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Ehrenamt

23.11.2018

Umbruch in der VSC-Spitze

Die neue Vorstandsspitze des VSC Donauwörth: (von links) Rene Hackert, Vorsitzender Rüdiger Schwarz, Petra Schwarz, Uli Eibl und Götz Funk.
Bild: Günther Gierak

Bei Donauwörths größtem Sportverein gibt es eine deutliche Veränderung in der Führungsriege. Auszeichnung verdienter Mitglieder

Bereits vor Beginn der Jahresversammlung des VSC Donauwörth stand fest, dass die Veranstaltung den Beginn eines Umbruchs seitens der Führungsspitze des Vereins darstellen würde.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Rüdiger Schwarz richtete Oberbürgermeister Armin Neudert ein Grußwort an die Gäste. Er fand dabei viel Lob für den VSC und betonte, dass der Donauwörther Traditionsverein ihm sehr am Herzen liege. „Sport ist Lebenselixier, und der VSC bietet dabei für jeden das Richtige“, sagt Neudert.

Rüdiger Schwarz gedachte anschließend der seit der vergangenen Hauptversammlung verstorbenen Mitglieder. Darunter einige äußerst verdiente, an der Spitze Präsident Alfred Böswald sowie die ehemaligen Abteilungsleiter Kurt Benedicter, Josef Hermann, Ernst Kolonko und Karl Klopfer. VSC-Vorsitzender Schwarz ließ dabei in seiner Ansprache für den am 2. November verstorbenen Präsidenten Alfred Böswald dessen Verdienste in 48 Jahren als Vereinspräsident Revue passieren.

Der VSC Donauwörth kann sich wie schon im vergangenen Jahr über steigende Mitgliederzahlen freuen. Waren es 2017 noch 1443 Mitglieder, sind es aktuell 1466, die sich in 327 Schüler, 233 Jugendliche und 906 Erwachsene aufgliedern. Die zahlenmäßig größten Abteilungen sind Handball und Volleyball.

Mit Stolz berichtete Schwarz von inzwischen 50 lizenzierten Übungsleitern, verteilt auf alle Abteilungen des Vereins, die im Jahre 2017 insgesamt 6587 Stunden ehrenamtlich Sportler trainierten. Ein großer Teil davon wurde hier im Kinder- und Jugendbereich geleistet. Dieses ehrenamtliche Engagement dürfe man ohne Einschränkungen als Rückgrat der Gesellschaft titulieren.

Dank zollte Schwarz der Stadt Donauwörth, dem Landkreis Donau-Ries, der Sparkasse Donauwörth sowie der RVB Donauwörth für die stete finanzielle wie materielle Unterstützung. In seinem Bericht stellte Schwarz die Situation der Sportvereine in Deutschland dar. „Unsere Gesellschaft ist auf die engagierte Arbeit der Sportvereine mit ihren ehrenamtlichen Helfern angewiesen und sie will und kann auf deren Mitarbeit nicht verzichten!“, betonte er.

Der scheidende Schatzmeister Wolfgang Häckel berichtete von einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr 2017, das mit schwarzen Zahlen abgeschlossen werden konnte. Dabei flossen über 131000 Euro in den laufenden Sportbetrieb ein. Für die Kassenprüfer lobte Josef Reinhard die Kassenführung der Geschäftsstelle und der Abteilungskassiere und bestätigten der Vereinsführung insgesamt eine umsichtige und sparsame Haushaltsführung. Die anwesenden Mitglieder entlasteten ohne Gegenstimme den Kassier und den kompletten Vorstand.

Die erfahrenen und bewährten Vorstandsmitglieder Dr. Stefanie Musaeus (Schriftführerin), Wolfgang Häckel (Schatzmeister) und Werner Stamm (Ehrenausschussvorsitzender) stellten sich nicht mehr zur Wahl zur Verfügung. Schwarz konnte aber eine neue Mannschaft präsentieren. Diese wurde unter der Wahlleitung von OB Neudert ohne Gegenstimme gewählt.

Neben dem Vorsitzenden Schwarz, seinem Stellvertreter Götz Funk und Pressewart Günther Gierak besteht der neue Vorstand des VSC Donauwörth aus Rene Hackert (Dritter Vorsitzender), Petra Schwarz (Schatzmeisterin), Uli Eibl (Schriftführer) und Julia Stolte (Ehrenausschussvorsitzende). Die beiden Kassenprüfer Josef Reinhard und Karl Stix wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.

Die sparsame Vereinsführung spiegelt sich auch im Haushalt 2018 wider, der ohne Gegenstimme angenommen wurde. Dank gestiegener Einnahmen, unter anderem durch höhere Mitgliederzahlen, entwickelt sich die finanzielle Lage äußerst positiv, dies spüren die Abteilungen bereits durch höhere Zuschüsse. Aktuell gehe man davon aus, dass der VSC in spätestens zehn Jahren schuldenfrei sein wird. (gg)

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