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Handball

03.03.2020

VSC Donauwörth ärgert den Favoriten

Schlusslicht wächst bei der TSG Augsburg über sich hinaus, verliert aber dennoch 26:29

Von der Tabelle her gesehen, war der Auftritt der Handballerinnen des VSC Donauwörth bei der TSG Augsburg eine klare Angelegenheit – das Schlusslicht schien beim Tabellenvierten der Bezirksoberliga chancenlos. Aber anders als beim deutlich verlorenen Hinspiel (21:33) wuchsen die Donauwörtherinnen dieses Mal über sich hinaus, waren von Beginn an hellwach und überraschten den Favoriten mit gekonnten Angriffsaktionen, die ihnen während der ersten zehn Minuten eine 6:4-Führung einbrachten. Anschließend kamen dann aber auch die TSG-Spielerinnen in Fahrt, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zweier ebenbürtiger Teams, die ihren Fans ein attraktives Handballspiel boten und beim 16:16 in die Pause gingen.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs versteckten sich die Gäste keineswegs, hatten den besseren Start und legten zum 19:17 vor. Neben den Torjägerinnen Fanni Kovács und Renata Szuecsi (je sechs Treffer) hatte insbesondere Melanie Glashauser einen Sahnetag erwischt und sich mit acht Toren belohnt. Mitte der zweiten Halbzeit wurde dann aber doch der Kräfteverschleiß bei den Gästen unübersehbar. Sie zahlten den Tribut dafür, dass sie lediglich mit einer Auswechselspielerin antreten konnten.

Nach dem 23:23 gewannen die Augsburgerinnen immer mehr die Oberhand und erzwangen durch fünf Treffer in Folge die Entscheidung. Die Donauwörtherinnen konnten zwar noch einmal verkürzen, am Sieg der TSG-Damen aber nicht mehr rütteln. Das Restprogramm besteht für den VSC aus drei „Endspielen“, aus denen noch mindestens vier Punkte geholt werden müssen, soll der Klassenverbleib doch noch geschafft werden. (geba)

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