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Fußball

20.11.2018

Trainer des TSV Rain II nimmt die Pleite mit Humor

Betretene Blicke beim TSV Rain II herrschten nach dem Spiel angesichts der 0:2-Niederlage gegen Donaumünster.
Bild: Szilvia Izsó

Nach der 0:2-Niederlage von Rain II gegen Donaumünster analysiert Trainer Reichherzer die Fehler seiner Elf. Wie Tagmersheim die A-Klasse Nord aufmischt.

Rain Wenige Stunden nach der überraschenden 0:2-Pleite des TSV Rain II gegen den Vorletzten der Bezirksliga Nord, den SV Donaumünster-Erlingshofen, kann Trainer Günther Reichherzer schon wieder lachen. Und bei der Frage nach dem Grund für die Niederlage scherzen: „Unser Ziel war zu schauen, dass der SVDE den Klassenerhalt doch noch schafft“, sagt er schmunzelnd angesichts der drei Punkte, die der zuvor Tabellenvierte aus Rain im Kreis-Derby liegen ließ.

Spaß beiseite, natürlich hätte sein Team das Spiel gewinnen müssen, gibt er zu. Schließlich hatten die junge Rainer U23 bisher eine ansprechende Saison gespielt und als Vierter klar die Favoritenrolle inne. Für die Gäste aus Donaumünster hatte sich Reichherzer auch eine andere Taktik überlegt: „Ich wollte mit einer Fünfer-Kette agieren, das Spiel breitmachen und über außen spielen, da der SVDE im Zentrum gut ist. In der Mitte der zweiten Halbzeit habe ich dann wieder umgestellt, aber das hat dann auch nix gebracht“, muss der erfahrene Trainer schmunzelnd zugeben.

Die Gründe für die Niederlage der Rainer lagen seiner Meinung nach aber auch im ungenauen Passspiel seiner Elf und den verlorenen Zweikämpfen. Donaumünster profitierte davon und Achim Schreiber schoss die beiden Tore innerhalb von nur drei Minuten (71., 73.). Rain II dagegen ließ einige sehr gute Chancen liegen. „Einmal stand ein Spieler allein vor dem Tor und hat den Ball nicht reingebracht, da wird es natürlich schwierig noch zu punkten“, sagt Reichherzer. Der Gegner nutzte dagegen seine Möglichkeiten eiskalt aus. Für Sportsmann Reichherzer kein großes Problem: „Gratulation an Donaumünster.“

Über den Klassenerhalt des Gegners würde man sich in Rain jedenfalls freuen, sagt der Trainer, schließlich spiele auch sein Team gerne Derbys.

Obwohl sein Team durch die Niederlage vom vierten auf den sechsten Platz der Tabelle abgerutscht ist, kann der Übungsleiter insgesamt mit der Saison zufrieden sein. Nur die Schwankungen seiner Elf bereiten ihm etwas Kopfzerbrechen: „Wir spielen zwei, drei Spiele gut und dann wieder zwei schlecht. Wir müssen versuchen auf gutem Niveau zu bleiben und konstante Leistung zu bringen.“

Nächste Woche geht es für die U23 aus Rain zum Auswärtsspiel nach Affing, dann geht es in die wohlverdiente Winterpause. Die ist nicht nur für die Spieler, sondern auch für Reichherzer selbst bitter nötig. Da er auch als Trainer der Westbayernauswahl tätig ist und viele Spiele des Teams im Juni und Juli stattfinden, stellt die Winterpause für ihn die einzige Unterbrechung im Fußball-Jahr dar.

Für das letzte Spiel des Jahres mit Rain II hat er sich aber noch eine Taktik zurechtgelegt. „So wie gegen Donaumünster will ich das jedenfalls nicht mehr“, lacht er.

Eine „tolle Momentaufnahme“ für die Eintracht T.R.B.

Tagmersheim Wenn es nach Spartenleiter Sascha Raupach geht, dann könnte die Winterpause für die Eintracht Tagmersheim-Rögling-Blossenau noch ein wenig warten. Denn seine Mannschaft hat derzeit einen Lauf. Seit acht Spielen ist die Eintracht ungeschlagen und seit Sonntag neuer Tabellenzweiter in der A-Klasse Nord. Mit 2:0 wurde am Sonntag der FC Marxheim-Gansheim im Verfolgerduell geschlagen. „Für uns ist das eine tolle Momentaufnahme, mit der wir nie gerechnet hätten.“ Denn als Liga-Neuling mischt die Mannschaft von Trainer Jürgen Forster die A-Klasse auf. Wie schon im Aufstiegsjahr verteidigt die Elf kompakt und kann sich auf ihre Offensive verlassen. Vor allem die beiden Angreifer Nico Weigel und Johannes Templer sind brandgefährlich und haben in dieser Saison zusammen schon 26 Tore erzielt.

Für Sascha Raupach ist die derzeitige Tabellensituation aber kein Grund, die Saisonziele zu ändern. „Wenn man Mönchsdeggingen ausklammert, ist die Liga sehr ausgeglichen, und sechs bis sieben Teams kämpfen um den zweiten Platz. Wir wollen weiter vorne mitspielen und am Ende sehen wir, was dabei rauskommt.“

Und da es bei Eintracht T.R.B. derzeit so gut läuft, wird dem Spartenleiter sogar sein Wunsch von der verzögerten Winterpause erfüllt. Während die meisten Teams sich erholen, darf die Eintracht am Sonntag in einem Nachholspiel gegen Huisheim noch einmal ran.

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