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Tischtennis

10.03.2020

TSV Rain kassiert eine verschmerzbare Niederlage

Roland Wittmeier (Bild) und sein Bruder Gerhard sorgten für die Punkte in den Einzeln. Doch das Rainer Team musste am Ende die 4:9-Niederlage gegen Dillingen II anerkennen.
Bild: Izsó

Plus Der TSV Rain muss sich Meisterschaftsanwärter TV Dillingen II 4:9 geschlagen geben. Seit dem Sieg der Rainer in der Vorsaison hat sich beim TVD viel getan.

„Wir sind zwar gemeinsam mit den Dillingern aufgestiegen. Aber so wie die Mannschaft sich heute präsentiert, ist sie wesentlich spielstärker als noch vor einem Jahr“, analysierte Gerhard Wittmeier prägnant die Kräfteverhältnisse im Nordschwabenderby zwischen dem TSV Rain und dem TV Dillingen II in der Landesliga Westsüdwest. Noch vor gut einem Jahr sah das Aufeinandertreffen der beiden Teams ganz anders aus.

Nachwuchsspieler wechselte vom TSV Harburg nach Dillingen

In der Tat: Zwar traten die Gäste personell kaum verändert gegenüber der Begegnung in Rain zu Beginn der Saison 2018/19 an, in der die Gastgeber mit einem auch damals schon überraschenden 9:4-Erfolg die Grundlage für den späteren Meistertitel legten. Doch gerade die beiden Nachwuchsspieler Manuel Pulci (2017 vom TSV Harburg an die Donau gewechselt) und Dominik Keller haben seitdem enorm an Spielqualität zugelegt und die Dillinger damit zu einer absoluten Top-Mannschaft in der Landesliga reifen lassen.

Zwei verlorene Doppel in fünf Sätzen

Das bekamen am vergangenen Spieltag auch die Rainer zu spüren, die allerdings zu Beginn der Partie gut mithielten. M. Klein/Genz brachten die Gastgeber mit einem 3:1 über Bara/Pulci in Führung, G. Wittmeier/A. Klein und Römer/R. Wittmeier vergaben bei zwei Fünfsatzniederlagen die durchaus vorhandene Chance auf eine Führung nach den Doppeln. Ihren stärksten Mannschaftsteil hatten die Gäste im mittleren Paarkreuz. Manuel Pulci und Michael Wojnarowicz punkteten gegen Wolfgang Römer und Jürgen Genz optimal, wobei Genz gegen Wojnarowicz ganz knapp an einem Erfolg dran war.

TSV Rain kassiert eine verschmerzbare Niederlage

Ausgeglichen verliefen dagegen die Duelle vorne und hinten. Rains Trümpfe trugen in diesem Spiel jeweils den Namen Wittmeier. Gerhard stellte seine derzeit starke Form jeweils in vier Sätzen gegen Dillingens Spitzenspieler Dominik Keller und Dariusz Bara unter Beweis, sein Bruder Roland durfte sich ebenfalls über einen 3:1-Erfolg gegen Markus Reichenmeier freuen. Weniger gut lief es dagegen für die beiden Kleins: Marco, der momentan seiner Form hinterherläuft, gab gegen Dominik Keller und Bara ebenso beide Spiele ab wie Vater Artur im hinteren Paarkreuz sein Spiel gegen den starken Hermann Keller.

TSV Rain vor dem Gastspiel in Köngisbrunn

Diese Niederlage gegen einen Meisterschaftsaspiranten kann der TSV jedoch verschmerzen. Umso wichtiger wird es kommenden Samstag, wenn das Gastspiel beim Tabellenvorletzten in Königsbrunn ansteht. (wrö)

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