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Fußball-Bayernliga

17.05.2019

TSV Rain: Mit Luxusproblemen nach München

Im Hinspiel beackerten sich der TSV Rain (mit Marko Cosic, Mitte) und der TSV 1860 München sichtlich, die Partie ging 1:1 aus. Im Rückspiel geht es für die Rainer nun in die Landeshauptstadt.
Bild: Izsó

Der TSV Rain bestreitet sein letztes Saisonspiel bei den „kleinen Löwen“. Neben dem Spiel blickt man in Rain auch in Richtung Regionalliga und 2. Bundesliga.

Eigentlich war beim TSV Rain alles auf den 18. Mai fixiert. An diesem Tage sollte die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga-Bayern im schweren Auswärtsspiel beim TSV 1860 München II gesichert werden. Doch glücklicherweise kam der TSV Rain diesem Termin zuvor. Ausschlaggebend dafür waren die eigenen sehr guten Leistungen in den vergangenen Wochen und vor allem auch das Schwächeln der Konkurrenz. Dem TSV Rain kann dies egal sein. Die Schützlinge von Trainer Daniel Schneider und Co-Trainer Johannes Müller können somit der Abschlusspartie bei den jungen Löwen des TSV 1860 München II gelassen entgegensehen.

Rain wird heute dennoch stark gefordert sein. Die Löwen werden, wie schon in den letzten Spielen auch, ein paar Juniorenspieler im Kader haben. Doch diese sind fußballerisch gut ausgebildet. Die körperlich präsenten Rainer werden auf eine schnelle und spielstarke Mannschaft treffen. Die erfolgreichsten Torjäger beim TSV 1860 II sind heuer Ugur Türk mit 14 Toren und Dennis Dressel mit acht Einschüssen. Beim TSV Rain führen Julian Brandt (zwölf Tore) und Marko Cosic sowie Maximilian Käser (je elf Tore) diese Kategorie an. Doch ein anderes Pfund beim TSV Rain ist die Stabilität in der Defensive.

Unabhängig von Ergebnis beim TSV 1860 München II wird der TSV Rain die Rückrundentabelle als Tabellenführer abschließen. Im Titel um die beste Auswärtsmannschaft der Saison liegt der SV Türkgücü-Ataspor München und der TSV Rain gleichauf, mit je 26 Punkten an der Spitze. Hier haben die Münchner ein um ein Tor besseres Torverhältnis.

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Hohe Trainingsbeteiligung beim TSV Rain

Was die Startelf betrifft, wollte Trainer Daniel Schneider unter der Woche noch keine Vorhersagen treffen, denn ein paar Spieler sind ein wenig angeschlagen nach den vielen Spielen in den vergangenen Monaten. Dennoch ist er zuversichtlich, eine gute Truppe aufzustellen: „Wir haben seit Wochen immer 18 Mann im Training, ich habe da jede Woche das Luxusproblem, dass immer fünf, sechs Mann auf der Bank sitzen, die in der ersten Elf spielen können.“ Weiterhin zu beachten ist, dass möglicherweise schon am Dienstag das Relegationsspiel stattfinden könnte.

Wer hier der Gegner ist, ist noch völlig offen. Nach dem aktuellen Stand kommen der FC Augsburg II und der VfR Garching (beide 38 Punkte) theoretisch noch infrage. Wahrscheinlicher sind aber schon die SpVgg Greuther Fürth II (35 Punkte), der TSV 1860 Rosenheim (34 Punkte), der FC Pipinsried (33 Punkte) oder der letztjährige Bayernliga-Meister SV Heimstetten (32 Punkte). Wobei zwei Mannschaften aus diesem Viererpaket direkt absteigen. Es sei denn, der FC Ingolstadt würde aus der 2. Bundesliga absteigen, dann wäre der FC Ingolstadt 04 II der erste Absteiger aus der Regionalliga-Bayern. Daneben müsste dann aus dem oben genannten Quartett nur mehr ein Team absteigen. Der FC Augsburg II und der VfR Garching wären dann auch gerettet.

Die Partien der Regionalliga Bayern finden ebenfalls am heutigen Samstagnachmittag statt. Wird Trainer Daniel Schneider die Spiele auf dem Smartphone im Auge behalten, um den möglichen Gegner herauszufinden? „Das mache ich nicht“, sagt er, „die Spieler sagen mir das schon. Ich kann es sowieso nicht beeinflussen und nehme es an, wie es ist“. Lieber konzentriere er sich voll auf seine Rainer Elf. Letztendlich müsse man ohnehin den Sonntag mit dem Spiel des FC Ingolstadt abwarten. (rui, sut)

Abfahrt ist um 10.45 Uhr am Georg-Weber-Stadion. Für Fans besteht wieder eine Mitfahrgelegenheit.

Aufgebot TSV Rain Maschke und Peuser (Tor), Bobinger, Schröder, Triebel, Cosic, S. Müller, Bär, Käser, J. Müller, Krabler, Zupur,

Götz, Bauer, Kurtishaj, Luburic, Brandt, Belousow und Knötzinger.

Schiedsrichter Florian Wildegger (FSV Wehringen)

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