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Tischtennis

21.11.2019

TSV Rain setzt „deutliche Duftmarke“

Rains Spitzenspieler Gerhard Wittmeier war mit dem 9:1-Sieg gegen Bad Wörishofen hochzufrieden.
Bild: Simon Bauer

9:1-Kantersieg in der Landesliga gegen den TTF Bad Wörishofen. Dabei haben die Tillystädter auch das Glück, das zuletzt fehlte. Überzeugende Siege der Donauwörther Damen

Fulminanter Abend für den TSV Rain! Gegen den langjährigen Landesligisten TTF Bad Wörishofen gelang den Blumenstädtern ein 9:1-Kantersieg, mit dem sie ihr Punktekonto ausgeglichen (6:6) und den Vorsprung auf die weiterhin sieglosen Gäste auf fünf Zähler erhöht haben. „Heute haben wir wieder eine deutliche Duftmarke gesetzt!“, lautete denn auch das Fazit des hochzufriedenen Spitzenspielers Gerhard Wittmeier.

Sehr zufrieden kehrten auch die VSC-Damen nach ihren beiden deutlichen Auswärtssiegen in Villenbach und Wertingen heim.

Landesliga TSV Rain – TTF Bad Wörishofen 9:1. Das 9:1 war quasi der Gegenentwurf zu dem mit 2:9 verlorenen Spiel in Warmisried am vergangenen Spieltag: Auch diesmal wurden wieder vier Partien im fünften Satz entschieden, diesmal fielen sie aber alle zugunsten der gastgebenden Rainer aus. So täuscht das klare Endergebnis etwas darüber hinweg, dass die Kneippstädter engagiert Paroli boten. Marco Klein und Gerhard Wittmeier hatten gegen Wörishofens unorthodox spielenden Einser Xaver Eschenlohr große Mühe, und auch Jürgen Genz (gegen Horst Müller) und Artur Klein (gegen den 73-jährigen Dieter Gerhardinger) mussten alles aufbieten, um als Sieger die Tische zu verlassen.

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Dass das TSV-Team an diesem Abend das bessere war, war allerdings unstrittig – zu schnell hatten die Gastgeber sich einen 6:0-Vorsprung erarbeitet und bis dahin nur vier gegnerische Satzgewinne zugelassen.

Die Doppel schlugen diesmal optimal zu: M. Klein/Genz, G. Wittmeier/A. Klein und die erstmals zusammen spielenden Römer/Wenninger kamen zu recht sicheren Siegen. Mit 3:0 setzten sich zudem Gerhard Wittmeier gegen Karl Deeg und Wolfgang Römer gegen Rudi Grund durch. Den Ehrenpunkt an die Gäste gab bei seinem Landesliga-Heimdebüt David Wenninger, nicht ganz frei von Lampenfieber, an Hermann Kees ab.

Bezirksoberliga SV Villenbach – VSC Donauwörth 3:8; TSV Wertingen – VSC Donauwörth 3:8. Erstaunlicherweise tat sich der VSC Donauwörth beim Tabellenletzten Villenbach sogar schwerer als gegen Wertingen. Etwas glücklich war der Doppelsieg von Olthues/Schneller mit 11:9 im Entscheidungssatz, deutlicher das 3:1 von Gritzner/Kampfinger, die nur zu Beginn Probleme hatten. Die beiden Fünfsatzniederlagen von Petra Olthues und Andrea Gritzner gegen die stark aufspielenden Wagner und Gröner waren nicht unbedingt zu erwarten.

Gegen die beiden jungen Spielerinnen Killisperger und Dittmann holten Kerstin Schneller und Christine Kampfinger auch dank ihrer Routine vier mehr oder weniger souveräne Punkte. Im zweiten Einzel war Andrea Gritzner mit Schulterbeschwerden beeinträchtigt und konnte gegen Gröner nicht gegenhalten. Dagegen lief es bei Petra Olthues gegen Wagner besser, sie gewann zunächst dieses Spiel und holte anschließend auch den entscheidenden Punkt zum 8:3-Erfolg.

In Wertingen stieß dann Annette Langner zum Team. Doch sie und Kerstin Schneller mussten zu Spielbeginn die Überlegenheit des sehr starken Doppels Ulrich/Wolf anerkennen. Gleichzeitig siegten Olthues/Kampfinger klar gegen Seefried/Gleich. Annette Langner fand gegen Wolf schwer ins Spiel, gewann die Partie letztendlich mit Kampfgeist und der nötigen Portion Glück im entscheidenden Moment. Ebenso musste Petra Olthues gegen Ulrich über die volle Distanz, gewann den Entscheidungssatz dann souverän. Gegen die jeweilig andere Gegnerin konnten beide danach sicher gewinnen. Im hinteren Paarkreuz mussten sich Andrea Gritzner (2:3) und Christine Kampfinger (0:3) der an diesem Tag gut aufgelegten Marion Gleich geschlagen geben, sie siegten aber beide mehr oder weniger deutlich gegen Seefried, gegen die am Ende Annette Langner den Siegpunkt einspielte. (ttd)

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