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Handball

28.01.2019

VSC Donauwörth: Ein Remis wie eine Niederlage

Richtig bitter war für Sebastian Triebel und seine Teamkollegen vom VSC Donauwörth das Remis gegen Schwabmünchen II. Es bedeutete einen verschenkten Punkt.

Der VSC Donauwörth kommt gegen Schwabmünchen II nicht über ein 30:30-Unentschieden hinaus. TSV Bäumenheim unterliegt. Nun kommt es zum Abstiegskrimi in der Bezirksliga.

Im Auswärtsspiel gegen den TSV Schwabmünchen II hatten sich die Handballer des VSC Donauwörth zum Start ins Kalenderjahr 2019 viel vorgenommen. Einerseits wollte man die gute Leistung aus dem Hinspiel (40:24) bestätigen, andererseits kam dem Spiel auch aufgrund der prekären Tabellensituation beider Mannschaften hohe Bedeutung zu. Letztendlich mussten sich die Donauwörther allerdings mit einem Remis begnügen.

Mit nichts Zählbarem beschlossen dagegen die Bäumenheimer Handballer den Spieltag. Gegen den Tabellenzweiten mussten sie sich 28:32 geschlagen geben.

TSVSchwabmünchen II – VSC Donauwörth 30:30 (14:17). Wie schon viel zu oft in dieser Saison gehörte der Beginn den Gegnern des VSC Donauwörth: Nach zwölf Minuten stand es bereits 7:4 für „SMÜ“ – so die unter Handballern gängige Bezeichnung für den Verein aus dem südlichen Landkreis Augsburg. Der VSC steckte jedoch nicht auf und kämpfte sich zurück. Als dann die Heimmannschaft – immer noch in Führung liegend – nach einer Viertelstunde die erste Auszeit nahm, waren es auf einmal die Donauwörther, die jubelnd zusammenkamen. Auch im Anschluss hatten die Gäste nun das Zepter in der Hand: Auf die Auszeit folgte ein 4:0-Lauf, basierend auf einem nun überragenden Mittelblock im Zusammenspiel mit dem eigenen Torhüter.

In die Pause ging der VSC Donauwörth mit einer soliden Drei-Tore-Führung, wohl wissend, dass die zweite Hälfte trotzdem kein Selbstläufer werden sollte. Doch spätestens beim 22:22 nach 45 Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nun konnten meist die Schwabmünchener ein Tor vorlegen, den Donauwörthern gelang jedoch stets der postwendende Ausgleich. In der letzten Minute waren es dann sogar die Gäste, die die Chance auf den Siegtreffer hatten, doch mit einem direkten Freiwurf nach Abpfiff des Spiels wurde auch die letzte Möglichkeit vergeben.

Trainer Rico Braun: „Einfach nur bitter“

„Warum wir heute nur unentschieden gespielt haben, ist schwierig zu sagen. Abwehr, Torhüter, Angriff – alle Mannschaftsteile hatten heute teils überragende Phasen. Dass wir dann trotzdem nur einen Punkt mitnehmen, ist einfach nur bitter“, so der Tenor des Donauwörther Teams nach Spielende, treffend zusammengefasst durch Trainer Rico Braun.

VSC Donauwörth Habermann, Häselhoff (beide Tor), Nägler (4), Sprater (1), Münsinger, Triebel (7/4), Marb (2), Friedewold (5), Vater (2), Metzger (2), Gerull (7)

TSV Bäumenheim verliert in Friedberg

TSVFriedberg III – TSV Bäumenheim 32:28 (15:11). Wenn der Tabellenvorletzte beim Tabellenzweiten antritt, dann sollten die Kräfteverhältnisse eigentlich schon vorm Anpfiff geklärt sein. Doch zum Auftakt der Rückrunde wollten die Bäumenheimer Herren beim TSV Friedberg III zeigen, dass dies nicht immer zutrifft.

Schon in der Vorrunde hatten sie den Favoriten aus Friedberg am Rande einer Niederlage, mussten beim 25:25 allerdings einen unnötigen Punkt abgeben. Im Rückspiel musste Trainer René Schnitzlein auf Dennis Richter verzichten, dafür stand erstmals seit seiner Kreuzbandoperation Yannick Scherer wieder im Aufgebot.

Andreas Jung, der eine überzeugende Partie bot, brachte den TSV mit 1:0 in Führung. Drei Tore von Thomas Reissner brachten die Gäste mit 4:2 nach vorn. Doch die Routiniers des TSV Friedberg ließen sich nichts vormachen, übernahmen mit zunehmender Spieldauer die Initiative und drehten das Spiel mit sechs Toren Folge zum 8:4. Diesem Rückstand rannten die Bäumenheimer in der restlichen Spielzeit hinterher.

Trainer Schnitzlein ist unzufrieden

In der Folgezeit verlief das Spiel bis zum 15:11-Pausenstand ausgeglichen. Yannick Scherer bot nach seiner langen Verletzungspause eine überzeugende Vorstellung, er war am Kreis viermal erfolgreich. Doch die Bäumenheimer hatten nur bis zum 25:22 Hoffnung, nachdem Andi Jung zweimal verkürzen konnte. Die Friedberger sorgten mit drei Toren in Serie zum 28:22 für klare Verhältnisse. Jonas Uhl setzte zehn Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt zum 28:32-Endstand.

TSV-Trainer René Schnitzlein war nach dem Schlusspfiff mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht zufrieden. Auch die Trainingsbeteiligung über den Jahreswechsel ließ zu wünschen übrig. Dabei hat die Abteilung ideale Trainingsbedingungen ermöglicht, denn die Mannschaft konnte durch die faschingsbedingte Sperrung der heimischen Schmutterhalle in die Riedblickhalle nach Buttenwiesen ausweichen. Damit kommt es nächsten Samstag zu einem Abstiegskrimi beim Derby in Donauwörth. (vsc, hh)

TSV Bäumenheim Hill (im Tor) - Reissner (8/4), Lechner (1), Heinisch (3), Jung (6), Köpf, Hurle (2), Uhl (2), Strickner, Scherer (4), Ioja (2), Klement und Krebs.

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