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Fußball-Kreisklasse Nord II

30.08.2019

TSV Ebermergen: Daniel Bayer hat gut lachen

Nach so viel Arbeit hatte sich Ebermergens Daniel Bayer eine kleine Pause verdient. Er traf gegen Genderkingen zweimal und bereitete ein Tor vor.
Bild: Izsó

Doppelpack des Ebermergeners trägt zum 4:0-Sieg gegen Genderkingen bei. Oberndorf ist beim Top-Spiel in Binswangen chancenlos. Eggelstetten bezwingt Harburg 2:0.

Ausgerechnet im Spitzenspiel bei Tabellenführer TSV Binswangen enttäuschte der bisher so starke VfB Oberndorf und musste eine deutliche 0:3-Niederlage hinnehmen. Besser machte es Aufsteiger TSV Ebermergen, der gegen das weiter punktlose Schlusslicht SV Genderkingen 4:0 gewann und den VfB nun überholt hat. Einen 2:0-Heimerfolg landete der SV Eggelstetten gegen den TSV Harburg, während neben Genderkingen auch der TSV Bäumenheim weiter im Tabellenkeller bleibt. Beim Duell gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt gab es ein 2:4 beim SV Wortelstetten.

SV Eggelstetten – TSV Harburg 2:0 (1:0). Der SVE bestimmte über weite Strecken das Spiel und gewann letztlich verdient mit 2:0. Spieler der Partie aus Sicht der Gastgeber waren Stürmer Arthur Schirner, der beide Treffer erzielte, sowie Torhüter Markus Becht, der in der Schlussphase ein ums andere Mal den Anschlusstreffer verhinderte. Beide Mannschaften agierten von Beginn an offensiv. Die Gäste kamen gleich in der 2. Minute zu einem Pfostentreffer. In der 23. Minute setzte sich Schirner über links gekonnt durch und netzte eiskalt zur Führung ein. In der zweiten Hälfte kontrollierte die Heimelf weiter das Spiel und erhöhte folgerichtig in der 68. Minute – ebenfalls durch Schirner – zum 2:0. Der TSV steckte nicht auf und drückte auf den Anschlusstreffer, doch immer wieder fanden die Gäste ihren Meister im Tor des SVE, Markus Becht. So blieb es beim 2:0-Erfolg. (sve)

TSV Ebermergen – SV Genderkingen 4:0 (4:0). Einen klaren Heimsieg konnte der TSV gegen das Schlusslicht einfahren. In der 10. Minute hatte Dominic Zach noch die Chance zur Führung der Gäste, doch der Ball ging knapp über das Tor. Nur drei Minuten später erzielte Stefan Falch dann das erste Tor für die Hausherren. Die Ebermergener blieben weiter am Drücker. So konnte Fabian Göttler nach Vorbereitung von Daniel Bayer in der 17. Minute die Führung ausbauen. Dann war Bayer selbst binnen zwei Minuten erfolgreich: Zunächst erhöhte er nach einem leicht abgefälschten Freistoß aus 18 Metern auf 3:0, um wenig später nachzulegen. Es dauerte bis zur Mitte der zweiten Hälfte, bis Genderkingen wieder offensiver wurde. Die größte Chance zum Ehrentreffer ergab sich in der 75. Minute, als der Ball zweimal die Latte touchierte. Im weiteren Spielverlauf ergaben sich auf beiden Seiten keine weiteren Torszenen. (tsv)

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TSV Binswangen – VfB Oberndorf 3:0 (1:0). Der VfB bot beim Spitzenspiel eine völlig indiskutable Leistung. Gegen eine schnörkellos spielende Heimelf verlor der VfB auch in der Höhe verdient 0:3. Dank Torhüter Matthias Mayer stand es zur Pause nur 1:0 für Binswangen, das Tor hatte Philipp Miller erzielt. Nach der Pause das gleiche Problem: Der VfB fand nie ein Mittel gegen die starke Heimelf. Fünf Minuten nach Wiederbeginn erzielte Benedikt Chromik das vorentscheidende 2:0. Allein Torhüter Mayer brachte Normalform beim VfB, der sonst mit Sicherheit komplett untergegangen wäre. Den Endstand besorgte wiederum Miller in der 83. Minute zum völlig verdienten 3:0-Endstand. (vfb)

SV Wortelstetten – TSV Bäumenheim 4:2 (3:2). Der SVW bewies im Kellerduell eine tolle Moral und holte drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Die 100 Zuschauer sahen einen turbulenten ersten Durchgang und zwei Gästeführungen durch Johannes Schmidt (13.) und Kevin Bumberger (31.). Die Ausgleichstreffer für Wortel-stetten erzielten Werner Schmid (28.) und Joachim Schrödl (38.). Mit dem Halbzeitpfiff traf der überragende Heimspielführer Schrödl per Elfmeter noch zur 3:2-Führung.

In Halbzeit zwei kontrollierte die Heimelf das Spiel und kam zu zahlreichen Torchancen. Schmid traf nach gut einer Stunde nach toller Vorarbeit zum Endstand. Bäumenheim präsentierte sich in der Schlussphase undiszipliniert – der Referee musste noch zwei Platzverweise aussprechen. (svw)

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