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Fußball-Regionalliga

12.08.2019

TSV Rain: Gegen Fürth II das Glück wieder erarbeiten

Gegen den SV Schalding-Heining ließ der TSV Rain (mit Marko Cosic, links in Rot, und Johannes Müller, rechts) zu viel zu und es fehlte auch das nötige Quäntchen Glück. Das soll gegen die SpVgg Greuther Fürth anders werden.
Bild: Szilvia Izsó

Die 1:3-Niederlage gegen Schalding-Heining kann der TSV Rain bereits heute wieder wettmachen. Doch der Gegner ist kein Geringerer als der Tabellenführer aus Fürth.

Direkt nach der 1:3-Pleite gegen Schalding-Heining am Samstag war sich Trainer Alex Käs sicher: „Der frühe Ausgleich war der Knackpunkt.“ Mit 1:0 war der TSV bereits in der 7. Minute in Führung gegangen, hatte aber nur zwei Minuten später den Ausgleich kassiert. „Vielleicht waren wir einen Tick zu euphorisch und dadurch nicht aufmerksam in der Defensive. Es war ein enges Spiel, wie wir es noch häufiger in dieser Liga erleben werden“, sagt Käs. Genau aus diesem Grund dürfe man nicht so leicht Tore kassieren: „Das 1:3 fiel durch einen Konter, nach einem eigenen Standard. Das darf uns nicht passieren!“

Gedanken an das desolate Pokalspiel gegen Dachau (0:2) wenige Tage zuvor seien allerdings nicht schuld gewesen an der Niederlage. „Wir haben einen viel engagierteren Auftritt geboten als in Dachau und hatten drei, vier gute Chancen, die wir allerdings vergeben haben. Am Ende müssen wir daraus lernen und uns das Glück erarbeiten“, resümiert Käs.

Tabellenführer mit Bundesliga-erprobten Spielern

Ein wenig Glück wird der TSV Rain am heutigen Dienstag (Anpfiff: 18.15 Uhr) wohl auch brauchen, denn zu Gast im Georg-Weber-Stadion ist der Tabellenführer der Regionalliga, die SpVgg Greuther Fürth II. Die Reserve des Teams aus der 2. Bundesliga steht etwas überraschend an der Spitze der Liga mit 13 Zählern. Zwar liegt die Mannschaft von Trainer Petr Ruman punktgleich mit Nürnberg II und Schweinfurt, jedoch hat sie noch ein Spiel weniger auf dem Konto, da der TSV Rain sein Auftaktspiel gegen die Franken zugunsten einer längeren Vorbereitungszeit auf heute verschob.

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Zuletzt überzeugte das „kleine Kleeblatt“ mit einem 2:1-Sieg gegen den VfR Garching. Doppeltorschütze war Elias Abouchabaka. „Die Fürther haben sehr gute Einzelspieler im Team“, sagt Käs. Neben Abouchabaka seien das etwa der spielende Co-Trainer Daniel Adlung sowie Shawn Parker, der bereits Bundesliga-Erfahrung aus seiner Zeit beim FSV Mainz 05 sowie beim FC Augsburg besitzt.

Laut Käs überzeuge vor allem die Offensive der Franken, die fußballerisch zu den besten der Liga gehöre. „Es wird eine große Aufgabe für uns, sie von unserem Tor fernzuhalten“.

Johannes Müllers Einsatz ist fraglich

Um das zu schaffen, müsse der TSV Rain in der Defensive wieder kompakter stehen, um nicht so viele Tore zuzulassen, wie zuletzt. Gegen Burghausen (1:0) und Schweinfurt (3:1) gelang dies den Tillystädtern sehr gut. Da müsse man nun wieder hinkommen, sagt Käs.

Mit im Team ist wieder Stefan Müller, allerdings steht nun hinter dem Einsatz von dessen Bruder und Co-Trainer Johannes Müller noch ein Fragezeichen, wie Käs erklärt: „Sein Oberschenkel hat im Spiel gegen Schalding zugemacht und wir haben ihn vorsorglich ausgewechselt.“ Gestern Abend erhielt er noch Physiotherapie und es wurde ein Belastungstest durchgeführt. Ob er heute im Kader steht, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest. „Wenn er fehlt, wäre das natürlich nicht optimal“, so der Trainer. Ansonsten bleibe der Kader unverändert gegenüber dem jüngsten Spiel.

Mehr zum Thema: TSV Rain erlebt rabenschwarzen Tag im Toto-Pokal , Schlusslicht schlägt den TSV Rain 3:0

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