissheit über Rang zwei herrschte, konnte die Party aber umso ausgelassener beginnen. Man habe vor der Spielzeit den Aufstieg auch als Ziel ausgegeben. Laut Humbauer waren Einstellung, Disziplin und Trainingsfleiß die entscheidenden Faktoren – und die Installation des jungen Coachs Härtl, 23. „Ein entscheidender Baustein“, so der Funktionär. Auf die Frage, wie lange die Aufstiegsfeier gedauert hat, sagt er: „Bei manchen zwei Tage lang.“ (mwe)

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